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Forum: Hämorrhoiden

Eröffnungsbeitrag des Themas:

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  • (2236 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Hallo


Ich habe eine kleine Fissur, die ich seit 1 Woche mit Doxiproct-Salbe 3 mal täglich behandle. Hämorrhidialprobleme, Polypen, etc. liegen nicht vor; wurde ausgeschlossen bei Enddarmspigelung.


Weiss jemand ob Daflon zusätzlich unterstützend wirken kann, da es auch die Durchblutung fördert ?


Es wird bei Problemen mit Beinvenen und und Hämorrhioden verwendet. Ich habe Daflon in der Vergangenheit mal sehr erfolgreich bei einem thromborisiertem Hämorrhidialknoten Grad 4 genommen.


Eben, vielleicht hat ja jemand positive Erfahrungen bei Fissuren mit Daflon gemacht ?!


Abgesehen davon, habe ich den Eindruck, dass all die Sälbchen nicht besonder viel nützen, was die Wundheilung betrifft.


Danke und liebe Grüsse


Kalawau

Antworten zu diesem Thema:

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  • (678 mal gelesen)
  • Status: Med-As SternSternSternSternStern

Es ist tatsächlich so, dass sich die Wundheilung nur begünstige lässt, aber nicht sehr beschleunigen. Daflon ist für Fissuren nicht gemacht. Aber wenn sie ihnen in der Vergangenheit gut getan hat, können Sie es ruhig probieren. Vielleicht ist die Salbengrundlage genau das, was Sie brauchen.


Dr. Schaaf

  • (426 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Danke für die schenelle Antwort.


Ich frage mich so grundsätzlich, ob all diese Salben wie Dxiproct, Procto Glyvenol, etc. Fissuren oder Fissürchen wirklich abheilen lassen oder ob man nicht besser einfach so Dinge wie eine normal Penatencreme nimmt.....die kann man wenigstens lange Zeit anwenden.


Manchmal hab ich den Eindruck all die Cremes vemittlen mehr nur einen Eindruck der Besserung, solange die Creme ansich die defekte Stelle so zu sagen "schmiert" und somit keine direkte Reibung ensteht. Soblad dieser "Gleiteffekt nämlich nachlässt oder gar weg ist, sind die Beschwerden unverändert, manchmal hab ich das Gefühl sogar, mit leichter Tendenz zur Verschlechterung.


Zum Glück habe ich kein Bluten und auch keine Schmerzen beim Stuhlgang, wie viele andere hier. Was mir nur komisch vorkommt ist, dass die Schmerzquelle ihren Ursprung zu verändern scheint. Erst dachte ich es sei zwischen 6 und 3 Uhr SSL, danach hat es aber eigentlich komplett dauerhaft auf die andere Seite verschlagen, also eher auf 9 Uhr SSL. Hier und da mal wieder zeitweise neuerdings 3 Uhr SLL. Vielleicht ist das auch so eine Art "Strahlschmerz".


Ich hab einfach keine Lust auf eine chronische Fissur oder mir ein Wunddebriment verpassen zu lassen. Das hab ich in der OP-Schule im Video und auch 1 mal live gesehen....


Danke und LG


Kalawau

  • (400 mal gelesen)
  • Status: Med-Insider SternSternStern

Hallo Kalawau,


ich kann beim Lesen ihrer Artikel nicht nachvollziehen, dass Sie keine Hämorrhoidalprobleme haben sollen, aber kleine Fissuren; und dass diese Fissuren ausgerechnet beim Stuhlgang nicht weh tun, was doch für Fissuren typisch ist. Wodurch sind diese Fissuren denn entstanden?
Haben Sie sehr harten Stuhl? Dann müssten Sie etwas dagegen unternehmen. Aber keine Abführmittel nehmen, die den Stuhl flüssig machen, sondern Ballaststoffe. Flohsamen wäre geeignet. Auf jeden Fall müssen Sie diätetisch vorgehen und alle scharfen Speisen, Kaffee und Zitrusfrüchte meiden. Egal welche Salbe Sie nehmen, oft ist es die Salbengrundlage, die hilft, nabhängig von den Inhaltsstoffen. Auf keinen Fall kortisonhaltige Salben auf längere Sicht. Sollte es sich bei Ihnen um eine Pilzinfektion handeln, ist Kortison absolut fehl am Platze. Das Wichtigste ist deshalb eine korrekte proktologische Diagnose.
Grüße, Montanus

  • (393 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Hallo


Klar kann man eine Fissur ohne eine Hämo-Problematik zu haben, Ursachen dafür gibts mehrere. Eben , hatte vor 1 Woche eine Darmspiegelung bis hinter den Knick (Sigmoidum). Keine Polypen, kein Karzinom, kein Hämoproblem. Ernährungsmässig ist alles gut, trinke seit eh und jeh wie ein Kamel Wasser, (kein Diabetiker), Stuhlgang weich, kaum Kaffe, keine Zigis&Alkohol, bin ovo-lacto Vegetarieren und futter viel Vollkorn und Grünzeugs.


Was ich habe ist grundsätzlich einen hohen Muskeltonus und den hab ich auch da. Das alleine kann zu eine Fissur führen
Ein hoher Sphinktertonus kann arge Schmerzen hervorrufen und den kann man nicht so ohne weiters locker machen. Das ganze Spiel gibts dann auch noch im Prostatabereich, das tut saumässig weh u.U. Das kann gar soweit ausarten, dass man eine akute Triggerpunktproblematik bekommt.
Dann gäbe es da noch andere Gründe wie Veranlagung etc.


Bei mir hat es vor 2 Wochen einmal arg gestochen (obwohl nicht hart) beim Stuhlgang mit minimen Blutrestchen; am nächsten Tag war das aber fast wieder ok. Die Haut braucht nur zu unelastisch sein und es reisst auf. Meine Haut ist so wie so heike allgemein und ich habe auch Probleme mit Schrunden an den Fersen die lange nicht zu heilen.


Für den Doc war das gar nicht soooo merkwürdig, er hätte ein paar Leute die eigentlich nichts von dem hätten, weswegen viele Fissuren haben. Das sei auch manchmal Pech.


Ich weiss nicht wie sinnvoll es ist diese Cremes zu nehemen. Die 2te Behandlungswoch ist angebrochen und mann soll eine Kur nicht länger als 2 Wochen machen. Ich weiss nur eins, dass nämlich am Ende der Woche dieses plagende Fissürchen nicht abgeheilt sein werden wird.


Vielleicht begünstig diese ganze Cremerei noch eine Pilzinfektion, bei dem MIllieu......


Auf jeden Fall, bis auf diesen Plaggeist am Hintern ist alles OK. Bloss, schränkt der mich dermassen ein. In die Hocke gehen, sich nach vorne beugen (bücken) hat stechenden, brennenden Schmerz zur Folge, klingt aber wieder rasch ab. Tut weh wie ne Schürfwunde die immer wieder gereizt wird.


LG


Kalawau

  • (402 mal gelesen)
  • Status: Med-As SternSternSternSternStern

Gegen den hohen Muskeltonus wurde der Analdehner erfunden, siehe die ausführlichen Beiträge von Stoffel1 und Kawatom.


Dr. Schaaf

  • (447 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Ich war heute wieder beim Doc, der mir Nifedipinsalbe (0.2%) verschrieben hat. Hab diese vor ca. 1.5 Stunden angewendet.


Ich war und bin beunruhigt über die Nebenwirkungen die innert max. 2 Minuten (!!!) nach Auftragen der Salbe (sehr dünn) eingetreten sind (gleichzeitig):


Wärmeflush
Druck im Kopf
Kopfschmerzen
Brustengegefühl mit Druckgefühl in den linken Arm
Müdigkeit
Schwindelgefühl
Gefühl der Atemdepression (leicht/mild)
Sehr reduziertes Allgemeinempfinden
Schwächegefühl
....


Also alles das, was hier bei "Onmeda" unter Nebenwirkungen steht, die aber auf die Tablettenform bezogen sind.


UND, ich habe die Nebenwirkungen NICHT vorher gelesen, da der Arzt sagte, die Salbe mache keine Nebenwirkungen.


Kann mir auch nicht vorstellen, dass das was mit der Einnahme von Daflon zu tun haben kann, war vor 4 Stunden. Der Arzt meinte das gäbs keine Wechselwirkung.


Die Wirkung auf den Schliessmuskel ist sehr gut und kam gleichzeitg mit den Nebenwirkungen.


Mir ist immer noch Unwohl, hab leichtes Kopfweh, bitteren Mundgeschmack und fühle mich reduziert. Jedoch sind das Engegefühl und die Nebenwirkungen, die im Moment bedrohlich erscheinen, +/- weg


Hat jemand das auch so oder ähnlich erlebt?


Danke und LG

  • (392 mal gelesen)
  • Status: Med-As SternSternSternSternStern

Mir hat das noch niemand so geschildert. Es gibt zwar eine minimale Wirkstoffaufnahme durch die Schleimhaut, aber so ausgeprägt ist die (Neben-)Wirkung selbst nach Tabletten sehr selten.


Probieren Sie beim nächsten Mal einfach eine Miniportion, nur um zu sehen, ob Sie erneut so reagieren. Dann wäre das Präparat für Sie nicht geeignet.


Dr. Schaaf

  • (445 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Danke für die Zeilen, Frau Schaaf.


Ich habe heute morgen, sowie grade eben, die Salbe nochmals verwendet. In einer Menge die minimst ist, also ein Bruchteil von der Menge die man nehmen kann; ich las mal erbsen-oder maiskorngross. Noch mehr reduzieren ginge nicht.
Also, die starken Nebenwirkungen wie Brustenge, Gefühl der Atemdepression, Druck im linken Arm, Schwindel, Schwäche sind so nicht mehr aufgetreten. Was ist, das sind mittlere Kopfschmerzen, leichte Reduziertheit, milder Druck auf dem Kehlkopf und Brustbein, bitterer Geschmack. das ist aber vertretbar, da die Entspannung des Schliessmuskels sehr gut tut. Was ich noch habe, ist, dass ich meinen Tinnitus glaube deutlicher wahrzunehmen, also nicht lauter sondern klarer, er erscheint im Vergleich weniger abgedämpft. Das alles ist aber nach 3-4 Stunden weg, mit all den Nebenwirkungen.


Diesmal habe ich die Salbe nur aussen herum aufgetragen und nicht auch in den Schliessmuskel, wie der Doc ursprünglich vorgeschlagen hatte.


Ich habe das Gefuhl, dass ich wohl grundsätzlich sehr sensibel auf diesen Wirkstoff reagiere und das bei der "Menge". Vielleicht kamen gestern noch 2 Faktoren hinzu. Ich hatte bis gestern Mittag seit 4-5 Tagen 2 mal 2 Daflon zusätzlich zur Doxiproctsalbe genommen. Auch an dem Tag der ersten Anwendung von Nifedipin und zwar ca. 2 Stunden vorher, also bevor ich noch um Arzt gegangen bin und die Salbe erhielt. Da ja Daflon die Durchblutung fördert, dazu, dass Salbe auf die Fissur gekommen ist und der Wirkstoff somit direkt ins Blut und die eventuelle Sensibilität auf Nifedipil, haben das vielleicht alles potenziert.


Vielleicht hat das ja grundsätzlich auch mit meinem Körper was zu tun. Ich weiss aus Erfahrung mit verschiedenen Schmerzmitteln und anderen Medikamenten, dass die Nebenwirkungen oft auffälig stark sind und das bei teils leichter bis moderater Dosierung. Oftmals sind es auch Nebenwirkungen die stark sein können, aber selten beobachtet werden. Mehrere Male wusste ich von diesen Nebenwirkungen bei Gabe der Medi gar nicht. Ich bin auch nie am hypern, wenn ich ein Medikament einnehme.


Was mir troztdem ein bischen Sorge oder "Sorge" irgendwo macht, ist, dass ich gelesen habe, dass Nifidepin einen koronare Herzenge verursachen kann.


Also, die Nebenwirkungen sind nicht doll aber wenn sie so bleiben, vertretbar, wenn denn dann auch die Entkrampfung zur Abheilung der Fissur dann beiträgt.


Die Fissur ist eher ein Fissürchen auf 6 Uhr SSL, schränkt mich aber im Alltag teils stark ein. Das finde ich auch merkwürdig.


Danke für alles und liebe Grüsse

  • (419 mal gelesen)
  • Status: Med-As SternSternSternSternStern

Nicht ganz richtig gelesen. Nifedipin macht das Gegenteil, also haben Sie ein "nicht" übersehen.
Nifedipin macht die Gefäße weit - siehe Ihre Nebenwirkungen - und das gerade auch am Herzen.


Dr. Schaaf

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