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Forum: Haarausfall

Eröffnungsbeitrag des Themas:

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(367 mal gelesen)
Status: Med-Beginner Stern

Hallo zusammen,


ich bin 28 Jahre alt und leide seit September letzten Jahres unter Haarausfall. Eigentlich hatte ich schon immer sehr feines und sehr wenige Haare wie meine ganze Familie mütterlicherseits. Dann fielen auf einmal täglich 300 Haare aus. Meine Bob-Frisur war eines Tages nicht mehr erkennbar. Im hinteren Teil des Kopfes geht es noch einigermaßen aber vorne hingen nur noch vereinzelte Strähnen .. inzwischen bin ich vorne so gut wie kahl und trage seit Januar auch eine Haarverdichtung.
Ich war Mitte Oktober an der TU und habe einen Trichoscan machen lassen.
Mit der Diagnose androgenetische Alopezie. Dort haben sie mir folgendes verschrieben was ich seither auch nehme : 2x tgl. Regaine und Zink verla. Die Haare fielen anfangs vermehrt aus. Inzwischen ist es wieder "normal" (gefühlte 50 Haare am Tag – habe nicht gezählt)
Vermutlich kommt der Haarausfall vom Absetzen der Pille (möchte gerne schwanger werden) die ich im Juni vergangenes Jahr abgesetzt hatte. Zudem kommt eine Schilddrüsenunterfunktion (nehme L-Thyroxin 100) und 4 Vollnarkosen im Jahr 2008 hinzu. Auch habe ich innerhalb von 2 Jahren 30kg abgenommen (dies ist allerdings schon 6 Jahre her) und ernähre mich seither nicht wirklich vorbildlich. Wenig Kohlenhydrate, wenig Fett, max. 1.800 kcal pro Tag – ab und an dann Heißhungerattacken mit Unmengen Süßigkeiten – viel Sport und viel Stress in der Arbeit.


Letzte Woche bekam ich nun endlich den Befund für meine Krankenkasse und verstehe nur Bahnhof.
Vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen was dahintersteckt und was es für meine Haare in der Zukunft bedeutet. Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass sie wieder nachwachsen.


Epilationstest positiv
Frontal: 45 anagen, 55 telogen
Parietal: 75 anagen, 25 telogen
Okzipital: 55 anagen, 5 katagen, 40 telogen


Typ Ludwig Grad 1


Telogenes Effluvium


Miniaturhaare und Schuppung


Vielen Dank im Voraus für Eure Antworten!
Melanie

Antworten zu diesem Thema:

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Datum
J. Latz
(188 mal gelesen)
Status: Experte

Hallo Melanie,
dann will ich mal versuchen, Licht ins Dunkel zu bringen.


Vorab jedoch schon ein Hinweis. Es kann nicht sein, dass Ihnen vom Arzt das Ergebnis einfach so zugeschickt wird. Hier besteht Erklärungsbedarf und den sollten Sie bei Ihrem Arzt einfordern. Schieben Sie es ruhig auf mich. Vielleicht kennt er mich ja.wink smiley


habe einen Trichoscan machen lassen.
Mit der Diagnose androgenetische Alopezie. Dort haben sie mir folgendes verschrieben was ich seither auch nehme : 2x tgl. Regaine


für diese Diagnose geeignetes Mittel.


und Zink verla.


hat keinen Einfluss auf die AGA


Die Haare fielen anfangs vermehrt aus. Inzwischen ist es wieder "normal" (gefühlte 50 Haare am Tag – habe nicht gezählt)


kann auch von Regaine kommen.


Vermutlich kommt der Haarausfall vom Absetzen der Pille (möchte gerne schwanger werden) die ich im Juni vergangenes Jahr abgesetzt hatte.


dann wäre es ein rein hormoneller HA, der von alleine wieder verschwindet, wenn sich der Körper reguliert hat.


Zudem kommt eine Schilddrüsenunterfunktion (nehme L-Thyroxin 100) und 4 Vollnarkosen im Jahr 2008 hinzu.


kann ebenfalls für den HA in Frage kommen. haben Sie alle diese Dinge auf mit dem hautarzt besprochen???


Epilationstest positiv


heißt, dass ihre haare leicht ausgerupft werden können, sprich nicht besonders fest verankert sind


Frontal: 45 anagen, 55 telogen


vorne: enorm viele haare in der ausfallphase und zu wenige neu nachwachsende
aber das wissen Sie ja auch schon selbst oder?


Parietal: 75 anagen, 25 telogen
an den seiten tja, so schlimm ist nicht.


Okzipital: 55 anagen, 5 katagen, 40 telogen
Oberkopf, ebenfalls zu viele Haare in der ausfallphase


Typ Ludwig Grad 1


bezieht sich auf das typische Ausfallmuster der AGA bei Frauen. Es gibt drei Schweregrade. Sie haben den niedrigsten.


Telogenes Effluvium


Das ist chronischer Haarausfall mit hohem Prozentsatz an Haaren in der Ausfallsphase. Ist aber eher harmlos.


Miniaturhaare


deuten auf die AGA hin.


und Schuppung


Also auf jeden Fall nochmal mit den Ärzten sprechen.


Welche TU ist es denn?


HG
Jenny Latz

(107 mal gelesen)
Status: Med-Beginner Stern

Hallo Frau Latz,


vielen Dank für Ihre Antworten.
Ich war an der TU München bei Dr. Wolff bzw. dessen Assistenz.
Das Ganze kam mir dort eher wie eine Massenabfertigung vor. Richtig interessiert an mir war die Ärztin nicht. Hat mir nur hingeknallt dass ich AGA habe, dass ich wohl noch mehr Haare verlieren werde und ob es besser wird könne sie nicht sagen.


Fragen ob es an Narkose/Ernährung/starkem Gewichtsverlust liegen kann wurden nur belächelt.
Dass ich eine Schilddrüsenunterfunktion habe hat die Ärztin zwar notiert, ist aber nicht darauf eingegangen.


Gibt es bei meiner Diagnose Erfahrungswerte ob die Haare wieder nachwachsen können?


Wäre es sinnvoll mit dem Endokrinologen über das Thema zu sprechen? Und sollte ich meinen Hormonspiegel beim Frauenarzt untersuchen lassen?


Welche Ärzte könnten ich noch konsultieren? Gibt es empfehlenswerte Ärzte im Raum München?
Könnte auch ein Heilpraktiker weiterhelfen?


Vielen Dank
Melanie

J. Latz
(92 mal gelesen)
Status: Experte

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Datum/Zeit von Autor Thema
26.01.10 09:53 mella81 Fragen zu meinem Befund
27.01.10 14:25 J. Latz Re: Fragen zu meinem Befund
30.01.10 16:22 mella81 Re: Fragen zu meinem Befund
01.02.10 13:03 J. Latz Re: Fragen zu meinem Befund
Derzeit online: LissyLou
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