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Forum: Haarausfall

Eröffnungsbeitrag des Themas:

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  • (1005 mal gelesen)
  • Status: Experte

Immer wieder fällt mir auf, dass viele von Euch medizinisch "austherapiert" sind, sprich kein Mittel mehr hilft. An verschiedenen Stellen haben wir schon die kosmetischen Haarersatzlösungen diskutiert. Gerne möchte ich hier jedoch anregen, Berichte darüber zu sammeln, wie Ihr in Alltagssituationen damit klar kommt oder eben nicht. Ein Austausch untereinander wäre sicher hilfreich.
Bin wie immer gespannt auf Eure Beiträge!
Herzlichst
Jenny Latz

Antworten zu diesem Thema:

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  • (286 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Na, dann will ich mal den Anfang machen. Für jemanden der erst im Anfangsstadium des Kreisrunden Haarausfalls ist, ist es schwierig sich damit abzufinden. Je mehr man sich aber mit der Sache auseinandersetzt (bleibt einem ja nichts anderes übrig, sollte er nicht spontan aufhören), wächst man auch in die Sache hinein. Seit Weihnachten trage ich nun eine Perücke (meinen Fiffy, wie ich sie nenne) und komme von Tag zu Tag besser damit klar. Klar, wäre mir mein eigenes Haar lieber, aber was nicht ist, ist nicht. Kommt nur auf die richtige Beratung im Perückenhaus an und was einem steht, welcher Typ man ist. Mache mir jetzt sogar mehr Frisuren als vorher, mal mit Band, mal mit Haarreif usw. Die Perücken sind heutzutage ja auch schon so weit, dass man es nicht oder kaum sieht. Viele fragen mich ob ich beim Friseur gewesen bin. Man sieht wirklich jeden Tag "gestilt" aus. Sörend finde ich nur draußen den Wind und wenn es richtig regnet. Ach ja, man braucht ein paar Minuten mehr morgens für das Styling als sonst. Also dann...
Liebe Grüße und an alle Kopf hoch!

  • (265 mal gelesen)
  • Status: Med-Junior SternStern

Hallo


Bei mir ist es ähnlich,wie bei Wellness.Ich trage seit kurzen auch eine Perücke,fühle mich damit auch ganz gut nur wie schon erwähnt Regen ,Sturm oder gestern noch erlebt ..beim Schoppen Pullis anprobieren..schrecklich,danach sah ich aus ,als ob ich unter Strom stehe,hatte natürlich auch keine Bürste dabei..toll!!


Ansonsten gibt es gute und schlechte Tage.Ich habe durch dieses Forum eine supernette Internett Freundin gefunden,mit dem gleichen Problem und Sie baut mich auf ,wenn ich mich bei Ihr ausheule!!


Ansonsten braucht es viel Zeit innerlich damit klar zu kommen und zu aktzeptieren...nicht mehr den üblichen Normen in Punkto Aussehen zu entsprechen und sich selber neu anzusehen ,und das beste daraus machen...nicht klein kriegen lassen...trotz allem Spaß am Leben haben und nicht mehr soviel darum geben ,was andere denken Könnten!!


L.G.Susanne

  • (235 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Hallo,
ich will auch meinen Senf dazu geben:
auf der Arbeit gehe ich ohne alles. Der Gewöhnungseffekt ist schon ein echtes kleines Wunder; alle haben sich sehr schnell daran gewöhnt. Das macht es mir auch einfacher mich selber so zu akteptieren. Nur wenn Mandanten da sind gehe ich nur mit Haaren oder gar nicht aus meinem Büro. Ich möchte denen den "Schock" ersparen, und mir das Mitgefühl.


Kürzlich war ich es so leid, ständig den Plastikfussel auf meinen Kopf und die ewig verschmierenden Augenbrauen zu tragen und wollte nichts von beidem in der öffentlichkeit mehr tragen, aber dann stand ich in einer Disko und habe gemerkt, dass das einfach nicht gehen kann. Das würde überhaupt nicht zum Wohlbefinden beitragen, obwohl ich das vorher irgendwie gehofft hatte. Agressiv und Progressiv wollte ich damit umgehen, die Leute zwingen, sich das auch anzusehen und es zu akzeptieren. In der Sauna habe ich dann zumindest kein Kopftuch mehr getragen. Aber ohne Augenbrauchen und Wimpern sieht man nunmal krank aus. Und als einige wenige blöd geguckt haben, hat mich das nur agro gemacht. Und genau das möchte ich mir eigentlich sehr gerne ersparen, das ich mich über diese Vollidioten ärgere.


Und ich glaube noch etwas: die Leute die mich kennen, die bewundern mich dafür, dass ich es jeden Tag schaffe damit umzugehen, ohne ständig rumzuheulen oder meine gute Laune zu verlieren. Und das tut mir gut. Ich bin stolz auf mich, dass ich so tapfer bin, und ihr könnt das auch sein!


Viele Grüße,
Steffi

  • (241 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Hallo,


ich lese hier schon einige Zeit mit und möchte jetzt auch gerne meine Erfahrungen hier mitteilen.


Ich bin 41 (w) und habe zum 2. Mal AA. Das 1. Mal war vor 12 Jahren und der HA hat mich damals fast wahnsinnig gemacht. Jedes Haar habe ich gezählt und um jedes ausfallende geheult. Selbstbewusstsein gleich 0, mein soziales Umfeld eher demotivierend. Ein solches Forum wie hier, gab es leider noch nicht.
Kortison in jeder Art und Form wurde drauf gepinselt, eingenommen und gesalbt. DCP bis zum bitteren Ende mit allen Nebenwirkungen, Perücke getragen und mich gefühlt wie „Lord Helmchen“ Hormonvergabe in Form von Diane 35 zuletzt UVA - Bestrahlungen.
Irgendwann wuchsen die Haare wieder. Ich hatte zwischendurch sogar ganz lange Haare.


Leider fallen sie jetzt nach 12 Jahren wieder aus.
Z.Z. habe ich ein großes Loch (ca. 7 cm Durchm) am Hinterkopf mit ein paar weißen Puscheln. Tendenz: Größer werdend hin zum Oberkopf und seitlicher Ausweitung. Zur Zeit wird mit Kortison behandelt und 1 x monatlich gequaddelt. Zusätzlich träufel ich taglich eine Kortisonlösung drauf.

Diesmal habe ich mir die Haare stoppelig auf 12 mm rasieren lassen (das hat beim Tragen von Tüchern so einen schönen Klettverschlusseffekt... da rutscht dann auch nix mehr wink smiley. Beim Sport und beim Schwimmen trage ich dann eine Schwimmkappe. Sieht beides anscheinend echt sportlich aus, sagen jedenfalls die anderen cool smiley.
Ich habe mir viele verschiedene Kopfbedeckungen (Tücher, Ballonmützen, Bänder usw. ) in vielen verschiedenen Farben gekauft und style mich jeden Tag ein bisschen anders. Je nach dem, wonach mir gerade ist.
Meine Arbeitskollegen sagten letztlich, dass sie sich mich gar nicht mehr anders vorstellen können. Hat mich schon ein bisschen stolz gemachtsmiling smiley.


Viele Grüße
Juho

  • (228 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Hallo Ihr Lieben,


nach zwei Jahren ohne Haare habe ich mich mit dem" soweit arrangiert, dass es mir im Alltag keine großen Probleme bereitet. Das hat aber sicherlich auch damit zu tun, dass ich mittlerweile eine Echthaarperücke habe, die einem ein "ziemlich normales" Leben ermöglicht. Einige Sachen mache ich allerdings nicht mehr und darüber ärgere ich mich eigentlich auch ein bisschen: Auf Sauna und Schwimmen verzichte ist, weil ich mich dort einfach nicht wohlfühle und dann natürlich auch nicht entspannen kann, was in der Sauna ja nicht allzu förderlich ist... :-)


Mein Umfeld hat sich an mich und meine unechten Haare gewöhnt. DAs macht auch sehr viel aus. Allerdings sehe ich mit meinen "neuen Haaren" wohl so anders aus als vorher, dass ich mich Leuten, die ich eine WEile nicht gesehen habe häufig ganz neu vorstellen muss. Das nervt mich. Kennt Ihr das auch? Geht Ihr solchen SItuationen aus dem Weg oder wie geht Ihr damit um?


Freu mich über Euer Feedback!


Kristina

  • (219 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

moin, moin
da muss ich dir zustimmen, viele Leute die ich lange nicht gesehen habe erkennen einen erst auf dem 2. Blick, man ist jetzt mehr gestylt, da die "Frisur" immer sitzt und wie frisch vom Friseur sitzt. Habe bisher noch keine Negativerfahrung mit der Perücke gemacht. Erkennen wenige das es eine ist, meißtens sind das dann Friseusinnen.
Schönes WE

  • (224 mal gelesen)
  • Status: Experte

wenn ich mich kurz einblenden darf...
witzigerweise erkennt mich jeder mit jeder noch so anderen (Zweithaar-) frisur gleich wieder. Kommentar: "Ihr Gesicht kam mir so bekannt vor!" Ich glaube, es sind die Augen...
Gruss
Jenny Latz

  • (210 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Hallo
Ich habe so meine Probleme im Alltag mit mein haarausfall
Ich wahr früher Haarmodell leider geht es jetzt nicht mehr. Ständig zähle ich meine Haare gucke ständig meine geheimratsecken an ob haare nachwachsen. Haare waschen nur 1 mal in der Woche da ich dort meine meisten haare verliere.
Zum Frisör treue ich mich über nicht mehr wegen waschen und so -> viele leute haben mich auch schon angesprochen deswegen also gesagt ich fülle mich auf deutsch scheiße

  • (196 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Ja, manchmal muss man sich selbst aufbauen und einfach vor Augen halten das es viel schlimmere "Krankheiten" gibt und man froh sein muss das es einem sonst gut geht. Das geht zwar jeh nach Gemütslage nicht immer aber wichtig ist das man sein Selbstbewustsein nicht verliert. Nur wenn man sich selbst gefällt kann man auch Anderen gefallen........

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