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Hallo!
Ich bin 25, war heute beim Proktologe wegen schwächer Schmerzen im Anal. Während der Proktoskopie hat er Hämorroiden des 1.Grades festgestelltheine Verödung durchgeführt, ohne mich vorher zu fragen. Nun habe ich ein unangenehmes Gefühl im Anal und nachdem ich mich jetzt entleert hatte habe ich Blut festgestellt. Soll ich lieber einen anderen Arzt aufsuchen? Ich bereue nun, dass ich überhaupt zum Arzt ging und fürchte, dass er nur schlimmer gemacht hat, da ich noch nie eine Blutung hatte.
Die Symptome können nach einer Verödung auftreten, sie werden sich binnen weniger Tage zurückbilden.
MfG
Dr. E. S.
danke! Könnten Sie bitte sagen, wieviel mal überhaupt verödet werden darf, also im Abstand von 4-6 Wochen?


Hallo Pavelasd,
wie oft verödet werden darf, hängt weitgehend davon ab, welche Verödungsmethode angewandt wurde (nach Blond , Bensaude oder Blanchard), wieviel Lösung pro Sitzung eingespritzt wurde und an wieviel Stellen. Als Faustregel könnte man sagen: im Abstand von 1-2 Wochen darf erneut verödet werden, aber nur dann, wenn es keine überschießende, schmerzhafte Reaktion gegeben hat.
Gruß
Mörlinger
Verödungen können in ca. 3- 6 wöchigen Abständen durchgeführt werden, meist sind 2-3 Sitzungen erforderlich, um einen guten Erfolg erwarten zu können.
Von mehr als 3 Behandlungszyklen ist abzuraten, weil die Analhaut dann geschädigt werden könnte. Wenn der Erfolg nicht ausreichend ist, sollte man lieber über andere Behandlungmethoden, z.B. Ligatur nachdenken.
MfG
Dr. E. S.
| Datum/Zeit | von Autor | Thema |
|---|---|---|
| 09.02.12 19:21 | Pavelasd | |
| 09.02.12 20:28 | Dr. Schönenberg | |
| 09.02.12 20:40 | Pavelasd | |
| 10.02.12 09:49 | Mörlinger | |
| 10.02.12 13:38 | Dr. Schönenberg |
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