Startseite > Foren > Forum Haarausfall > Pantostin + Diane 35 bei 13Jahren Haarausfall wegen zu vielen männlichen Hormonen-Wie sind eure Erfahrungen?Hier meine Geschichte!!!
Hallo zusammen,
nachdem ich schon mehrfach in euren Beiträgen gelesen habe, habe ich mich nun auch mal angemeldet, in der Hoffnung, dass auch mir jemand helfen kann.
Ich bin 30Jahre alt und leide nun schon seit ca. dem 17.Lebensjahr an so massivem Haarausfall, dass man bei mir auf dem Kopf nur noch Kopfhaut sieht. In der Pubertät hatte ich noch so eine tolle Haarpracht, dass mich alle beneideten. Mit 17 fing ich an, die Pille zu nehmen! Da begann der Haarverlust schleichend und unauffällig. Ich merkte zwar, dass irgendetwas anders war, aber dass mir so viele Haare ausgingen, bemerkte ich sehr spät. Erst als meine Friseurin meinte, ich müsse dringend zum Arzt, wurde ich darauf aufmerksam. Zu dem extremen Haarausfall litt ich auch extrem unter Kopfhautjucken. Ich kratzte mir alles auf und neben dem Haarausfall musste ich daher noch mit Schuppen und dem Juckreiz klarkommen. Es war kaum noch auszuhalten. Ich war mit 19, danach mit 22Jahren bei Ärzten, aber ohne untersucht zu werden, meinten diese nur, es wäre genetisch bedingter Haarausfall womit ich mich abfinden müsse. Ich war so verzweifelt - in der Blüte meines Lebens dieses Problem und ich solle mich damit abfinden?! Nachdem ich immer wieder in dieser Art abgefertigt wurde, resignierte ich und habe nie wieder einen Arzt aufgesucht. Stattdessen versuchte ich, die verlorene Fülle durch dunkle Haarfarben, Strähnchen, Dauerwelle oder was auch immer zu kaschieren.
Zusätzlich führte ich ab 2002 bis Anfang 2004 bei meinem Friseur 3x die Woche eine Laserbehandlung durch. Komischerweise brachte das Erfolg. Bereits nach der 1.Anwendung fühlte ich auf dem ganzen Kopf Stoppeln nachwachsen. Ich war begeistert. Es brachte mir viele Haare zurück, so dass ich nicht mehr ganz so litt. Dennoch hatte ich mich insgeheim damit abgefunden.
2006 wurde ich dann schwanger! Im Laufe der Schwangerschaft kamen plötzlich fast alle Haare zurück!!!!!! Man konnte mir kaum noch auf die Kopfhaut gucken. Leute, die mein Problem nicht kannten, haben es nicht mal mehr wahrgenommen! Es ist nicht so, dass die vorhandenen Haare nur nicht ausgegangen sind, sondern es kamen nachweislich welche dazu. DA WURDE ICH STUTZIG UND HELLHÖRIG!!!
Ich fing erneut an, zu recherchieren und las, dass ich während der Stillzeit wohl auch wieder einige Haare verlieren würde. Und so kam es auch! Ich hab nicht mehr so viele wie während der Schwangerschaft, aber immerhin noch mehr als vor der Schwangerschaft!!!
Während ich das Internet durchforstete, stellte ich fest, wie viele Frauen darunter leiden und das viele, genauso wie ich, von Ärzten nur belächelt und abgefertigt wurden - ohne Hilfe zu bekommen. Nachdem ich aber nun gesehen hatte, dass sowohl durch die Laserbehandlungen als auch während der Schwangerschaft meine Haare zurückgekommen sind, fing ich an, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Ich las alles über Haarausfall, mögliche Diagnosen und Symptome. Danach habe ich mir meine Diagnose selbst gestellt!!!:
ICH LEIDE AN GENETISCH BEDINGTEN HAARAUSFALL UND DER DAMIT VERBUNDENEN Empfindlichkeit der Haarwurzeln gegenüber DHT (Dihydrotestosteron)
(äußert sich vielfach durch Kopfhautschmerzen; sind die Haarwurzeln gegen freie Radikale oder DHT empfindlich, werden mit der Zeit die Haarfollikel geschädigt und Haarausfall setzt ein; DIE HAARWURZEL STIRBT DURCH DIE DHT-SCHÄDIGUNG NICHT AB, SIE VERKÜMMERT NUR!!! Das würde erklären, warum die Haare durch den Laser und die Schwangerschaft, also durch Stimulation bzw. einer besseren hormonellen Situation, zurückgekommen sind)
Danach fragte ich mich, was für ein hormoneller Zustand während der Schwangerschaft in mir herrschte. Dabei ermittelte ich, dass während dessen ein „Östrogenüberschuss“ herrscht. Der Körper enthält also mehr Östrogen, dieses behindert die negative Wirkung der männlichen Hormone, bzw. schränkt diese in ihrer Wirkung ein. Diese konnten also nicht so schalten und walten wie sie wollten und deshalb kamen meine Haare zurück!
Danach überprüfte und hinterfragte ich die Wirkstoffe meiner Pillen, die ich seit dem 17.Lebensjahr genommen hatte. Bereits während der Schwangerschaft war mir aber schon klar, dass mit Beginn der Pilleneinnahme das Übel begann!!!Ich nahm zuerst LEIOS, danach kurz VALETTE und zum Schluss NOVASTEP. Alles Pillen, die meinem Körper noch zusätzliche männliche Hormone zuführten. (Außer Valette, wobei diese Pille wohl bei vielen Frauen den Haarausfall fördert, obwohl sie eine antiandrogene Wirkung haben soll.)
Seit meiner Stillzeit versuchte ich nun, Ärzte zu finden, die meinen Hormonstatus überprüfen. Keiner fühlte sich zuständig. Ich wurde von einem zum anderen geschickt. Niemand war daran interessiert, mir zu helfen - DIE HATTEN WOHL NUR IHR BUDGET IM KOPF!!! Mir wurde dann gesagt, dass eine Hormonuntersuchung zu dem Zeitpunkt nichts bringen würde, weil der ganze Körper nur auf „stillen“ programmiert wäre. Und auch danach müsse man dem Körper 1Jahr geben, bis sich der normale Hormonhaushalt einpendeln würde. Also wartete ich noch 1Jahr und versuchte danach erneut tätig zu werden. Aber niemand wollte meine weiblichen und männlichen Hormone überprüfen. Nun muss ich aber auch dazu sagen, dass ich in der Lage bin, meine Frisur so zu zaubern, dass andere das Problem nicht erkennen. Deshalb wurde ich vielleicht auch oft belächelt.
Aber ich ließ nicht locker!!! Ich weiß für mich, dass das meine Diagnose ist! Nachdem meine Gynäkologin aber meinte, sie fühle sich dafür nicht zuständig, überwies sie mich an die Uniklinik Bonn. Dort hatte ich vor wenigen Wochen einen Termin. Aber auch die wollten mir lediglich ein östrogenhaltiges Haarwasser (Pantostin) verschreiben und waren fertig mit mir. Sie wollten keinen Hormonstatus erheben, machten keine Haaranalyse ect.. Daraufhin fing ich an, vor Wut zu weinen. Seit nunmehr 13Jahren leide ich daran, seit 2006 versuche ich verstärkt, die Sache selbst in die Hand zu nehmen und keiner hilft mir dabei!!! Ich tat der Ärztin wohl leid, deshalb überwies sie mich in die Abteilung der gynäkologischen Endokrinologie! Ich hatte dort vor 3Wochen endlich einen Termin zur Blutabnahme. Und seit 2Wochen habe ich mein Ergebnis. Es ist wie ich vermutet habe. Ich zu viele männliche Hormone!!! Meine Werte liegen außerhalb des Referenzbereiches!!! Ich habe es die ganze Zeit gewusst! Nun fühlte ich mich endlich bestätigt.
Aus dem Gespräch mit dem Professor der Abteilung erfuhr ich nun auch, dass es antiandrogene Pillen gibt, die die Wirkung der männlichen Hormone im Körper aufhalten/mindern oder was auch immer.
Ich rief bei meiner Gynäkologin an und habe nun übermorgen einen Termin bei ihr. Ich will nun natürlich nichts unversucht lassen, meine Haare zurückzuholen, gerade weil mir in der Hautklinik versichert wurde, dass ich keine Vernarbungen auf der Kopfhaut hätte und alle Voraussetzungen für Haarwuchs vorhanden wären.
Seit Montag trage ich nun allabendlich Pantostin auf und am Donnerstag möchte ich mir die DIANE 35 verschreiben lassen. Neben dem Haarausfall auf dem Kopf leide ich nämlich auch noch an zu vielen Haaren an Körperstellen, wo keine Haare hingehören!!
Nachdem ihr nun meinen Leidensweg kennt möchte ich gern wissen, ob sich irgendjemand in meiner Geschichte wiedererkennt? Zusätzlich würde ich gern Erfahrungen von euch hören, ob und wie schnell sich eure Haare durch Pantostin und Diane 35 wieder erholt und verdichtet haben?
Falls es jemanden gibt, dem es ähnlich geht wie mir, so könnt ihr mich gern zu diversen Sachen befragen. Ich habe mittlerweile so viel recherchiert und auf dem Computer abgespeichert, dass ich euch mit Sicherheit einige gute Ausarbeitungen davon per Email senden kann.
LG
Hallo! Vielen dank, daß du deine Geschichte so ausführlich erzählt hast. Ich finde es ungeheuerlich, dass dir die Ärzte nicht helfen wollten!
Aber ich denke, sowas passiert oft. Vielen ist wohl nicht klar, was für ein enormer psychischer Druck bei HA auf einem lastet...
Ich befinde mich in etwa der selben Situation wie du und hoffe auf ein Nachwachsen meiner Haare nachdem meine Hormone durch Medikamente geregelt wurden.
viele freundliche Grüße von Choppie :)
Hi choppie,
ich wollte ausführlich berichten, was bei mir los ist, damit andere, die noch nicht die Ursache ihres Haarausfalls kennen, sich in den beschriebenen Symptomen wiedererkennen können. Und zusätzlich will ich die Empfehlung aussprechen, nicht aufzugeben und selbst im Netz zu recherchieren. Damit kommt man meist weiter als wenn man sich auf die Ärzte verlässt. Teilweise haben die keine Ahnung und sollten sich selbst mal hier drin informieren, welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt. Vor allem ärgert mich die Ignoranz der Ärzte, weil ich dadurch über 10Jahre verloren habe, in denen ich hätte tätig werden hätte können.
Wie war denn deine Geschichte und welche Medikamente hats du verschrieben bekommen? Wie sind die Erfolge damit?
Ganz liebe Grüße und viel Glück für dich!
Hallo,
Ich finde es sehr schön und mitfühlend von dir, dass du anderen durch deine Erfahrung helfen möchtest.
Wie sieht es denn jetzt mit deinem Haarstatus aus? Sind sie schon dichter geworden und neue nachgewachsen?
Ich wünsche dir natürlich alles Gute und drücke ganz fest die Daumen, dass du dich in Zukunft an schönem Haar erfreuen kannst.
Ich leide seit ca. 1-2 Jahren an hormonellem HA, und es haben sich lichte Stellen ausgeprägt. Mittlerweile wurde mein Hormonhaushalt in Ordnung gebracht, und wenn ich ganz genau hinsehe stelle ich kleine Härchen fest. Trotzdem habe ich große Angst, meine Haare könnten nicht mehr nachwachsen und leide an Alpträumen und Depressionen...
viele freundliche Grüße von mir!
Hey,
das ist natürlich echt schlimm. Die Angst, dass die Haare nicht wieder kommen. Hattest du auch zu viele männliche, oder zu wenig weibliche Hormone?
Das ist auch für Leute mit tollen Haaren nicht nachvollziehbar. Wenn ich morgens meine Haare frisiere, muss der Scheitel exakt an einer bestimmten Stelle sein, um das lichte Haar am Oberkopf zu verdecken. Und danach kommt das heftigste Haarspray rauf, was es gibt. Danach gnade dem Gott, der auch nur ansatzweise durch meine Haare wuscheln möchte. Das darf nur mein kleiner Sohn, abends beim kuscheln:-)
Wenn man damals bei einem neuen Freund übernachtet hat, fand ich es immer besonders schlimm mit meinen kahlen Stellen. Man spricht ja nicht gleich mit jedem über das Problem und hat angst, dass der Mann sich dann eine andere mit vollen Haaren sucht. Da kann man schon Angst und Depressionen bekommen. Vor allem, weil meine Haare direkt am nächsten Tag auch immer schon ziemlich fettig sind und man dadurch das Übel viel schneller bemerkt.
Ein Haarstatus oder irgendwas ärztlich-wissenschaftliches wurde bei mir nicht gemessen oder geprüft. Ich habe sowohl in der Hautklinik, als auch bei allen Ärzten vorher genau angegeben, dass ich ein hormonelles Ungleichgebwicht vermute. NIX anderes! Und deshalb wurde ja nach dem ganzen Warten nun der entsprechende Bluttest gemacht. Meine persönlichen Erfahrungen sahen aber so aus, dass mein absoluter Tiefpunkt 2002 war. Da sah man fast nur noch Kopfhaut. Megaheftig, sag ich dir. Und da half weder färben, noch Dauerwelle, es sah nur noch schlimm aus. Dann führte ich in meinem Friseursalon 3x die Woche eine Laserbehandlung durch. Das habe ich über 1Jahr gemacht und es brachte super schnell Erfolge, direkt nach der 1.Anwendung fühlte ich auf dem ganzen Kopf Stoppeln.
Es kamen so viele Haare zurück, das andere mein Problem nicht sehen konnten. Ich sah nur, dass sich der Zustand wieder verschlechtert hat, als ich nach dem Jahr damit aufgehört hab. Ich weiß gar nicht mehr warum eigentlich, wahrscheinlich die monatlichen Kosten von 50Euro. Mitllerweile möchte ich das aber wieder machen, zusätzlich zu Pantostin und der Diane 35, die mir hoffentlich morgen verschrieben wird. Im Moment scheint sowieso wieder Wachstum zu sein, da ich überall auf dem Kopf wieder nachwachsene Haare spüre und das, obwohl ich noch zu viele männliche Hormone habe. Aber die werden bald keine Wirkungsmöglichkeiten mehr haben:-)
Wie schlimm ist es denn bei dir? Schaust du in der Stadt auch nicht wie andere Frauen auf Figur und Klamotten, sondern auf deren tolle und volle Haare? Ich seh nur das, egal wo.An einer Figur kann man selbst arbeiten, deinen Stil kannst du jederzeit verändern, aber wenn du deine Haare verlierst und sie nicht zurückkommen, gibt das echte Defizite für das Selbstbewusstsein:-(( Aber ich bin momentan sehr motiviert und optimistisch und werde nichts unversucht lassen.
Ich muss noch mal fragen, welche Medikamente hast du?
Liebe Grüße und auch dir viel Erfolg! Glaub daran, dass nach der Hormontherapie dein Körper ins Gleichgewicht gerät und sich damit auch deine Haare dauerhaft erholen und zurückkommen. Positives Denken macht auch viel aus!
Dankeschön für deine ausführliche Antwort. Ich bin ehrlich froh, daß bei dir das Lasern Wirkung zu tragen scheint und deine Haare wieder wachsen lassen.
Nach einer Krankheit musste ich ca. 1 Jahr ein Mediikament nehmen, dass meine weiblichen Hormone vollkommen blockierte und männlcihe freisetzte.
Ich bin jetzt geheilt, aber meine Haare sind stark ausgedünnt. Mein Hormonspiegel normalisier sich allmählich wieder - jedoch bestimmt die Angst, daß meine Haare nicht mehr nachwachsen mittlerweile mein ganzes Leben.
Ich gehe nicht mehr raus, sehe keine Freunde mehr und habe ständig Bauchschmerzen vor lauter Depressionen.
Woran hast du denn erkannt, daß deine Haare nachwachsen?
liebe Grüße, Coppie
Zitat:choppie
Dankeschön für deine ausführliche Antwort. Ich bin ehrlich froh, daß bei dir das Lasern Wirkung zu tragen scheint und deine Haare wieder wachsen lassen.
Nach einer Krankheit musste ich ca. 1 Jahr ein Mediikament nehmen, dass meine weiblichen Hormone vollkommen blockierte und männlcihe freisetzte.
Ich bin jetzt geheilt, aber meine Haare sind stark ausgedünnt. Mein Hormonspiegel normalisier sich allmählich wieder - jedoch bestimmt die Angst, daß meine Haare nicht mehr nachwachsen mittlerweile mein ganzes Leben.
Ich gehe nicht mehr raus, sehe keine Freunde mehr und habe ständig Bauchschmerzen vor lauter Depressionen.
Woran hast du denn erkannt, daß deine Haare nachwachsen?
liebe Grüße, Coppie
PS: entschuldige, ich habe vergessen auf deine Frage einzugehen ob ich andere Frauen auf der Strasse auch auf ihre Haare beneide... Ja, das tue ich. Und das ist schrecklich... Ich gönne es jeder, jedoch ist es immer traurig anzusehen. wie fühlst du dich dabei?
Da du das "erst" seit einem Jahr hast, geh ich mal davon aus, dass selbst, wenn du auch die genetische Unverträglichkeit deiner Haarwurzeln auf die männlichen Hormone veererbt bekommen hast, sich bei dir alles zum Guten wendet. Dein Hormonhaushalt scheint ja "nur" durch das Medikament gestört gewesen zu sein. Man sagt, der Hormonhaushalt benötigt nach schweren Ereignissen ca 1Jahr, um sich wieder zu regulieren. Da du davor keine Probleme hattest, wirst du spätestens dann eine Besserung merken. Du kannst das ja noch beschleunigen bzw. unterstützen, indem du auch sowas wie Regaine, Pantostin , inneov oder Priorin ect. nimmst- oder schau doch mal, ob es in deiner Stadt Friseure gibt, die den Laser anbieten. Dadurch, dass der Laser meine Kopfhaut großflächig stimuliert hat, wuchsen überall auf dem Kopf so viele Haare nach, dass es sich ganz komisch auf der Kopfhaut anfühlte. Ich wollte mich kratzen und es fühlte sich so rauh an, leicht borstig. In Panik rief ich schnell meine Friseurin rüber und als sie sich meine Kopfhaut ansah, meinte sie: Freu dich, da wachsen überall Haare nach!
Du kannst es erfühlen, indem du mit 1-2Fingern ganz leicht zwischen den Haaren auf der Kopfhaut entlangstreichst und du merkst, dass es "picksige Stellen" gibt. Da wachst was nach!!! Oder du fragst deinen Friseur, er soll mal nachschauen.
Hat man dir nicht auch eine Antibabypille empfohlen, um die männlichen Hormone zu unterdrücken?
Ich glaube, du kannst optimistisch in die Zukunft schauen, ich werde aber mein Leben lang entweder die Pille, den Laser oder sowas wie Pantostin oder Regaine nehmen müssen. Andernfalls wird es wohl über kurz oder lang wieder irgendwann so schlimm wie 2002:-(
Ich wünsche dir, dass die schlimme Erkrankung nie wieder kommt und du dadurch nie mehr solche Medikamente nehmen musst.
LG
LG
Also Regaine benutze ich seit einigen Tagen auch - allerdings muss man ja einiges an Gedult mitbringen bis es evtl. Wirkung zeigt.
Im ganzen würde ich sagen, dass ich ca. 2 Jahre unter diesem Medikament stand (wenn man etwas aufrundet - und auch die Ausklingphasen miteinbezieht), ich hoffe trotzdem, dass meine Haarwurzeln noch nicht abgestorben sondern nur verkümmert sind.
Eine Hautärztin sagte mir bereits, dass bei hormonellem HA die Haare nie wieder nachwachsen würden, und das macht mir natürlich sehr große Angst, da man ja seinem Arzt vertauen und glauben sollte.....
Du sagtest, du würdest 'Stopeln' fühlen - bei mir sind es eher sehr weiche, feine Haare die ca. 5mm -2cm lang sind.
Ich hoffe so sehr, daß es ein gutes Zeichen ist.
Darf ich fragen, wie mittlerweile dein Gemütszustand ist? Geht es dir etwas besser, jetzt wo du durch Laser behandelst?
fG :)
Bitte hab Geduld und gib die Hoffnung nicht auf. Vor allem nicht, wenn in wenigen Tagen oder Wochen erstmal vermehrt Haare durch Regaine bei dir ausgehen. Das soll normal sein weil die neu nachwachsenen Haare, die Haare, die sich in Ruhephase befinden, aus der Haut "schupsen". Das ist also ein gutes Zeichen dafür, dass etwas passiert. Das wird aber nur der Fall sein, wenn du durchhälst und gewissenhaft mindestens ein halbes Jahr dabei bleibst.
Das beim genetisch bedingtem Haarausfall keine Haare mehr nachwachsen, stimmt ja wohl nicht wirklich. Genau dies ist meine Diagnose und trotzdem kamen meine Haare zurück. Momentan mach ich keine Laserbehandlung, das war von Ende 2002 bis Anfang 2004. Und wie gesagt, die Erfolge waren super. Ich war auch mit dem Ergebnis zufrieden und hab dann mein Geld erstmal wieder für andere Sachen ausgegeben. Die Laserbehandlung wirkt auch nachhaltiger, auch nachdem man nicht mehr zur Behandlung geht. Ende 2005 habe ich die Pille abgesetzt, weil mein jetziger Mann und ich ein Kind wollten. Ende April 2006 war ich schwanger. Ich habe also seit Ende 2005 weder gelasert, noch irgendwelche Pillen, oder wachstumsförderne Produkte angewendet. DENNOCH wuchsen viele Haare nach, weil allein der Hormonzustand während der Schwangerschaft positiv gewirkt hat. Ich hatte sehr viele Östrogene in mir, die die männlichen Hormone "ausgeschaltet" haben, wie ich jetzt weiß. OBWOHL ICH MICH BEREITS 2002 AUFGEGEBEN HATTE, kam ich erst in der Schwangerschaft darauf, dass es nicht so sein kann, dass die Haarwurzeln tot sind!!! Sonst wäre ja nix wieder gekommen. Und ein Großteil davon ist auch geblieben. Dennoch habe ich speziell auf dem Oberkopf dünnes Haar. Ein Mittelscheitel wäre einfach undenkbar. Trage daher meinen Scheitel und schrägen Pony sehr tief.
Ich bin überzeugt davon, dass ich nur meine männlichen Hormone unterdrücken muss und es kommen alle Haare wieder!!! Die Haarwurzeln sterben durch die DHT-Schädigung nicht ab, sie verkümmern nur!!! Natürlich kann es vorkommen, dass manche Haare nie mehr zurückkommen. Aber überleg mal, mit 17 ging es bei mir los also 1996, 2002 war es am Schlimmsten, danach wurde es durch den Laser und die Schwangerschaft besser. Mein Sohn kam 2007 zur Welt. Nun überleg dir mal diese lange Zeitspanne. Dennoch kamen die Haare zurück. Würden die Wurzeln wirklich absterben, wäre nix mehr nachgewachsen nach so einer langen Zeit.
Ich habe jetzt ettliche Jahre gar nichts gemacht, weil ich von den zu vielen männlichen Hormonen ja offiziell nichts wusste. Das Ergebnis hab ich erst seit 3Wochen. Aber nun geht es mir sehr gut und ich bin motiviert, weil ich sicher bin, ein noch besseres Ergebnis zu erzielen, als jetzt schon da ist. Wenn sich nach dem Pille absetzen meine Haare trotz zu vieler männlichen Hormone schon so erholt haben, kann bei einer gezielten Ausschaltung der Androgene ja nur noch alles gut werden. Ich merke das auch immer auf der Kopfhaut, wenn die männlichen Hormone OBERHAND HABEN. Dann hab ich wieder verstärkt Juckreiz. Ich hoffe jedenfalls beim nächsten Zyklus mit der Diane 35 beginnen zu können. Zusätzlich hab ich eine Internetseite gefunden, wo man monatlich den Laserkamm für zu Hause mieten kann - 49€ für eine Mindestmietzeit von 6Monaten. Danach jeder Monat 29€. Da ich weiß, dass es bei mir funktioniert, überlege ich ernsthaft, dies zu tun. Wenn man sich während der Mietzeit dazu entscheidet, das Gerät kaufen zu wollen, wird sogar die bisherige Mietgebühr darauf angerechnet!!! Anstelle für den Kamm von Lexington auf einen Schlag 365€ zahlen zu müssen, finde ich die monatliche Zahlung echt super. Vor allem, weil mich die Laserbehandlung beim Friseur damals monatlich auch 50€ gekostet hat. Vielleicht wäre das auch was für dich. Im schlimmsten Fall infestierst du für 6Monate 49€, dann kann man kündigen (1Monat zuvor) In der Zeit wirst du aber Veränderungen merken, wenn du auch positiv auf den Laser reagierst.
LG
Erfahren Sie im Überblick mehr über Haarausfall bei Frauen und Männern und was Sie dagegen tun können. mehr ...
Sudoku spielen fördert das logische Denken und die Konzentrationsfähigkeit und hilft Ihnen, Ihr Gedächtnis spielerisch zu trainieren. mehr ...
Wir erfüllen die afgis-Transparenzkriterien. Das afgis-Logo steht für hochwertige Gesundheits-informationen.
Wir befolgen den HONcode-Standard für vertrauensvolle Gesundheitsinformationen. Kontrollieren Sie dies hier.
Onmeda zählt zu den zertifizierten Gesundheitswebseiten nach den Medisuch-Kriterien.
© 2012 gofeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten.