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Forum: Haarausfall

Eröffnungsbeitrag des Themas:

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  • (3711 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Hallo! =)


Bevor ich loslege mit meinen Fragen, beschreibe ich erstmal was so alles passiert ist in den letzten Jahren. (Ich werde versuchen alles mit reinzuschreiben das Ihnen bei der Diagnose behilflich sein kann)


Seit dem Ende der Pubertät, sind meine Haare Jahr für Jahr dünner geworden (jetzt bin ich 23). Einen extremem Haarausfall habe ich nie bemerkt, erst wo ich dahmals vor ca. 4 Jahren die Pille absetzte, da hatte ich den ersten sichtbaren Haarausfall. Es stellte sich heraus das ich zu viele männliche Hormone hätte (was in der Pubertät noch nicht der Fall war da lief alles perfekt vor dem Beginn der 1. Pilleneinnahme).
Mein Arzt versicherte mir, das es alles wieder ins Gleichgewicht kommt....nun gut seit dem nehme ich die Bella Hexal (auch bekannt als Diane). Der HA hat aufgehört aber wie gesagt die Haare wurden immer dünner, man merkte es kaum.


Nun hatte ich das Gefühl das der HA wieder zunahm, bzw bemerkte ich es an mehreren Haaren die andauerd überall am Pullover hingen+ ich bekam leichte Geheimratsecken und leichte Ausdünnung am Oberkopf. Ich ging zum Arzt dieser verschrieb mir sofort Regaine ohne erstmal einen Bluttest zu machen. Ich nahm blauäugig dieses Mittel ohne eigendlich zu wissen das man es ein Leben lang nehmen muss. Ich machte einen Bluttest (großes Blutbild). Es stellte sich heraus das ich Eisenmangel hab, natürlich setzte ich das Mittel ab als ich Erfuhr das dieses auch zu dünner werdenen Haar führt, die Diagnose war im September 06.


Ich muss sagen das sich der Haarzustand etwas gebessert hat. Haarausfall habe nicht, wenn ich meinen Arzt glauben kann, der meinte auch 120 Haare am Tag sind noch normal, er hatte weder ein Trichnoscan durchgeführt nocht sonstwas. Wie gesagt sichtbaren,extremen Haarausfall habe ich momentan nicht, ich verliere im Schnitt zwischen 80-120 Haaren



Nun zu meinen Fragen, die mir der Hautarzt nicht recht beantworten wollte/konnte bzw sich nicht die Zeit nehmen wollte.




1) Meine Eltern haben kein Problem mit einem erblich bedingten HA, auch die Großeltern nicht, soviel ich weiß, dennoch fallen mir auch kürzere, dünnere Haare aus. Dies ist doch ein typisches Zeichen dafür? Oder ist das Normal das auch mal dünnere, kurze Häärchen ausfallen?


2) Meine Haare an sich haben sich auch verändert, ich hatte früher eher etwas krausere Haare und ausgeprägtere Locken, jetzt wirken sie glatter, als habe sich die ganze Haarstruktur verändert....kann dies auch vom Eisenmangel kommen? Wenn ich mir Bilder aus der Kindheit ansehe mit z.b. 6 oder 10 Jahren, dann waren meine Haare so wie sie jetzt sind, erst mit ca 13 wurden sie dichter und krauser daher fällt mir das so extrem auf. Kann es sein das man nach der Pubertät seine "eigendliche" Haardichte wiederbekommt und es somit garkeine krankhafte Ausdünnung ist sondern nur eine hormonelle Umstellung im Teenageralter?


3) Wenn ich meine Haare Wasche, bemerke ich im nassen Zustand, das man an einigen Stellen schon ziemlich stark die Kopfhaut durchsieht, auch bei leicht fettigen Haaren und meine Haare fetten sehr schnell nach neuerdings. Kann dies wirklich noch nach 3 Monaten so aussehen? Wie lange kann es dauern bis sich das wieder legt?


4) Viele Frauen berichten das Pillen ihren Haarausfall erst auslösen bzw zur Haarausdünnung führen. Ist dies unsinn oder kann es möglich sein.


5) Manche Haare haben einen dicken weißen Knubbel am Haarende, manche nur einen kaum sichtbaren dünnen weißen Punkt. Was hat das zu bedeuten und ist dies normal?



6) Zu was würden Sie mir raten? dieses Pantovigar N soll ganz gut sein, gerade bei noch nicht 100% festgestellten Grund des leichten diffusen HA. Ich will in meinem Alter noch keine Mittel nehmen die man ewig auf die Kopfhaut einreiben muss und gleich zu den "letzten" Mitteln greifen ohne pflanzliche Präperate ausprobiert zu haben.




Ich hoffe das sie mir meine Fragen beantworten können, denn es kratzt schon an der Psyche wenn man nicht weiß was los ist. Ich wünsche Ihnen und allen anderen Usern ein Frohes Fest.


Leyla

Antworten zu diesem Thema:

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  • (1040 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

(p.s.)


Eine Ärztin hatte mir mal Alpicort F 100 ml und Aminexil aufgeschrieben. Löst das auch eine Art Shedding aus? Müsste man diese Lösungen auch "immer" nehmen oder würde es tatsächlich etwas bringen diese 3-4 Monate zu benutzen und dann bleibt der gebesserte Zustand, im Gegensatz zu regaine.

  • (1112 mal gelesen)
  • Status: Experte

Hallo Leyla,


will mein Bestes versuchen, Ihre Fragen zu beantworten:
1) Meine Eltern haben kein Problem mit einem erblich bedingten HA, auch die Großeltern nicht, soviel ich weiß, dennoch fallen mir auch kürzere, dünnere Haare aus. Dies ist doch ein typisches Zeichen dafür?
Typisches Anzeichen für den erblich bedingten HA ist im Normalfall die Art, wo die Haare ausfallen. Bei Ihnen als Frau überwiegend im Scheitelbereich, evt. auch Bildung von Geheimratsecken.
Oder ist das Normal das auch mal dünnere, kurze Häärchen ausfallen?
Dünnere Härchen können darauf hindeuten, dass sich der Follikel zurückbildet.



2) Meine Haare an sich haben sich auch verändert, ich hatte früher eher etwas krausere Haare und ausgeprägtere Locken, jetzt wirken sie glatter, als habe sich die ganze Haarstruktur verändert....kann dies auch vom Eisenmangel kommen? Wenn ich mir Bilder aus der Kindheit ansehe mit z.b. 6 oder 10 Jahren, dann waren meine Haare so wie sie jetzt sind, erst mit ca 13 wurden sie dichter und krauser daher fällt mir das so extrem auf. Kann es sein das man nach der Pubertät seine "eigendliche" Haardichte wiederbekommt und es somit garkeine krankhafte Ausdünnung ist sondern nur eine hormonelle Umstellung im Teenageralter?


Das kann ich Ihnen leider nicht beantworten. Sorry! Aber von hormonellem HA bei Teenagern habe ich bislang noch keine Studien gesehen.



3) Wenn ich meine Haare Wasche, bemerke ich im nassen Zustand, das man an einigen Stellen schon ziemlich stark die Kopfhaut durchsieht, auch bei leicht fettigen Haaren und meine Haare fetten sehr schnell nach neuerdings. Kann dies wirklich noch nach 3 Monaten so aussehen? Wie lange kann es dauern bis sich das wieder legt?


Mit oder ohne Therapie? Und bei welcher Therapie, meinen Sie? Das ist mir nicht klar.


4) Viele Frauen berichten das Pillen ihren Haarausfall erst auslösen bzw zur Haarausdünnung führen. Ist dies unsinn oder kann es möglich sein.


Doch das ist durchaus möglich.



5) Manche Haare haben einen dicken weißen Knubbel am Haarende, manche nur einen kaum sichtbaren dünnen weißen Punkt. Was hat das zu bedeuten und ist dies normal?


Das ist normal. Das ist das verhornte Ende des abgestorbenen Haares. Der Follikel produziert ein neues.



6) Zu was würden Sie mir raten? dieses Pantovigar N soll ganz gut sein, gerade bei noch nicht 100% festgestellten Grund des leichten diffusen HA. Ich will in meinem Alter noch keine Mittel nehmen die man ewig auf die Kopfhaut einreiben muss und gleich zu den "letzten" Mitteln greifen ohne pflanzliche Präperate ausprobiert zu haben.


Die Erfolge aus Studien sehen recht gut aus. Es ist ein Mittel, das schon sehr lange am Markt ist und sehr erprobt und ausgereift.


Gerne beantworte ich Ihnen die noch offenen Fragen, sobald ich Ihre Rückmeldung habe.


Mut und Kraft für 2008
jenny Latz

  • (804 mal gelesen)
  • Status: Experte

Alpicort durchblutet die Kopfhaut. Es enthält Kortison, Salicylsäure auch noch ein weibliches Geschlechtshormon, das im Körper auch so wirkt. Allerdings liegen keine wissenschaftlichen Studien zur Wirksamkeit vor.


Aminexil führt nach Herstellerangaben zu einer Reduktion der perifollikulären Fibrose. Dies soll den Haarausfall reduzieren. Es liegt eine Studie vor, bei der 40 Männer über 12 Wochen einmal täglich eine Ampulle angewendet haben. Eine Besserung der Werte im Trichogramm sowie im Haarwaschtest wurde registriert.


Allerdings sollten Sie sich für ein Präparat entscheiden und nicht alles gleichzeitig ausprobieren.

Anonymer User
  • (706 mal gelesen)
  • Status:

Hallo,


> (Ich werde versuchen alles mit reinzuschreiben das Ihnen bei der Diagnose behilflich sein kann)


Eine richtige Diagnose kann nur von einem Arzt gestellt werden.


> Seit dem Ende der Pubertät, sind meine Haare Jahr für Jahr dünner geworden (jetzt bin ich 23). [...]
Es stellte sich heraus das ich zu viele männliche Hormone hätte (was in der Pubertät noch nicht der Fall war


Da sollte ermittelt werden, ob ein Late-onset-AGS (eine Form des Adrenogenitalen Syndroms, eine Erbkrankheit) vorliegt. (Falls ja, könnte man dies ursächlich bekämpfen durch die tägliche Einnahme eines Corticoids). Da die meisten Gynäkologen die erforderlichen Tests – ACTH-Test, Dexamethason-Hemmtest und DNA-Analyse – nicht durchführen, empfehle ich das Aufsuchen eines Endokrinologen oder einer Spezialambulanz (z.B. Gynäkologische Endokrinologie) einer Uniklinik.


(Falls bei Dir ein AGS diagnostiziert wird, darfst Du mich gerne privat anschreiben, ich habe nämlich eines und suche Gleichbetroffene.)


Ist schon mal ein Ultraschall von Deinen Eierstöcken angefertigt worden? Da könnte man nämlich erkennen, ob sie "polyzystisch" sind. Falls ja, und falls ein AGS ausgeschlossen wurde, handelt es sich dann wohl um ein Polyzystisches Ovar-Syndrom.


> + ich bekam leichte Geheimratsecken und leichte Ausdünnung am Oberkopf.


Habe ich auch. Und da die einmal ausgefallenen Haare nicht mehr nachwachsen (zumindest wenn Androgene die Ursache waren), rate ich Dir, keine Zeit zu verlieren!


> 1) Meine Eltern haben kein Problem mit einem erblich bedingten HA, auch die Großeltern nicht, soviel ich weiß, dennoch fallen mir auch kürzere,


Dennoch ist es möglich, daß sie AGS-Überträger sind (falls Du ein solches hast).


> Kann es sein das man nach der Pubertät seine "eigendliche" Haardichte wiederbekommt und es somit garkeine krankhafte Ausdünnung ist sondern nur eine hormonelle Umstellung im Teenageralter?


Meine waren früher auch dicker – und nicht so fettig.


> 3) Wenn ich meine Haare Wasche, bemerke ich im nassen Zustand, das man an einigen Stellen schon ziemlich stark die Kopfhaut durchsieht, auch bei leicht fettigen Haaren und meine Haare fetten sehr schnell nach neuerdings. Kann dies wirklich noch nach 3 Monaten so aussehen? Wie lange kann esdauern bis sich das wieder legt?


Kommt auf die Ursache an.
Bei einem AGS legt es sich NICHT von selbst.


Liebe Grüße,
Braunauge

  • (502 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Danke für die Antworten, ich muss wirklich sagen das ich mich allein gelassen fühle und mir kommen die Tränen wenn ich lese das sich jemand Zeit nimmt für mein Problem. Ich habe Angst vor Arztbesuchen, man wird nur belächelt und schnell hinausgeschickt, das schlimmste erlebnis war, das mich eine Ärztin gleich nach dem Betreten des Raumes fragte wieso ich da sei, ich sagte dann nur weil ich seit mehreren Monaten unter Haarausfall leide und meine Haare sich lichten...dann unterbrach sie mich und stellte eine Eieruhr. Dann hieß es ich habe 5 min Zeit ihr zu erklären was los ist und wenn ich ihr mehr zu erzählen hätte sollte ich doch später wiederkommen und Geld für eine Spezialsprechstunde zahlen.....Ich bin 23 Jahre alt und kämfe schon mit lichter werdendem Haar..... nicht nur der Scheitel ist betroffen auch die Seiten und Schläfen. Es macht mich fertig und wenn man dann noch solche Sprüche von Ärzten hört ist alles aus.




---Zitat von Braunauge----


Da sollte ermittelt werden, ob ein Late-onset-AGS (eine Form des Adrenogenitalen Syndroms, eine Erbkrankheit) vorliegt. (Falls ja, könnte man dies ursächlich bekämpfen durch die tägliche Einnahme eines Corticoids). Da die meisten Gynäkologen die erforderlichen Tests – ACTH-Test, Dexamethason-Hemmtest und DNA-Analyse – nicht durchführen, empfehle ich das Aufsuchen eines Endokrinologen oder einer Spezialambulanz (z.B. Gynäkologische Endokrinologie) einer Uniklinik.




(Falls bei Dir ein AGS diagnostiziert wird, darfst Du mich gerne privat anschreiben, ich habe nämlich eines und suche Gleichbetroffene.)




Ist schon mal ein Ultraschall von Deinen Eierstöcken angefertigt worden? Da könnte man nämlich erkennen, ob sie "polyzystisch" sind. Falls ja, und falls ein AGS ausgeschlossen wurde, handelt es sich dann wohl um ein Polyzystisches Ovar-Syndrom.
> + ich bekam leichte Geheimratsecken und leichte Ausdünnung am Oberkopf.
Habe ich auch. Und da die einmal ausgefallenen Haare nicht mehr nachwachsen (zumindest wenn Androgene die Ursache waren), rate ich Dir, keine Zeit zu verlieren!



@Braunauge----


Ich muss sagen das mir diese Antwort richtig Sorgen bereitet und ich Angst vor der Diagnose habe da die Symtome so auf mich zutreffen. Vor Jahren wurde bei mir ein zu hoher Testosteronwert festgestellt, nach dem Absetzen der Pille hatte ich nichtmal die Periode und extrem starken Haarausfall für 3 Monate....das war vor etwa 4 Jahren.


Das heißt die verlorenen bzw dünner werdenen Haare wachsen nicht mehr nach? Ich glaube mein Gyn. hat die Eierstöcke untersucht


Was kostet so ein specieller Test?


Ich wollte zu einer Haarsprechstunde in die Charite, ist dort eine solche Untersuchung möglich?



@ J.Latz


Dieser Zustand der nassen oder auch leicht fettigen Haare (man sieht nicht nur an den SEiten des Ansatzes die Kopfhaut sondern auch an den Seiten des Kopfes. Die Regaine Therapie habe ich von September- anfang November durchgezogen dann abgebrochen, richtig darauf geachtet hab ich erst am Ende der Therapie wo ich auch das Shedding hatte. Sinst nehme ich nur die Pille (Bella Hexal)

  • (458 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Ich habe einen Termin bei einem Endokrinologen anfang Februar und einen weiteren Termin bei meiner Hautärztin nächte Woche. Ich werde Sie dann auf den laufenden halten und hoffe das der Spuk bald vorbei ist...

Anonymer User
  • (461 mal gelesen)
  • Status:

> Ich habe Angst vor Arztbesuchen, man wird nur belächelt und schnell hinausgeschickt, das schlimmste erlebnis war, das mich eine Ärztin gleich nach dem Betreten des Raumes fragte wieso ich da sei, ich sagte dann nur weil ich seit mehreren Monaten unter Haarausfall leide und meine Haare sich lichten...dann unterbrach sie mich und stellte eine Eieruhr. Dann hieß es ich habe 5 min Zeit ihr zu erklären was los ist und wenn ich ihr mehr zu erzählen hätte sollte ich doch später wiederkommen und Geld für eine Spezialsprechstunde zahlen.


Das kommt mir so verdammt bekannt vor. :-(
Nach der langen erfolglosen Einnahme von 4 antiandrogen wirksamen "Pillen" hintereinander – und weil kein Gynäkologe mir Corticoide verschreiben wollte – habe ich wegen meines Haarausfalls und wegen meiner übermäßigen Körperbehaarung einen Hautarzt aufgesucht, der Laserbehandlungen durchführt. Er fragte mich, was ich eigentlich wolle. Nachdem ich es erklärt hatte, meinte er ziemlich verständnislos, ich solle zufrieden sein und eben meine Pillen nehmen. Ich protestierte leise, "Das kann doch nicht alles sein". Daraufhin wurde er sehr laut und behauptete, ich benähme mich wie ein kleines Kind. Als ich dann weinte, warf er mich hinaus. :-|
Ich kenne nur eine einzige nette Hautärztin, aber die scheint mir dafür nicht besonders kompetent. :-/



> @Braunauge----


Ich muss sagen das mir diese Antwort richtig Sorgen bereitet und ich Angst vor der Diagnose habe da die Symtome so auf mich zutreffen. Vor Jahren wurde bei mir ein zu hoher Testosteronwert festgestellt, nach dem Absetzen der Pille hatte ich nichtmal die Periode und extrem starken Haarausfall für 3 Monate....das war vor etwa 4 Jahren.


Das tut mir leid. :-(
Als ich die endgültige Diagnose bekommen habe, war das ein Hammer; mein ganzes Leben lang werde ich täglich ein Medikament nehmen müssen, nur um einigermaßen normal auszusehen! :-o
Ich fühlte mich häßlich und schlecht.
Ich hätte nicht erwartet, daß ich es schaffen würde, mich irgendwann damit abzufinden und dazu zu stehen, aber inzwischen ist es so.


> Was kostet so ein specieller Test?


Ich mußte nur die Zuzahlung für das ACTH und das Dexamethason (je 5 Euro) leisten.


> Ich wollte zu einer Haarsprechstunde in die Charite, ist dort eine solche Untersuchung möglich?


Eher nicht; aber Du hast Dir die Frage offenbar schon selber beantwortet:


> Ich habe einen Termin bei einem Endokrinologen anfang Februar und einen weiteren Termin bei meiner Hautärztin nächte Woche. Ich werde Sie dann auf den laufenden halten und hoffe das der Spuk bald vorbei ist...


Ich drücke Dir die Daumen! :-)


Liebe Grüße,
Braunauge

  • (530 mal gelesen)
  • Status: Experte

Hallo Leyla,


dass hier eine Diagnose angesprochen wird, die auf "Braunauge" zutrifft, bedeutet noch lange nicht, dass dies auch bei Dir der Fall ist. Erstens ist das eine Ferndiagnose und zweitens nicht von einem Arzt ausgesprochen. Also, bitte bewahre erstmal die Ruhe!!!
Da Du von der Charité sprichst, nehme ich an, dass Du aus Berlin postest. Auch diesbezüglich möchte ich "Braunauge" widersprechen. Die Charité ist die einzige Klinik in Deutschland, die ein Kompetenzzentrum Haare gegründet hat, an dem man interdisziplinär zusammen arbeitet. Wende Dich dort bitte an Frau Dr. Garcia Bartels (siehe meine Homepage) und bestelle einen Gruss von mir. Dort kann man entscheiden, ob weitere Untersuchungen z.B. durch einen Endokrinologen notwendig sind.
Und noch eine Anmerkung:
Zur AGS gehören noch viele andere Symptome, von denen kein einziges von Dir erwähnt wird.
Fazit:
Termin in der Charité und hier wieder berichten.
Herzliche Grüße
Jenny Latz

Anonymer User
  • (472 mal gelesen)
  • Status:

Zitat J. Latz:


> dass hier eine Diagnose angesprochen wird, die auf "Braunauge" zutrifft, bedeutet noch lange nicht, dass dies auch bei Dir der Fall ist. Erstens ist das eine Ferndiagnose und zweitens nicht von einem Arzt ausgesprochen.


Ich habe überhaupt nichts diagnostiziert, sondern lediglich einen Verdacht geäußert!!


Leyla hat in ihrem ersten Post über zuviel männliche Hormone berichtet, und da liegt der Verdacht auf PCOS oder AGS eben nahe!


> Auch diesbezüglich möchte ich "Braunauge" widersprechen. Die Charité ist die einzige Klinik in Deutschland, die ein Kompetenzzentrum Haare gegründet hat, an dem man interdisziplinär zusammen arbeitet.


Auch dort gibt es dann Endokrinologen, und letztendlich werden die von mir erwähnten Tests – falls es für nötig gehalten wird – dort wohl von einem solchen durchgeführt.


> Zur AGS gehören noch viele andere Symptome, von denen kein einziges von Dir erwähnt wird.


Leyla hat aber geschrieben:


> da die Symtome so auf mich zutreffen. Vor Jahren wurde bei mir ein zu hoher Testosteronwert festgestellt, nach dem Absetzen der Pille hatte ich nichtmal die Periode und extrem starken Haarausfall für 3 Monate...


Es ist folgendermaßen:
Beim klassischen AGS treten meist eine ganze Reihe von Symptomen auf, beim nicht-klassichen late-onset-AGS jedoch nicht. Typische Symptome bei Late-onset-AGS und PCOS sind: Androgenetisch bedingter Haarausfall und Dünnerwerden der Haare, vermehrte Körper- und Schambehaarung, fettige Haut, Akne, ausbleibende oder seltenere Regelblutung, polyzystische Ovarien. Meist nicht beeinflußt ist das Aussehen der Geschlechtsorgane sowie das Längenwachstum.
Das late-onset-AGS ist viel häufiger als das klassische, wird aber seltener diagnostiziert.
Und wenn bekannt ist, daß zu viel Testosteron im Blut ist, liegt ein solcher Verdacht eben nahe und kann dann eben durch Tests bestätigt oder auch ausgeschlossen werden. Das ist jedenfalls besser als diese Ungewißheit!!


Gruß,
Braunauge

Datum/Zeit von Autor Thema
23.12.07 17:11 leyla7Haar wird dünner
23.12.07 18:15 leyla7Re: Haar wird dünner
02.01.08 16:04 J. LatzRe: Haar wird dünner
02.01.08 15:56 J. LatzRe: Haar wird dünner
02.01.08 17:22 Anonymer UserRe: Haar wird dünner
03.01.08 00:44 leyla7Re: Haar wird dünner
03.01.08 13:08 leyla7Re: erneuter Termin beim AH + endokrinologen
03.01.08 17:37 Anonymer UserRe: Haar wird dünner
04.01.08 12:34 J. LatzRe: Haar wird dünner
04.01.08 15:05 Anonymer UserRe: Haar wird dünner
04.01.08 15:54 leyla7Re: Haar wird dünner
04.01.08 21:15 Anonymer UserRe: Haar wird dünner
04.01.08 16:01 leyla7Re: Haar wird dünner
07.01.08 18:12 J. LatzRe: Haar wird dünner
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