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Forum: Hämorrhoiden

Eröffnungsbeitrag des Themas:

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  • (2737 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Hallo Expertenteam,


bei mir wurde Ende Dez. 2009 eine Analfissur diagnostiziert. Ich hatte damals Schwierigkeiten beim Stuhlgang und Blut am Papier. Nachdem ich diese nun einige Tage mit Zäpfchen und Salbe behandelt habe wurde es besser. Ca. 2-3 Tage nach Besserung fing ein Druck im Analbereich an, der sich immer mehr steigerte. Nach einer erneuen Untersuchung (bei einem anderen Arzt) stellte dieser fest, dass die Fissur verheit war - sich nun aber eine Analthrombose gebildet hatte. Diese behandle ich ebenfalls mit Salben (doloposterine). Jetzt habe ich diesen Druck seit ca. 2 Wochen und mache mir ein bisschen Sorgen, dass es nicht weg geht. Es ist so ein allgemeiner dumpfer Druck im Analbereich, kein Stechen, sondern eher allgemein. Ich merke, dass, wenn ich mich entspanne es etwas besser wird, muss aber dauernd daran denken. Wie lange muss ich das voraussichtlich noch aushalten? Wie lange wird hier der Heilungsprozess definiert? Heute morgen habe ich noch (wie an einigen wenigen Tagen auch schonmal) kleine Schliessmuskelkrämpfe dazubekommen. Das ist alles sehr unangenehm und psychisch wirkt sich das inzwischen auch auf mich aus.... Was kann ich noch tun? Ist eine Darmspiegelung notwendig?


Vielen Dank und schönen Gruss

Antworten zu diesem Thema:

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  • (572 mal gelesen)
  • Status: Experte

Offensichtlich wurde jetzt eine korrekte (und nachvollziehbare) Diagnose gestellt. Ich halte Ihnen die Daumen, dass die Beschwerden sich mit dieser spezifischenTherapie bald zurückbilden.
MfG
Dr. E. S.

  • (208 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Hallo Frau Dr. Schönenberg,


vielen Dank, das ist nett von Ihnen. Mit all den Schmerzmitteln geht es mir schon besser, hoffe dass es so weitergeht, allerdings denke ich, dass es noch eine Weile brauchen wird.


Gruss!

  • (208 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Hallo Expertenteam,


da ich nun eine neue Diagnose gestellt bekommen habe möchte ich Sie nochmal kurz um Ihre Meinung bitten.
Da sich der Druck im After (nur nachmittags gegen abend, morgens beschwerdefrei) nicht merksam verbessert hat war ich bei der Sono. Dort wurde eine Entzündung (evt Abzess) und eventuell eine dazugehörige Fistel entdeckt - dies konnte jedoch nicht eindeutig festgestellt werden. Trotzdem habe ich einen OP-Termin erhalten, den ich natürlich nur im äussersten Notfall wahrnehmen möchte. Gibt es noch weitere Untersuchungsmethoden, die ich vorher in Anspruch nehmen kann? Würde sich ein zu operierender Abszess nicht mit viel stärkeren Schmerzen äussern?


Vielen Dank und schönen Gruss

  • (241 mal gelesen)
  • Status: Experte

Vorsicht - hier sind ein paar Dinge vertauscht worden. Eine Anlfissur heilt nicht in wenigen Tagen ab, diese Behandlung muss immer über längere Zeit fortgeführt werden. Die Rückbildung einer Analthrombose hängt ganz entscheiden von der Größe ab, bei einm Durchmesser von ca. 1 cm dauert die Rückbildung meist mindestens 3 Wochen. Die Notwendigkeit einer Darmspiegelung hängt u.a.vom Alter des Betroffenen ab, auch bei unklarer Symptomatik wird man eine solche Untersuchung anschließen.

  • (185 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Eine Thrombose wurde inzwischen ausgeschlossen. Die medizinische Überweisungsdiagnose für die OP lautet: Verdacht auf Abszeß, Verdacht auf Fistelleiden. Aber deshalb eine OP im Afterbereich riskieren? Wie sind Ihre Erfahrungen als Experten? Sollte ich eine Zweitmeinung einholen?

  • (204 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Ich stelle der Vollständigkeithalber noch einmal meine Symptome dar:


Druckgefühl, vermutlich ausgehend vom After, ziehend in die Pobacken (wie Muskelkater/-verspannung). Morgens beschwerdefrei. Unangenehmes Gefühl nach viel Sitzen und meist abends. Teilweise auch Druckgefühl Steiss/Damm. Aktuell keine Schmerzen, kein Fieber, "nur" unangenehmes Druckgefühl.

  • (184 mal gelesen)
  • Status: Experte

Ein Abszess, meist auch Fisteln müssen immer chirurgisch, also operativ behandelt werden !!
MfG
Dr. E. S.

  • (188 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Nachdem ich mir gestern eine Zweitmeinung eingeholt hatte wurde von dem renommierten Proktologen festgestellt, dass lediglich ein erbsengrosser schmerzender Knubbel am After besteht. Eine Entzündung, Rötung oder Schwellung könne er nicht erkennen und sieht kein Anlass zur Operation. Was es genau ist konnte er mir aber auch nicht sagen.


Was kann das sein??

  • (196 mal gelesen)
  • Status: Experte

Eine Ferndiagnose ist natürlich nicht möglich, aber manchmal ist einfach auch die Schleimhaut gereizt und geschwollen. In jedem Fall haben sie jetzt etwas Zeit, die ja sicher dann auch für Sie "arbeitet".
Mfg
Dr. E. S.

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