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Forum: Haarausfall

Eröffnungsbeitrag des Themas:

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Status: Med-Beginner Stern

Hallo ihr lieben Mitleidendeninnocent smiley,



ich leide nun schon seit ein paar Jahren an diffusen Haarausfall, habe wirklich viel versucht dagegen anzugehen oder es auch zu akzeptieren wie es nun mal ist.
An manchen Tagen klappt das ganz gut an anderen was schlechter.
Ich war mal eine sehr selbstbewusste Frau die durch ihr Äusseres immer sehr positiv aufgefallen ist. Um meine schönen Haare haben mich viele beneidet und ich habe viel Wert auf ein Perfektes Styling gelegt.
Bis mir vor 5 Jahren (ich denke mal durch viel Stress) erst langsam und kaum bemerkbar und dann nach einer Haarfärbung fast 50 Prozent meiner Haare ausgefallen sind.
Ich war schrecklich verzweifelt und traumatisiert habe mich kaum auf die Strasse getraut hatte sogar Selbstmordgedanken weil mein Selbstbewusstsein so stark angeknackst war. Heute geht es mir etwas besser, nach vielen Einblicken in und um mein Leben.
Ich möchte aber trotzdem gerne von Mitbetroffenen erfahren wie Ihr mit Eurer Traurigkeit umgeht ein Stück an Attraktivität verloren zu haben und fühlt ihr euch auch manchmal so nackt und ausgeliefert? Wie geht ihr mit manchmal abwertenden Blicken von Mitmenschen um?
Wäre Euch dankbar für eure Meinung und Erfahrungkissing smiley

Antworten zu diesem Thema:

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(302 mal gelesen)
Status: Med-Beginner Stern

Hallo stroopi!


Hab mich jetzt mal extra angemeldet um nur dir zu antworten^^


Also...bei mir hat es vor ca 2 Jahren angefangen.
Mein Haar wird so langsam lichter und ich denke , dass es erblich bedingt ist(Vater Mütterlicher Seits hat kaum Haare) , jedoch mag mein ehemaliger Beruf auch daran Schuld sein (Koch).
Ähnlich wie dir und wie es wohl den meisten gehen wird , kann man sehr starke psychische Probleme bekommen.
Besonders , wenn man zuvor mit einer Pracht von Haar durch die Straßen stolziert ist.
So richtig komm ich auch nicht damit klar.
Ich trag selbst auch nur Caps und Mützen!
Man kennt mich garnichtmehr ohne.
Zu allem übel kommt auch noch (die zum Glück nicht mehr so starke) Akne hinzu.
Diese verhindert letztendlich , dass ich mir eine Glatze rasieren lasse.Sonst hätt ichs wohl schon längst getan(Männl.)


Das schlimmste war einfach , dass selbst meine Freunde nicht so richtig mitbekommen haben , wie scheiße es mir damit ergeht.
Ob bei Bandproben Sprüche wie "Ha da wird einer Opa!" oder gar vom (Ex-)besten Freund dauernd negatives rüber kommt.
Ich hab zwar inzwischen (nicht nur dadurch) eine starke Mauer in mir aufgebaut , um sowas nicht an mich ranzulassen ,
aber dennoch denkt man allein darüber nach und das macht depressiv.
Also mit meiner Traurigkeit kann ich umgehen....was ich jedoch nicht ohne diverse Hobbies könnte.(Sport,Musik)


Irgendwie kommts mir gerad auch in den Sinn , dass ich ja nur hier reinschreibe , weil ich im prinzip mit gar niemandem darüber reden mag.Ich bin wohl doch etwas zu stolz dafür.






Btw.Ich bewundere Leute , die gut damit umgehen können...

(217 mal gelesen)
Status: Med-Beginner Stern

Hallo !
Ich möchte Dir auch gerne auf Deinen Beitrag antworten.Ich bin W 25 J und kenne das Problem von dem du erzählst nur zu gut.Bei mir hat es vor 2 Jahren auch mit diffusem Haarausfall angefangen,nach einer sehr schlimmen Trennung von meinem damaligen Freund.Auch Stress spielte zu der Zeit eine sehr große Rolle in meinem Leben.Wurde auch wie du immer um meine Haare beneidet...war ne richtige Lockenmähne.Und jetzt...naja ist nur noch weniger als die Hälfte vorhanden.Mein Leben drehte sich nur noch um meine Haare...und die Vorstellung wie mein Leben mit Perrücke verläuft...Alpträume..Selbstmordgedanken...brauch ich dir ja nicht zu erzählen..das wirst du nur zu gut kennen.
Diagnose der Ärzte diffuses Effluvium mit androgenetischer Komponente.Das Trichogramm zeigte an das sich 61% meiner Haare in der Ausfallphase befanden...Das war ein Riesenschock.
Habe auch etliches probiert um es zu stoppen.Egal bei welchem Hautarzt ich auch war hies es ich sollte eine Therapie mit Minoxidil beginnen,aber dagegen habe ich mich geweigert,denn dises ist ja ausdrücklich gegen genetisch bedingten Haarausfall.Und die haare gehen ja überall aus!!!Habe keine Muster die auf solchen Ausfall hinweisen.....Naja aber mein Freund hat mich überredet es doch mal zu probieren...er meinte was ich denn jetzt noch zu verlieren hätte.Die Haare rieselten mir massenweise vom Kopf zu Beginn der Behandlung,ich konnte mir sie schmerzlos und büschelweise herausziehen.Jetzt nach ca.3 Monaten Behandlung sind es vielleicht noch ca.30-50 pro Tag die ausgehen-auch beim waschen nicht mehr.Benutze übrigens die 5% Lösung(eigentlich für Männer).Ich traue mich noch nicht wirklich mich zu freuen weil ich noch sehr viel Angst habe es könnte wieder losgehen.Aber momentan kann ich mich auch mal über andere Dinge in meinem Leben erfreuen und muss nicht immer nur daran denken.
Wie lautet denn die Diagnose von Deinem Hautarzt?
Sorry für den langen Text...ich hoffe es hilft dir ein wenig..oder dem einen oder anderen hier!!


ganz liebe Grüße
Silke

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