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Forum: Hämorrhoiden

Eröffnungsbeitrag des Themas:

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Autor
Datum
  • (781 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

hallo,
mir wurden vor 15 tagen (12.03.2009) 2 hämorrhoiden entfernt (1innen 1 aussen). da 2 tage nach der op die blutungen sehr stark waren überwieß mich mein operateur zur beobachtung ins krankenhaus.
da ich vor scmerzen kaum in der lage war stuhl zu machen bekam ich im krankenh. erneut eine vollnarkose um nachzuschauen ob denn alles i. o. sei.
der befund war positiv , es sei alles o k ! man hat mir lediglich den vielen stuhl aus dem enddarm entfernt aber sonst sei alles gut. also galt es die gewaltigen schmerzen beim stuhl machen zu überstehen und bald wird alles gut. also donnerstag op - samstag krankenhaus - mittwoch entlassung.
erster erträglicher stuhl ca. 10 tage nach der op. also am sonntag.
verdauung ist bei mir kein problem - immer schnell und problemloser stuhlgang.
mittlerweile sind 15 tage vergangen und ich darf mich nicht lange aufrecht halten dann fängt der after sofort an in aüßerst unangenehmer form zu nässen bzw. habe ich das gefühl das der stuhl den man nun irgendwann mal zu erwarten hat direkt an der afterkante wartet und bei jedem schritt den man macht sich selbstständig ausgang verschafft.
außerdem bei jedem stuhlgang reibe ich durch die reinigung mit dem toilettenpapier die wunde wieder blutig, trotz sehr vorsichtigem tupfen. und immer wieder sind die kompressen voll mit hellbraunem schleim.
mein operateur hat während der op festgestellt das mein schließmuskel nicht der kräftigste sei.
nun meine frage: hat jemand einen ähnlichen verlauf wie ich zu berichten und bin ich noch im grünen berreich oder wird mir hier eine inkontinenz nicht erspart bleiben.
denn was ich so lese da ist das thema nach 14 tagen immer durch.
vielen dank für hilfreiches

Antworten zu diesem Thema:

Titel
Autor
Datum
  • (304 mal gelesen)
  • Status: Med-As SternSternSternSternStern

Wahrscheinlich wird sich ein Leidensgenosse melden, bei dem es auch so lange gedauert hat. Normal ist das nicht, meist ist tatsächlich nach 14 Tagen das Schlimmste überstanden. Aber gerade in solche Foren treffen sich immer wieder Menschen, bei denen es nicht so gut gelaufen ist und die haben dann durchaus 3 Wochen Probleme.


Ich würde mal davon ausgehen, dass "nur " die Heilung verzögert ist und sonst nichts Schlimmes los ist, weil ja im KH schon einmal alles kontrolliert wurde.


Sie brauchen also Geduld und - vor allem - Ruhe. Das ist sozusagen der Schlüssel zu weniger Beschwerden. So banal das klingt, aber darauf laufen alle Erfahrungsberichte hinaus.


Was eine Inkontinenz angeht: Machen Sie sich keinen Kopf, darüber wird jetzt noch nicht entschieden. Alles was jetzt abläuft, hat was mit Heilung zu tun und spricht weder für noch gegen eine spätere Inkontinenz. Es gibt aber für mich jetzt keinen erkennbaren Grund, warum Sie auf eine Inkontinenz zulaufen sollten.


Dr. Schaaf

  • (263 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

erst mal vielen dank für ihre antwort.
ich hoffe sehr das sie recht haben. ich warte jetzt mal ab bis die wunde nicht mehr blutet,wenn dann immer noch ausfluß besteht muß man halt dann weitersehen. mein problem ist auch ein wenig das mein operateur nicht deutscher ist und wenn ich ihn auf die aktuellen probleme anspreche erklärt er mir immer wieder die op und das er nichts falsch gemacht hat.dabei will man ja lediglich eine erklärung für die aktuellen probleme. sitzen zum beispiel macht mir auch noch probleme, was ja zu der theorie der langsamen heilung passen würde. erschwehrt wird die heilung sicherlich auch durch meinen überregelmäßigen stuhlgang (2 mal am tag).
dann bin ich jetzt erstmal wieder guter dinge und denke positiv.
habe mir bereits so beckenboden übungen ausgedruckt. soll ich das mal erstmal noch lassen, da es dann vielleicht den ruhenden heilungsprozess gefährdet ?


aoffis

  • (218 mal gelesen)
  • Status: Med-As SternSternSternSternStern

Ja, lassen Sie den Beckenboden noch ein wenig in Ruhe.


Dr. Schaaf

  • (202 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

tag 20 nach der op-
immer noch kann ich mit einer 100% sicherheit alle 2 stunden die 10x10 kompressen mit einer flüssigkeit befüllen, die in ihrer dichte und konsistenz etwa zu 90% dem ähnelt was man bei einer starken erkältung nach dem nase putzen im taschentuch wieder findet.
ebenfalls befindet sich nach dem stuhl (also stuhl erledigt und alles sauber geduscht), immer wieder auch bräunliches dabei.
das hört sich nicht nur schlimm an, es ist auch so mies und unangenehm.
ich kann nichts machen ohne das ich nach mehreren minuten aufrecht und in bewegung feuchtigkeit zwischen den backen spüre. stuhl macht mir kaum noch schmerzen, da man ja nach der op erfährt was RICHTIGE schmerzen sind.
problem hierbei ist, das zwischen merken das ich muß und auf der toilette sitzen maximal 30 sekunden vergehen dürfen.
ich habe am dienstag stuhl zur untersuchung gegeben um feststellen zu lassen ob evtl. eine darmentzündung vorliegt.
die entnommenen hämos sind übrigens 2 und 9 uhr.
also diese story ist noch nicht ausgestanden und leider lese ich hier nichts ähnliches.
freitag termin beim arzt , da sehen wir dann weiter. ich kann nur hoffen das es besser wird, muß nämlich spätestens montag wieder arbeiten. wie auch immer.


aoffis

  • (212 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Hallo aoffis!


Meine höchstpersönliche Erfahrung: Die Wunde nach meiner OP (3 Hämos und mehrere Marisken) hat 3 Monate genässt - und insgesamt hat es ein halbes Jahr gedauert, bis alles wieder ok war.


War bei mir sicher ein extrem langwieriger Verlauf - allerdings zeigt das auch, dass es mitunter nicht so ruckzuck geht, wie man es gerne hätte.


Alles Gute,
ivy

  • (206 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

hallo ivy,
danke erst mal für deine meldung. die größte angst die man hat ist nun mal die inkontinenz. mit 48 möchte ich da eigentlich noch noch nichts mit zu tun haben. auch wenn einem alle sagen das die wunde gut aussieht und ich halt geduld haben müßte, so macht man sich doch so seine sorgen wenn man 3 wochen nach der op noch immer 70 % des tages auf der couch verbringt weil das der einzige ort ist an dem man nicht gleich wieder ausläuft.
wie das mit der arbeit gehen soll ist mir völlig schleierhaft, aber das werd ich ja dann sehen. noch mehr komressen und allways. ist für mich halt lustig als mann.
ich nehme deine erfahrung dann mal positiv und schaue mit einem fernglas zum licht am ende des tunnels.
danke
aoffis

  • (214 mal gelesen)
  • Status: Med-As SternSternSternSternStern

Melden Sie sich doch bitte noch mal nach dem Arztbesuch


Dr. Schaaf

  • (225 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

na super,
mein doc sagt das der schleim der mir dauernd unkontrolliert aus dem after läuft nichts mit der hämo op zu tun hat. er meint ich hätte einen gereizten darm. dagegen habe ich heute perenterol 50mg verschrieben bekommen.auch stört ihn mein zu regelmäßiger stuhl.normal 2mal am tag, gestern 4mal. ein bischen wildfleisch hat er mir auch weg geätzt.
also die beiden knubbel die die wunde darstellen sollen, stehen den weggemachten hämos in nichts nach. die stuhl untersuchung hat auch nichts auffälliges ergeben.ich kreuche jetzt seit ca. 8 tagen auf einem level herum. wird weder besser noch schlechter. wie ich den dauerausfluß ins berufsleben mitnehmen soll weiß ich noch nicht so genau, aber vielleicht wird es ja dadurch sogar besser. da lass ich mich mal überraschen. irgendwie muß es ja jetzt mal weitergehen. jetzt meine frage an fr.dr.schaaf. sollte bis nächste woche keine weitere veränderung autreten, sollte ich vielleicht mal einen anderen arzt aufsuchen ? meine situation ist nun mal keinesfalls befriedigend, und man hat ja schon auch so ein paar ängste dahingehend, das irgendwann wenn alles zu spät ist, jemand zu einem sagt warum man erst jetzt kommt.


aoffis

  • (209 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

hallo aoffis,


ich versteh dich gut, aber lass den kopf nicht hängen! ich bin sicher, dass deine symptome durch das akute geschehen zumindest verstärkt werden! wie gesagt ist bei mir auch noch viele wochen später wundesekret ausgelaufen - hab mir immer kleine kompressen gebastelt aus wattepads und verbandszeug... aber das geht alles vorbei! so kurz nach der op kann man bestimmt noch keine inkontinenz prognostizieren... ist zwar eher eine vermutung, aber ich möchte dir einfach mut machen!


alles gute!
ivy

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