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Forum: Haarausfall

Eröffnungsbeitrag des Themas:

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  • (430 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Liebe Frau Latz,


könnten Sie mir vielleicht oder die anderen, die unter dem gleichen Problem leiden, helfen. Ich bin mit den Nerven, ehrlich zu sein, am Ende. Im Juli 2011 habe ich erst meinen Haarausfall bemerkt, ich war bei meiner Hausärztin, sie sagte, es liegt an der Schilddrüse. Habe seit 3 Jahren Schilddrüsenüberfunktion, habe zwei autonome Adenome in der Schilddrüse, aber den Haarausfall habe ich erst seit ein halbes Jahr gekriegt. War dann beim Endokrinologe, er hat mit zu eine OP überwiesen, meine Knoten müssen jetzt im Februar raus. Hat jemand Erfahrung mit dem Haarausfall durch Schilddrüsenüberfunktion?
Ich habe aber das Gefühl, dass mir die Haare vorne am Scheitel stärker ausfallen, als sonst wo, mindestens sieht man die Haut hier stärker. Nicht aber dem Scheitel entlang, sondern nur vorne, am Stirn. Ich hatte seit Kindheit so eine komische Stelle vorne am Scheitel, wo keine Haare wuchsen und jetzt ist sie größer geworden. Und wenn das Licht mir ungünstig auf dem Scheitel fällt, sieht man die Kopfhaut bis zum Mittel des Scheitels. Ich vermute also, dass es bei mir um einer AGA handelt.
Meine Hausärztin hat mein Kopf kurz angeschaut und meinte, ich habe diffusen Haarausfall. Sie wollte mich auf keinen Fall zu einem Trichologe überweisen. Anstatt dessen hat sie mir Biotin und Vit. B verschrieben, die ich seit 2,5 Monate nehme, und ich merke überall ganz kleine Haare auf dem Kopf, die wie die Antennen überall stecken, die neue Haare fallen aber auch sehr stark aus. Zudem habe ich noch Juckreiz und fettiges Schuppen gekriegt.
In November 2010 habe ich zusätzlich die Pille gewechselt: von Valette auf Balanca, die sind beide antiandrogen, die Balanca ist aber ein kleines bisschen schwächer. War schon bei dem Endo-Gynäkologe, er hat mir Biotin, Zink und Pantosin!!! verschrieben. Da ich die Pille schon nehme, konnte er die Hormonbestimmung natürlich nicht machen. Soll ich jetzt mit Pantostin wirklich anfangen, mein Gyn meinte, es schadet nicht, auch wenn es an der Schilddrüse liegt, und nicht an AGA? Kann man sich daran gewöhnen, und kann es nach dem Absetzen, wenn es wirklich an der Schilddrüse liegt, schlimmer werden? Er sagte mir nur, ich muss nach der OP wiederkommen, wenn es nicht hilft.
Auch die Dermatologin, die ich auf der Web-Seite für Haarsprechstunden gefunden habe, konnte mir nicht weiterhelfen. Sie hat mein Kopf nur kurz angeschaut und meinte, es liegt wahrscheinlich an der Schilddrüse, aber sie war auch nicht 100%ig sicher, sagte nur, dass wenn es sich nach 3 Monaten nach dem Schilddrüseneinstellung nicht verbessert, kann ich wiederkommen, und sie macht dann ein Trichoscan.
Ich hatte nie volles schönes Haar, und jetzt, wenn sie noch überall ausfallen, merkt man die Lichtungen sofort. Aber ich habe Angst, dass es bei mir um eine AGA handelt, da vorne am Scheitel mir die Haare stärker ausfallen, es fällt schon auch den unbekannten Leuten aus. Soll ich jetzt wirklich sitzen und warten bis meine Werte nach der OP sich einstellen und was, wenn es sich doch um eine AGA handelt? Dann verliere ich die Zeit. Kann man vom Pantostin abhängig werden, wenn es sich doch nicht um einer AGA handelt? Hat jemand vielleicht schon so was erlebt, Haarausfall durch die SÜ, meine ich?


Vielen herzlichen Dank im Voraus!!!


Liebe Grüße,
Atma

Antworten zu diesem Thema:

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  • (93 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Habe noch etwas vergessen, im Oktober 2011 habe ich die Pille zudem abgesetzt, nachdem sind mir die Haare in Stränen ausgefallen, konnte nur 2 Monate durchhalten, seitdem nehme ich die Pille wieder. Vielleicht, soll ich wieder auf die Valette wechseln? Kann sein, dass ich die Pille in November 2010 gewechselt und den Haarausfall erst im Juli 2011 bekommen habe?


vielen lieben dank im Voraus!!!


Schöne Grüße,


Liudmila

  • (115 mal gelesen)
  • Status: Experte

Das ist eher unwahrscheinlich, eine Differenz von 10 Monaten.

  • (113 mal gelesen)
  • Status: Experte

Hallo Atma,


Hat jemand Erfahrung mit dem Haarausfall durch Schilddrüsenüberfunktion?


Sie müssen mal suchen. Hier gab es einen Austausch dazu.


Ich vermute also, dass es bei mir um einer AGA handelt.


Sie könnten auch beides haben. Das ist möglich.


Meine Hausärztin hat mein Kopf kurz angeschaut und meinte, ich habe diffusen Haarausfall. Sie wollte mich auf keinen Fall zu einem Trichologe überweisen. Anstatt dessen hat sie mir Biotin und Vit. B verschrieben, die ich seit 2,5 Monate nehme, und ich merke überall ganz kleine Haare auf dem Kopf, die wie die Antennen überall stecken, die neue Haare fallen aber auch sehr stark aus. Zudem habe ich noch Juckreiz und fettiges Schuppen gekriegt.


Ein Trichogramm oder Trichoscan wäre schon aufschlussreich, um zu sehen, wie hoch Ihre Haardichte ist und wie viele sich in der Ausfall- bzw. Wachstumsphase befinden.


Soll ich jetzt mit Pantostin wirklich anfangen, mein Gyn meinte, es schadet nicht, auch wenn es an der Schilddrüse liegt, und nicht an AGA?


Tja, gute Frage. Mir wäre wohler, wenn Sie eine klare Diagnose hätten. Es könnte den Haarwuchs zumindest unterstützen.


Kann man sich daran gewöhnen,


Nein.


und kann es nach dem Absetzen, wenn es wirklich an der Schilddrüse liegt, schlimmer werden?


Nein.


Er sagte mir nur, ich muss nach der OP wiederkommen, wenn es nicht hilft.
Auch die Dermatologin, die ich auf der Web-Seite für Haarsprechstunden gefunden habe, konnte mir nicht weiterhelfen. Sie hat mein Kopf nur kurz angeschaut und meinte, es liegt wahrscheinlich an der Schilddrüse, aber sie war auch nicht 100%ig sicher, sagte nur, dass wenn es sich nach 3 Monaten nach dem Schilddrüseneinstellung nicht verbessert, kann ich wiederkommen, und sie macht dann ein Trichoscan.


Womit will sie dann vergleichen? Wenn sie nicht jetzt schon die Werte per Trichoscan erfasst?


HG
Jenny Latz

  • (73 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Guten Abend Frau Latz,


vielen lieben Dank für die schnelle Rückmeldung und für das Telefongespräch heute Abend!!! Ich habe schon einen Termin gemacht um eine zweite Meinung zu holen. Hoffentlich kriege ich eine genaue Diagnose.


Liebe Grüße,


Atma



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 07.02.12 15:52.

  • (64 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Liebe Frau Latz,


Könnten Sie mir bitte mitteilen, wie diagnostiziert man einen androgenetischen Haarausfall? Wird es nach dem Erscheinungsbild diagnostiziert? In Ihrem Forum habe ich gelesen, dass die Trichoscanwerte nur die Informtionen über wie viele Haare sich in der Wachstums- bzw. Ausfallfase befinden liefern, stimmt das?


Im Voraus bedanke ich mich für Ihre Antwort?


Schöne grüße,


Atma

  • (62 mal gelesen)
  • Status: Experte

Hallo Atma,


Könnten Sie mir bitte mitteilen, wie diagnostiziert man einen androgenetischen Haarausfall?


Hauptsächlich Muster, Anamnese, Familiäre Vorgeschichte


In Ihrem Forum habe ich gelesen, dass die Trichoscanwerte nur die Informtionen über wie viele Haare sich in der Wachstums- bzw. Ausfallfase befinden liefern, stimmt das?


Das Trichoscan ist nicht zur Diagnose gedacht, sondern zur Therapiekontrolle. Dies sagt Prof. Hoffmann selbst, der das Gerät entwickelt hat.


HG
Jenny Latz

  • (68 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Liebe Frau Latz,


vielen Dank für Ihre Hilfe und Ihren Rat einen auf die Haare spezialisierten Dermatologe auszusuchen. Ich war letzte Woche bei einemm Dematologe aus Ihrer Liste und jetzt die Ergebnisse.


Erst hat er gesagt, dass es ein diffuser Haarausfall ist, verursacht durch die Schilddrüsenüberfunktion und den Pillnwechsel!!! Obwohl ich die Pille im November 2010 gewechest habe und den Haarausfall erst im Juni-Juli 2011 bemerkt habe. Ich habe Valette zu Balanca gewechselt, die beide sind antiandrogen, die Balanca ist jedoch schwächer als die Valette. Dann hat er gesagt ohne irgendwelche Untersuchungen, dass ich zu viele männliche Hormone habe und deswegen habe ich auch die Pickeln und hat mir dann Bella Hexal verschrieben und eine Ostrogen-Therapie angeboten. Eine Hormonbestimmung kann ich jetzt nicht machen, da ich schon die Pille nehme, und als ich zum zweiten Mall bei ihm war, hat er gesagt, es muss wahrscheinlich keine Ostrogen Therapie oder so gemacht werden, da meine Pickeln nicht sooo schlimm sind.


Als ich zweiten Mal bei ihm war, hat er mein Kopf nochmals untersucht und bestätigt, dass es ein diffuser Haarausfall ist. Ich wollte unbedingt dass er das nochmal macht, da meine Haare am Haaransatz sehr licht geworden sind, aber sie waren hier auch immer lichter. Jetzt nur merkt man das Kopfhaut hier am stärksten. Er sagte mir nur: "Na ja, sie gehen schon in die Richtung Dreißig".


Dann hat er ein Trichoscan gemacht und hier sind die Ergebnisse:


Hair density (1/cm²) 96,3
Anagen hair (%) 66,5
Telogen hair (%) 33,5
Density vellis hair (1/cm²) 5,3
Density terminal hair (1/cm²) 91,0
Count vellus 6,5
Count terminal 112,0
Ratio vellus hair (%) 5,5
Ratio terminal hairs (%) 94,5


Meine Blutwerte haben auch keine Mangelnzustände gezeigt (außer Schilddrüse). Ich habe gefragt, ob er mir wieder die Valette verschreiben kann, bevor ich zu Bella Hexal wechele, da diese konnte ich immer gut vetragen. Also hat er mit dann die Valette verschrieben, dann noch Kapseln, Cellagon felice Saft und Regain!!! Und hat gesagt, es ist nicht patologisch bei mir und für die Kontrolle muss ich erst in einem Jahr kommen!!!


Jetzt bin ich sehr verunsichert: Obwohl er mir Hundert Mal gesagt hat, es ist keine AGA, hat er mir Regain verschrieben. Er hat gesagt, dass Regain wird nicht nur für Frauen mit anlagebedingten Haarausfall, aber für allen verschrieben um die Haardichte zu verbessern. Und er hat gesagt, dass Regain nicht hormonell ist, ob es stimmt? Als ich bei einer anderer Dermatologin war, hat sie mir gesagt, dass Minoxidil wird mir nicht bringen, da mein HA krankheitsbedingt ist. Soll ich jetzt wirklich mit Regain anfangen?


Oder soll ich mir vielleicht einen anderen Arzt aussuchen? Eine dritte Meinung zu holen? Da ich in zwei Wochen eine Schilddrüsen-OP habe, gehe ich jetzt mindestens drei Mal pro Woche zum Ärzten, ich kann nicht mehr, jeder verschreibt mir was anderes: Tabletten, Tinkturen, Schampoos usw. Ich nehme schon 6 Tabletten am Tag, und weiß nicht ob ich alles gleichzeitig nehmen soll. Die Wirkstoffe sind mehr oder weniger gleich.


Ich bin wie alle hier verzweifelt, ich weine jeden Tag, mein Freund sagt mir, dass wir jetzt nur über meine Haare reden, meine Familie und Freunde sind auch alle genervt. Ist es normal, dass ich jetzt nur in einem Jahr zur Kontrolle muss?


Entschuldigen Sie bitte, dass ich so viel geschrieben habe.


Vielen lieben Dank im Voraus!!! schöne Grüße,


Atma

  • (75 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Noch wollte ich sagen, dass den Arzt kann ich auch empfehlen, er hat mich sehr beruhigt und hat sich viel zeit genohmen, nicht wie bei anderen - 5 min. nach 2 Stunden Wartezeit (mit termin), ich komme mir selbs sehr blöd vor, da ich von einem zum anderen Arzt immer wieder rennen muss, ich will nur die Ursache finden.


Nochmals vielen Dank für Ihre Zeit und Rat!


Schöne Grüße,


Atma

  • (56 mal gelesen)
  • Status: Experte

Hallo Atma,


das Wichtigste vorab:
Sie müssen sich überhaupt nicht "blöd" vorkommen, okay und auch nicht für lange Texte entschuldigen....


Damit ich nichts vergesse, will ich mit Zitat antworten.


Erst hat er gesagt, dass es ein diffuser Haarausfall ist, verursacht durch die Schilddrüsenüberfunktion und den Pillnwechsel!!!


Das ist gut möglich, da beides HA mit sich bringen kann. Für die Diagnose, sprich die Suche nach den Ursachen, bei diffusem HA ist es wichtig, zunächst zu schauen, welche Grunderkrankungen, Störungen vorhanden sind, die u.U. verantwortlich sein können.
Dann werden diese Dinge behandelt. Manchmal überlagern sich versch. Ursachen. Das alles erfordert viel Geduld von Patient/IN und Arzt.


Dann hat er ein Trichoscan gemacht und hier sind die Ergebnisse:


Bei Ihnen befinden sich derzeit - kurz gesagt - zu viele Haare in der Ausfallphase, während zu wenige Haare nachwachsen. Dadurch ist die Haardichte zu gering. Dies ist eine Momentaufnahme. Nun muss man weiter beobachten und messen, wie dies in einigen Monaten aussieht. Verbessert sich der Haarstatus, kann man davon ausgehen, dass die vermuteten Ursachen stimmen.


Meine Blutwerte haben auch keine Mangelnzustände gezeigt (außer Schilddrüse).


Schilddrüse kann schon genügen.


Und hat gesagt, es ist nicht patologisch bei mir


Pathologisch bedeutet --- nicht von der Norm abweichend
Nun stellt sich die Frage, in welchem Zusammenhang der Arzt die Äußerung gemacht hat.


und für die Kontrolle muss ich erst in einem Jahr kommen!!!


Kann gut sein, wenn der Arzt davon ausgeht, dass es Zeit braucht, bis die körperlichen Ursachen weitgehend behoben sind.


Jetzt bin ich sehr verunsichert: Obwohl er mir Hundert Mal gesagt hat, es ist keine AGA, hat er mir Regain verschrieben. Er hat gesagt, dass Regain wird nicht nur für Frauen mit anlagebedingten Haarausfall, aber für allen verschrieben um die Haardichte zu verbessern.


Ja, es gibt Beobachtungen, dass Regaine auch bei nicht AGA die Haardichte verbessert.


Und er hat gesagt, dass Regain nicht hormonell ist, ob es stimmt?


Der enthaltene Wirkstoff ist Minoxidil, kein Hormon.


Oder soll ich mir vielleicht einen anderen Arzt aussuchen? Eine dritte Meinung zu holen? Da ich in zwei Wochen eine Schilddrüsen-OP habe, gehe ich jetzt mindestens drei Mal pro Woche zum Ärzten, ich kann nicht mehr, jeder verschreibt mir was anderes: Tabletten, Tinkturen, Schampoos usw.


Sie sollten nun erst einmal Geduld haben. Je mehr Ärzte Sie befragen, um so mehr Antworten provozieren Sie.


Ich bin wie alle hier verzweifelt, ich weine jeden Tag, mein Freund sagt mir, dass wir jetzt nur über meine Haare reden, meine Familie und Freunde sind auch alle genervt.


Versuchen Sie sich mal Gedanken darüber zu machen, was Sie alles haben... Freund, Familie, Freundeskreis und etwas dafür zu tun, das alles zu bewahren.


HG
Jenny Latz

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