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Startseite > Foren > Forum Hämorrhoiden > Analvenenthrombose
![]() Eröffnungsbeitrag des Themas:Titel
Datum
(10313 mal gelesen)
Status: Med-Beginner
Hallo - ich habe seit ca. 2 Tagen eine Analvenenthrombose, zumindest denke ich das, nachdem ich die typischen Merkmale zwischen denen und von Hämorrhoiden verglichen habe! (Der Knubbel ist sehr schnell innerhalb von den 2 Tagen Weintraubengroß geworden, kam aus dem Nichts, schmerzt erheblich und ist rot bis dunkelrot) Ich bin 29 und im Ausland und würde den OP-Weg natürlich gerne vermeiden, wenn es möglich wäre, daher würde ich gerne wissen, ob eine Hämorrhoidensalbe hier auch helfen könnte? Was passiert eigentlich, wenn ich den Knubbel zerdrücken würde? (ich frage, weil als ich 16 war, hatte ich schon mal so einen Knubbel, der etwas kleiner war, den ich damals mit kurzem Druck platzen lassen konnte. Das war zwar kurz schmerzhaft, aber die Schmerzen waren dann innerhalb kürzester Zeit weg und der Knubbel auch!) Bei einer Thrombose handelt es sich doch nur um venengestautes Blut, oder? Kann da was passieren, wenn ich den also "zerdrücke"? Antworten zu diesem Thema:Titel
Datum
(5564 mal gelesen)
Status: Med-As
![]() ![]() ![]() ![]() Das Zerdrücken oder zum Platzen bringen führt ebenso wie das, was der Arzt macht zur Entleerung des Gerinnsels und ist also sinngemäß richtig. ABER meist ist die Haut über dem Knubbel zu dick, um sie durch Druck platzen zu lassen. Deshalb nimmt der Arzt ein kleines scharfes Messer (im Dschungel auch Rasierklinge oder eine größere Injektionsnadel) und macht einen kurzen Schnitt, den man als Stichinzision bezeichnet, also mehr ein reinpieksen als ein aufschneiden. Danach wird das Gerinnsel ausgequetscht oder es entleert sich von selbst.
(4587 mal gelesen)
Status: Med-Beginner
Ok - also ich bin über Nacht fast wahnsinnig geworden, weil es so gebrannt hat und der Stuhlgang heute morgen brachte dann den <Entschluss> doch zum Arzt zu gehen! Der hat sich den Knubbel angesehen und meinte dann, was ich schon vermutet hatte, dass es ein trhomboidaler Knoten sei und das ich jetzt 2 Möglichkeiten hätte: 1. konservative Behandlung mit einer Salbe und einer 50:50 Chance auf Heilung und zeitlich sehr wagen Vermutungen (Tage bis Wochen) oder 2. einen kleinen chirurgischen Eingriff, in dem er den Knoten aufschneidet bzw. entfernt! Da es wie erwähnt höllisch gebrannt hat, habe ich mich für die schnelle also 2. Methode entschieden und lag quasi 5 Minuten später schon auf dem OP-Tisch! Die Lokalanästhesie hat zwar auch höllisch gebrannt, war aber ertragbar und von dem eigentlichen Eingriff habe ich gar nichts mehr gespürt! Das ganze hat ca. 10-15 Minuten gedauert und ich war den Knubbel los! Habe jetzt Tabletten verschrieben bekommen: Detralex und soll in einer Woche zum Fädenziehen wiederkommen!
(3488 mal gelesen)
Status: Med-As
![]() ![]() ![]() ![]() Sehr weise Entscheidung, es nicht allein zu versuchen.
(3340 mal gelesen)
Status: Med-Beginner
Danke - es geht mir schon wesentlich besser, allerdings tut es momentan nicht nur beim Stuhlgang noch ziemlich weh, sondern auch beim Wasserlassen, Husten, Niesen, Sitzen - ich wußte bis dato gar nicht, wobei der Sphinkter überall beansprucht wird! Ich denke der Heilungsprozess vollzieht sich ganz gut, habe kaum noch Nachblutungen, allerdings tun die Nähte sehr weh! Der Chirurg hat Einzelnähte gemacht, von denen mind. 2 innerhalb des Sphinkterverschlusses liegen, die natürlich extrem unangenehm sind und reizen! Hätte man da nicht besser eine fortlaufende Naht verwenden müssen? Die abgeschnittenen Enden des Fadens mit den Knoten innerhalb sind schon sehr störend!
(2775 mal gelesen)
Status: Med-As
![]() ![]() ![]() ![]() Einzelnähte sind besser als eine fortlaufende Naht, weil man dann frühzeitig einzelne, besonders störende Nähte entfernen kann oder auch einzelne Nähte entfernen kann, wenn es sich entzünden solte.
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