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Tag zusammen,
zuerst mal die Eckdaten: Ich bin männlich, 33 Jahre alt und seit einigen Monaten merke ich einen – für mein Gefühl – starken Haarausfall. Eventuell fällt es auch deswegen so massiv auf, weil meine Haare mittlerweile schulterlang sind und dadurch natürlich "mehr Material" sichtbar ist.
Die Anzahl der ausfallenden Haare würde ich bei deutlich über 100 ansetzen und in Kombination mit meinem sowieso nicht besonders dichtem Haarwuchs ist das auf Dauer eindeutig zu viel.
Wenn ich mir so meine direkten männlichen Verwandten ansehe, dann würde ich auch eine genetische Veranlagung ausschließen: Opa mit über 90, sowie Vater mit über 60 haben weder Glatze noch lichtes Haar. Eine Infektionskrankheit oder ähnliches kann ich ebenfalls nicht vorweisen.
So – lange Rede, kurzer Sinn:
Mir geht es eigentich um die Behandlungsmaßnahmen meines Hautarztes. Bei diesem war ich vor kurzem und er hat mir in ein paar Wochen einen Termin für einen Trichoscan gegeben. Es war ihm deutlich anzusehen, dass er mit dem Thema Haarausfall wohl nicht ganz so viel Erfahrung hat, aber da ich noch weniger Ahnung habe, habe ich dem Termin natürlich zugesagt.
Zu Hause habe ich mich dann über "Trichoscan" informiert und frage mich mittlerweile, was das mir persönlich bei meinem Problem eigentlich bringt. Wenn ich das richtig verstanden habe, dann dient ein Trichoscan neben der Bestimmung der aktuellen Haardichte, sowie dem Anteil an Anagenhaaren in erster Linie der Kontrolle von Behandlungserfolgen.
Oder deutlich gemacht: Wenn ich mir in einigen Wochen 2 Quadratzentimeter meiner Haare abrasieren lasse und zwei Tage später das Wachstum kontrolliert wird, dann kann der Arzt prinzipiell nichts weiteres sagen als "Sie haben Haarausfall". Und wenn er den Trichoscan richtig durchgeführt hat, dann eventuell noch "... in der und der Stärke." Oder sehe ich das falsch ?
Mir fehlt da so im Nachhinein ein wenig die Untersuchung von Blutwerten und Co. Mein Hautarzt meinte auch, dass das in den meisten Fällen ein hormonelles Problem wäre ( und man z.B. Nährstoffmängel komplett ausschließen könnte ). Allerdings ging ich bei diesem Gespräch noch davon aus, dass dieser unbekannte Trichoscan aufdeckt, ob es ein hormonelles Problem ist oder nicht. Damals wusste ich noch nicht, dass Trichoscan nur zur Bestimmung des Haarwachstums herangezogen wird.
Deswegen meine Frage: Ist es sinnvoll unter diesen Voraussetzungen Geld (muss von mir bezahlt werden) für den Trichoscan auszugeben ?
Grüße,
Thomas
Hallo Tommy,
willkommen im Forum. Hier meine Antworten...
Mir geht es eigentich um die Behandlungsmaßnahmen meines Hautarztes. Bei diesem war ich vor kurzem und er hat mir in ein paar Wochen einen Termin für einen Trichoscan gegeben. Es war ihm deutlich anzusehen, dass er mit dem Thema Haarausfall wohl nicht ganz so viel Erfahrung hat, aber da ich noch weniger Ahnung habe, habe ich dem Termin natürlich zugesagt.
Haarausfall gehört in die Hände eines Dermatologen, der darauf spezialsiert ist. Adressen hierzu finden Sie u.a. auf meiner Homepage.
Zu Hause habe ich mich dann über "Trichoscan" informiert und frage mich mittlerweile, was das mir persönlich bei meinem Problem eigentlich bringt. Wenn ich das richtig verstanden habe, dann dient ein Trichoscan neben der Bestimmung der aktuellen Haardichte, sowie dem Anteil an Anagenhaaren in erster Linie der Kontrolle von Behandlungserfolgen.
Das haben Sie genau richtig verstanden. Man kann aber auch feststellen, wie der Haarstatus ist, heißt wie das Verhältnis von ausfallenden zu nachwachsenden Haaren ist.
Oder deutlich gemacht: Wenn ich mir in einigen Wochen 2 Quadratzentimeter meiner Haare abrasieren lasse und zwei Tage später das Wachstum kontrolliert wird, dann kann der Arzt prinzipiell nichts weiteres sagen als "Sie haben Haarausfall". Und wenn er den Trichoscan richtig durchgeführt hat, dann eventuell noch "... in der und der Stärke." Oder sehe ich das falsch ?
Korrekt!
Mir fehlt da so im Nachhinein ein wenig die Untersuchung von Blutwerten und Co.
Beim erblichen HA bringen Blutwerte nichts.
Mein Hautarzt meinte auch, dass das in den meisten Fällen ein hormonelles Problem wäre ( und man z.B. Nährstoffmängel komplett ausschließen könnte ). Allerdings ging ich bei diesem Gespräch noch davon aus, dass dieser unbekannte Trichoscan aufdeckt, ob es ein hormonelles Problem ist oder nicht. Damals wusste ich noch nicht, dass Trichoscan nur zur Bestimmung des Haarwachstums herangezogen wird.
Deswegen meine Frage: Ist es sinnvoll unter diesen Voraussetzungen Geld (muss von mir bezahlt werden) für den Trichoscan auszugeben ?
Nein. Das bringt nur dann etwas, wenn es in Verbindung mit weiteren Diagnosemitteln steht, Anamnese, Kopfhautuntersuchung evt. Blutwerte bei diffuser A.
Hat das geholfen?
HG
Jenny Latz
| Datum/Zeit | von Autor | Thema |
|---|---|---|
| 25.10.11 12:12 | tommysmith | |
| 27.10.11 19:00 | J. Latz |
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