Startseite > Foren > Forum Haarausfall > Haarausfall durch Essstörungen
Hallo,
ich habe 2 Probleme und bekomme sie beide nicht in den Griff.
Als erstes sei gesagt das ich 29 bin männlich und habe seid cirka 3,5 - 4 Jahren Haarausfall. Erste Diagnose is natürlich sofort, das ist normal bei Männern, erblich bedingt. Ich behandel den Ausfall mit Propecia und das wirkt nicht. Nehme es seid bestimmt 2 Jahren schon. Trotzdem überall ausgefallene Haare, lassen sich auch ganz leicht ausziehen und das nicht nur am Hinterkopf sondern auch an den Schläfen und oberhalb der Ohren. Des weiteren tut mir auch oft (4 -5 Tage) die Woche die Kopfhaut weh und das ohne das sie entzündet ist oder rot. Es tut weh als wenn ich mir den Kopf gestoßen habe und das eigentlich fast jeden Tag.
Ich war schon bei vielen Ärzten aber ich muss sagen das ich irgendwie das Vertrauen verloren habe.
Leider ist mein zweites Problem eine nunmehr schon 10 Jahre lange Essstörung. Ich bin nicht Magersüchtig aber ich übergebe mich sehr oft weil ich mich voll fühle und esse danach wieder etwas.
Davon weiß mein Arzt, Hautarzt natürlich nichts. Meine Blutwerte sind relativ in Ordnung, also keine Mangelerscheinungen bei den getesteten Werten.
Kann es trotzdem sein, das aufgrund der Essstörung trotzdem dieser Haarausfall begünstigt wird oder is das nen absurder Gedanke.
Ich würde mich an Ihrer Stelle zuerst mit den Essproblemen auseinander setzen. Dafür sind Psychosomatiker zuständig. Da ich mich mit Haaren befasse, kann ich Ihnen leider keine direkten Adressen nennen. Es gibt aber SHG im Netz. Dort werden so weit ich weiß, auch Adressen genannt.
Wie kann ich Ihnen denn direkt schreiben ohne das es gleich die ganze Welt erfährt??
Wenn Sie direkt mit mir in Verbindung treten möchten, gibt es hier im onmeda-Forum die Möglichkeit, eine private Nachricht zu versenden.
Ansonsten immer auch über meine Homepage. Dort finden Sie Kontaktformulare.
HG
Jenny Latz
Hallo Frau Latz,
ich hätte noch ein paar Fragen. Ich habe Ihnen ja von meinen 2 Problemen erzählt!
Eine Frage wäre zu meinen Scherzen in der Kopfhaut. Also beim Waschen meiner Haare fallen mir bestimmt 300 - 500 Haare aus (ohne zu zählen). Ich empfinde das als sehr viel und wenn ich an Ihnen ziehe reißen sie entweder an der Kopfhaut ab oder brechen. Wenn ich so locker ziehe könnte ich bestimmt 1000 Haare am Tag verlieren. Da sind diese Schmerzen in der Kopfhaut. Manchmal jeden Tag von Morgens bis Abends. Als wenn ich mir den Kopf gestoßen habe an ner Kante oder so. Manchmal sind die Scherzen aber auch nur zu merken wenn ich sie auf der Kopfhaut ertaste. Ich hab das meinem behandelnden Arzt auch schon erzählt aber ohne ne gescheite Lösung zu bekommen. Er hat mir Kortison Shampoo verschrieben aber die Schmerzen bleiben.
Ich bin jetzt rund 3 Wochen frei von Essstörungen und versuche mich gesund zu ernähren und auch nicht immer daran zu denken. Seid 1 Woche ungefähr habe keine Beschwerden mehr (keine Schmerzen in der Kopfhaut). Wie kann das sein, was sind das für Schmerzen? Ich habe mir viel darüber angelesen und man bezweifelt das dieser sogenannte Haarschmerz vom Haarausfall ausgeht. Dummerweise sind die Schmerzen aber nie am Hinterkopf oder so sondern meistens Oberkopf.
Mit freundlichen Grüßen
Schmerzen in der Kopfhaut nennt man Trichodynie. Vermutlich handelt es sich um eine psychosomatische Störung. Das könnte bei Ihnen passen - Essstörungen.
Warum reißen Sie denn an Ihren Haaren? So fest sind die nicht verankert, dass sie dann nicht ausgingen.
Ich rate Ihnen zu einer Kontaktaufnahme Psychosomatik.
ja das könnte gut sein. Richtig stark sind die Schmerzen auch erst geworden seid ich allein wohne also seid gut 4 Jahren auch der Haarausfall ist dann immer stärker geworden und die Schmerzen fingen mit einem Kribbeln an bis zu den Schmerzen die ich heute habe.
Ich reiße Sie mir ja nicht aus, es ist halt so als wenn man sich vor Langeweile unbewusst durchs Haar fährt, wie ein Reflex könnte man es beschreiben!
Was wird denn in einer Psychosomatik gemacht??
Ich möchte mich auch mal bei Ihnen bedanken, es hilft mir das Schreiben mit Ihnen.
Vielen Dank
Was wird denn in einer Psychosomatik gemacht??
Die Psychosomatik ist die Lehre, "in der die geistig-seelischen Fähigkeiten und Reaktionsweisen von Menschen in Gesundheit und Krankheit in ihrer Eigenart und Verflechtung mit körperlichen Vorgängen und sozialen Lebensbedingungen in Betracht gezogen werden." (aus Wikipedia)
Ich möchte mich auch mal bei Ihnen bedanken, es hilft mir das Schreiben mit Ihnen.
Schön, das freut mich. Wichtig ist aber auch, dass Sie Ihr Leben selbst in die Hand nehmen und bereit sind, die Dinge zu verändern.
HG
Jenny Latz
Hallo,
Schön, das freut mich. Wichtig ist aber auch, dass Sie Ihr Leben selbst in die Hand nehmen und bereit sind, die Dinge zu verändern.
Das möcht ich ja aber es ist nicht ganz einfach. Ich möchte mich jetzt erstmal vernünftig und gesund und regelmäßig ernähren, was mir in der normalen Arbeitswoche auch gut gelingt. Da denk ich nicht mal ans Übergeben. Wochenende ist das nicht ganz so einfach.
Komisch finde ich, das dieser Haarschmerz eigentlich nur in dem Bereich auftritt wo mir stark die Haare ausfallen, also kann man doch eigentlich von einer direkten Beziehung sprechen, oder!!??
Komisch finde ich, das dieser Haarschmerz eigentlich nur in dem Bereich auftritt wo mir stark die Haare ausfallen, also kann man doch eigentlich von einer direkten Beziehung sprechen, oder!!??
Darauf sollten Sie den Dermatologen ansprechen. Natürlich kann es sich auch um eine Erkrankung der Kopfhaut handelt, in deren Folge die Haare ausfallen.
HG
Jenny Latz
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