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Hallo,
kann mir bitte jemand helfen und meine Fragen beantworten.
Ich leider unter dem "erblichbedingten Haarausfall". Dieser wurde bei mir durch die Pille verursacht. Ich nehme die Pille (Valette) bereits seit 5 Jahren und seit 2 Jahren habe ich den Rückgang meiner Lockenpracht bemerkt....momentan ist kaum noch etwas von der ursprünglichen Pracht übig. Vor einem halben Jahr wurde bei mir festgestellt, dass ich kaum noch weibliche Hormone besitze und meine Pille diese so unterdrückt. Mein Hormonhaushalt ist nun seit 2 Monaten wieder in Ordnung. Besteht denn die Hoffnung das meine Haare wenigstens zum Teil wieder nachwachsen und die Anzahl der Haare sich vermehrt? Ich hab nämlich gelesen, das einmal abgestorbene Haarwurzeln sich nicht regenerieren. Das wäre echt Horror für mich, da ich gehofft habe, jetzt wo alles wieder in Ordnung ist, würden auch meine Haare wieder wie früher?
Hallo Nicole,
da geht doch einiges durcheinander:
Der erblich bedingte HA hat zunächst nichts mit der Pille zu tun. Erblich heißt, dass es ein genetisches Programm gibt, dass den Haarwurzeln sagt, wann sie die Produktion neuer Haare einzustellen haben. Dieses Programm lässt sich zwar durch einige Mittel stoppen, aber nicht umändern.
Das heißt, alles was Sie dagegen nehmen, müssen Sie solange nehmen, wie Sie die Haare festhalten wollen.
Wie stark der HA sich entwickelt, kann Ihnen leider niemand vorhersagen. In vielen Fällen wird es nicht so schlimme, wie anfangs befürchtet.
Wenn die Medizin nicht mehr weiterhilft, gibt es sehr, sehr gute kosmetische Lösungen.
HG
Jenny Latz


Wie ist es eigentlich zu beurteilen, wenn ein Teil des Haarausfall-Verlaufs zum genetisch bedingten HA passt? Das heißt, ich habe mal gelesen, dass beim erblich bedingten HA die Haare immer mehr verkümmern und mehr und mehr dünne, feine Haare nachwachsen, bis gar nichts mehr wächst irgendwann. So ist es bei mir z.B. Also die nachwachsenden Haare sind sehr sehr fein und fallen zum Teil auch schon wieder aus mit einer Länge von 3 cm.
Andererseits habe ich nicht das typische Haarausfall-Muster, wie es beim erblich bedingten HA angeblich sein soll: Geheimratsecken, Lichtung im Scheitelbereich.
Und die Haare am Hinterkopf sind ja unempfindlich gegen DHT. Da fallen sie mir aber vermehrt aus. Ich verstehe es nicht.. Wieso keine ordentlich Haare nachwachsen.
Hab auch schlimmen Juckreiz am ganzen Kopf und trockene, große Schuppen an den Schläfen. Und am Rest des Kopfes fettige Schuppen, die ich richtig mit den Fingernägeln wegkratzen kann und dann eine dicke Schicht unter den Nägeln habe. Meine Ärzte meinen immer nur, es wäre psychisch. Dieser Juckreiz und so.
ach so ok und wie kann ich feststellen welche Art von Haarausfall ich nun wirklich habe....
wie gesagt mein weibliches Hormonspiegel war völlig im Keller und ist nun seit 2 Monaten wieder normal. Aber meine Haare werden noch nicht wirklich besser....
ich hab nicht direkt kahle Stellen sondern der gesamte Kopfbereich ist betroffen und im Scheitelbereich wird die Kopfhaut sichtbar. In meiner Famlie hat sowas sonst keiner außer das mein Papa mit 45 Jahren langsam weniger Haare auf dem Kopf hat


Bei Männern ist das ganz normal. Ich kenne keinen über 40, der noch richtig dichtes, starkes, kräftiges Haar hat.
Man sagt ja, die Haare brauchen immer rund 3 Monate, eh sie sich erholen und eh sie ausfallen. Also heute bekommst du Haarausfall, wenn du vor 2-3 Monaten irgendeine Umstellung hattest (Hormone, Krankheit, Stress). Und in 3 Monaten geht er weg, wenn du heute diese Umstellung beseitigst.
mmmhhh....nur ist das ganze ja ein schleichender Prozess und erst seit einem Jahr hab ich wirklich gemerkt was da auf meinem Kopf passiert....da ist bis heut schon ein Großteil der Haare verloren gegangen...schade das man nicht früher schon an dem Problem arbeiten konnte......


Kann man denn beim erblich bedingten HA wirklich gar nichts mehr tun, außer den HA einzudämmen und die Haarpracht in der Fülle zu erhalten, die momentan besteht? Ich kanns mir nicht vorstellen... Kann mich mit sowas nicht abfinden. :(
Ist 86 dein Geburtsjahr? D bist du ja auch noch sehr jung. Wie ich, ich bin 22. Seit einem Jahr habe ich nun HA.
Hallo ihr,
mir geht es ähnlich wie euch. Ich bin auch noch sehr jung (24)und leide unter Haarausfall. Ich hatte das schonmal bis vor ungefähr 1 1/2 Jahren. Damals war Eisenmangel Schuld. Ich habe dann Tabletten genommen und zusätzlich Regaine und daraufhin hatte ich so wenig Haarausfall wie nie zuvor in meinem Leben. Vielleicht nur 3 Haare nach dem Haarewaschen. Das war toll. Jetzt habe ich aber wieder Haarausfall und diesmal ist es leider nicht der Eisenmangel. Nehme jetzt Regaine und bin grad in der Sheddingphase. Aber ich vertraue drauf, dass es hilft. Nehmt ihr auch irgendwas? Ich habe auch ein bisschen den Verdacht, dass meine Pille etwas damit zu haben könnte. Habe sie erstmal abgesetzt.
Es ist wirklich sehr schlimm so jung, aber auch in jedem anderen Alter, die Haare zu verlieren. Ich habe für Montag einen Termin bei einer Friseurin, die Microbellargo macht. Ich guck mir das mal an. Es ist zwar noch nicht so schlimm bei mir (Haare schimmern am Scheitel durch) und ich hoffe, dass es noch besser wird, aber vielleicht wird es auch schlimmer und so könnte ich nicht rumlaufen. Ich finde, ich habe ein Recht aus volles Haar. :) Ich hoffe die Methode ist ganz gut.
Liebe Grüße, Coco


Ich nehme eigentlich nichts Spektakuläres, nur einen Vitamin-B-Komplex, Biotin 5mg, Zink und Kieselerde. Das schon eine ganze Weile (bestimmt 4 Monate), aber es tut sich nichts. Hab dazu halt auch noch ständig so ein Jucken auf dem Kopf, trockene Schuppen an den Schläfen, und fettige Schuppen am Rest des Kopfes.
Was ist denn Microbellargo?
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