Startseite > Foren > Forum Haarausfall > wer hat auch eine Hashimoto Thyreoiditis?
Hallo zusammen,
mich würde interessieren, ob viele von Euch auch noch an einer anderen Autoimmunkrankheit wie bspw. Hashimoto Thyreoiditis leiden?
Bei mir ist sie wohl ziemlich stark ausgeprägt, die Schilddrüse verkleinert sich recht rasch. Dazu habe ich auch AA Universalis. Gibt es da sowas wie Auffälligkeiten?
Gruß,
Steffi

Hallo,
Ich habe auch noch einige A.Krankheiten.Wie du Schilddrüse aber den Basedow ,Diabetes 1,AA universalis aber so weit das ich jetzt Glatze habe.Ich glaube das bei der Menge von A.Krankheiten der Heilungserfolg nicht so hoch ist ,wie bei "Nur"
AA Patienten.War schon oft in der Endokrinologie,hatte sogar 2 Jahre Morbus Addison (Nebenniere)der dann aber einfach verschwand,bis zur nächsten Autoimmunattacke vielleicht!Warum der Körper sich selber bekämpft...keine Ahnung..schau mal unter Autoimmunsyndrom im Internett...dort sind viele Infos dazu...
L.G.Susanne
Hallo Steffi,
ja, die Areata kommt häufig in Kombination mit anderen Autoimmunerkrankungen vor.
Herzliche Grüße
Jenny Latz
tagchen, ich habe auch die autoimmunerkrankung hashimoto thyreoiditis - vor ungefähr einem jahr wurde das festgestellt. hat mich sehr geschockt als ich gehört habe dass mein immunsystem meine schilddrüse "bekämpft". nun nehme ich L-Thyroxin Henning 50 (1 Tablette jeden morgen - 30 minuten vor dem frühstück)

Hallo louise90,
bist du denn auch von Haarausfall betroffen oder sogar den kreisrunden?
Gruß Susanne


Hallo
Zitat:Ich glaube das bei der Menge von A.Krankheiten der Heilungserfolg nicht so hoch ist ,wie bei "Nur"
AA Patienten.
Zitat Ende
Das ist moeglich,weil z.b auch AA....einfache AA(Nicht AU oder AUT),warscheinlich nicht polygen ist,bzw nicht unbedingt mehrere unguenstige Gene da seinen muessen.
Zitat der vanderen Posterin:Warum der Körper sich selber bekämpft.
Zitat Ende
So genau weiss ich das auch noch nicht....
Interessant finde ich da jedoch,das ja vermutet wird,das Autoantikoerper,sich bei autoimmunen Haarerkrankungen,gegen das Melanin(den Pigmentfarbstoff der u.a fuer die Haarfarbe verantwortlich ist) richten.Melaninsynthese in der aktiven Anagenphase des Haarfollikels,generiert(erzeugt) auch freie Radikale,und man glaubt,das Melanozyten/Melanin,deshalb anfaelliger fuer oxidativen Stress von innen und aussen sind.Vitiligo,was auch zusammen mit AA auftreten kann,hat warscheinlich ebenfalls etwas mit Autoantikoerper gegen diese Pigmentfarbstoffsynthese in der Haut zu tun.
Koennte es sein,das freie Radikale,z.b,bei genetischer Veranlagung fuer Alopecia Areata,die z.b durch dauerstress und Fehlernaehrung,sowie Maengel und Amalgam entstehen koennen,das "genetische Fass" zum Ueberlaufen bringen koennen,und damit den Ausbruch der AA beguenstigen koennen?
Interessanterweise ist ja auch farbloses weisses/ergrautes) Haar weniger anfaellig fuer Alopecia Areata und auch fuer androgentische Alopezie.Und wenn bei AA mal Haar nachwaechst,dann oft farblos.
Mich wuerde wirklich mal interessieren,was passiert,wenn man bei einer AA-Remission(ploetzlicher Neuwuchs),den Pigmentfarbstoff,bzw seine Synthese unterbinden wuerde.Ob die Haare dann erhalten bleiben,bzw kein erneuter Schub mehr entstehen kann?Oder was passiert wenn man den Pigmentstoff direkt bei akuter Haarlosigkeit entzieht,oder seine Rezeptoren ausschaltet.....wuerde dann ein Stillstand der AA eintreten?Man darf sowas nur topisch machen,denn systemisch waere das gar nicht gesund.
Auch wuerde mich interssieren ob es Sinn macht,das antioxidative System zu staerken?Villeicht bleibt dann die Antikoerperbildung bei der AA aus,da ja dann weniger freie Radikale mit dem Pigmentfarbsoff unguenstig interaktieren koennen.?Bei Hashimoto verringern sich die Autoantikoerper ja auch unter Selengabe.Eine gewisses Mass an oxidativem Stress wurde ja auch bei AA Patienten in der Kopfhaut und im Blut gefunden.Aber keine Angst.....das ist ungefaehr so wie bei Rauchern,und nichts bedrohliches.
Professor Boehm moechte ja die Melanozyten ueber das koerpereigene Peptid Alpha-MSH anregen.Das wuerde meiner Theorie einerseits wiedersprechen,erscheint aber auch logisch,da es antiendzuendlich,antioxidativ,und tauglich zur Restauration der Immunprivilegien ist.Ich habe das letzte mal vor 4 Jahren mit ihm gesprochen.......weiss jemand(Frau Latz?) wie da der aktuelle Stand ist?Er publiziert und publiziert.....aber leider nichts wirklich neues.
viele gruesse
Tino
Hallo, auch ich habe Hashimoto Thyreoiditis und hatte 1997 ein hormonabhängiges Mamma-Ca. Außerdem habe ich seelischen Stress, der mir allerdings nicht zugetraut wird, da ich ihn sehr gut überspiele. Seit Aug. 2007 glaubte ich HA zu haben, war beim Hautarzt, dieser meinte ich würde mich irren. Im April 2008 konsultierte ich ihn wieder, und abermals beruhigte er mich. Mittlerweile haben meine Haare sich sehr verdünnt und gestern war ich wieder bei ihm, jetzt war er sehr erstaunt und sah es endlich auch. Ich nehme seit Jahren täglich 1 L-Thyroxin 50 und seit ungefähr 2 Monaten 3x tgl. 1 Kapsel Priorin, zusätzlich wurde mir privat empfohlen, meine Kopfhaut mehrmals täglich mit Birkenwasser zu behandeln. Dazu muss ich sagen, daß ich 69 Jahre bin, trotzdem will ich mich mit meinem HA nicht abfinden. M. Meinung nach kann ich mich nur über dieses Forum informieren und bin sehr dankbar, wenn man mir über positive Erfahrungen "Mitleidender" Mitteilung macht. Danke für Antworten.
| Datum/Zeit | von Autor | Thema |
|---|---|---|
| 22.01.08 19:06 | steffitravolta | |
| 22.01.08 20:51 | zebra70 | |
| 09.02.08 20:12 | tino. | |
| 23.01.08 10:55 | J. Latz | |
| 08.02.08 12:32 | louise90 | |
| 08.02.08 18:27 | zebra70 | |
| 13.02.09 11:04 | eridie51 |
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