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Forum: Haarausfall

Eröffnungsbeitrag des Themas:

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(798 mal gelesen)
Status: Med-Beginner Stern

Möchte mich mal wieder mal wieder melden...


Nachdem ja ein hormonelles Problem beim Trichoscan festgestellt wurde und der Hautarzt sagte, vom "Draufsehen" auf den Kopf könne es sich sowieso nur um die androgenetische Alopezie handeln, habe ich als Therapie die Bella Hexal (Pille) verordnet bekommen (es gab sowieso nur die Pille oder Regaine zur Auswahl). Die nehme ich nun seit 6 Monaten. Zwischenzeitlich vertrage ich diese und seit ich sie nehme, ist mein starker HA, der ja so krass nach dem Absetzen der Valette begonnen hatte, zurückgegangen bzw. hat völlig ausgesetzt. Dennoch: eigentlich sollten Haare ja ca. 1 cm pro Monat wachsen (ergo sollten wenigstens einige cm nachgewachsen sein), aber bei mir tut sich rein gar nichts. Ich habe mit Sicherheit nur noch die Hälfte bis ca. ein Viertel der Haare, die ich früher hatte. Es fällt sehr, sehr auf, gerade im Scheitelbereich und in den verdünnten Längen.


Neben der Pille nehme ich noch Plantur, auch, um den Haaren Fülle zu geben, und demnächst Pantostin anstatt Ell-Cranell. Seit heute probiere ich es auch mit Aminexil, da die Pille allein wohl nicht bewirkt, dass meine Haare wieder normal - wie noch vor 2 Jahren - wachsen. Meine Frage: Hat jemand Erfahrung damit?


Es ist mir lieber, solch ein Tonikum kurmäßig 6 Wochen lang anzuwenden - wie es bei Aminexil der Fall ist - als "mein Leben lang" wie bei Regaine, wo es ja dann auch noch zu verstärktem HA kommen kann (Stichwort Shedding). Bei Aminexil hab ich von keinerlei solcher Nebenwirkungen gelesen, wobei es sich bei Aminexil einfach um die Stammverbindung von Minoxidil (=Regaine) handelt (siehe Wikipedia). Ob es auch zum Shedding kommt? Ich konnte darüber bisher noch nichts lesen.


Warum ich es versuchen möchte? Weil meine Haare nicht mehr nachwachsen. Und wenn, dann sind sie fein, farblos und fallen aus, sobald sie 1 cm lang sind. Grund genug, zu wissen, dass das "akut" darauf hinweist, dass der Haarfollikel langsam zugrunde geht. Und von jedem Hautarzt, bei dem ich war, bekam ich verschiedene Therarpievorschläge unterbreitet: Pille oder Regaine oder Ell-Cranell... ob es hilft, wird man sehen (und ist sowieso mein Problem am Ende, ich muss ja damit leben) etc.


Ich wäre ja schon sehr froh zu wissen, dass an den vielen Stellen, wo momentan keine Haare mehr wachsen, wenigstens wieder normal gesunde Haare wachsen würden und nicht nur feine Härchen. Und dass die Pille - obwohl sie antiandrogenetisch wirkt UND bei der Form von HA eingesetzt wird! - wohl anscheinend nicht dagegen hilft, dass die Haarfollikel weiterhin vom DHT geschädigt werden und ich nach wie vor zwar nicht an akutem HA leide, aber an der androgenetischen Alopezie - und der Erkenntnis, dass da keine richtigen Haare mehr nachwachsen.


Viele Grüße.

Antworten zu diesem Thema:

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J. Latz
(367 mal gelesen)
Status: Experte

Bitte seien Sie mir nicht böse, aber in Ihrem Beitrag scheint einiges durcheinander zu gehen.
Zunächst stellt sich die Frage, ob das Wachstum Ihrer Haare objektiv bewertet gestoppt ist oder ob es in Ihrer Wahrnehmung so ist.
Zur objektiven Einschätzung sollten Sie sich bei Ihrem Hautarzt vorstellen. Mit Hilfe eines Trichoscan kann er beurteilen, ob eine Therapie tatsächlich anschlägt oder nicht.
Sorry, aber ein hormonelles Problem kann beim Trichoscan nicht festgestellt werden. Das geht nur über Blutuntersuchungen.
Könnte es darüber hinaus auch sein, dass Sie sich "sehr, sehr" mit Ihren Haaren beschäftigen?
HG
Jenny Latz

(294 mal gelesen)
Status: Med-Beginner Stern

Liebe Frau Latz,


vielen Dank für Ihre Antwort. Ich werde demnächst wieder zum Hautarzt gehen. Er hatte gesagt, dass ich erst nach 6 Monaten wieder kommen soll, was demnächst dann der Fall ist. Ehrlich gesat habe ich wenig Lust, mir schon wieder Haar abrasieren zu lassen, um erneut ein Trichoscan machen zu lassen, denn meine Haare sind soundso schon dünn, nachdem ja zunächst bei einem anderen Hautarzt, der absolut gar keine Ahnung hatte, ein Trichogramm gemacht wurde (Kommentar: "Ach, da sind ja viele feine Haare, die wachsen alle wieder, alles bestens") und dann bei einem anderen Hautarzt, der die Sache ernster zu nehmen schien, ein Trichoscan. Er sagte daraufhin, es sein ein hormonolles Problem. Allerdings: wie oft wurde mir schon Blut abgenommen, beim Gynäkologen, beim Endokrinologen, aber das Testoreron ist NIE zu hoch, alles ist vollkommen in Ordnung (bis auf leichten Eisenmangel, der therapiert wird!), soweit dies unter der Pille festzustellen ist. Aber so wie ich das ja schon von vielen Seiten erzählt bekommen habe, müssen bei der AGA die männlichen Hormone auch gar nicht zu hoch sein, um zu bewirken, dass die Haarwurzeln dennoch geschwächt werden und die Haare nicht mehr richtig wachsen.


Ich denke, Sie können sicherlich nachvollziehen, dass ich schon sehr verzweifelt bin. Jeden Tag sehe ich, dass mir zwar allgemein, nachdem ich wieder angefangen habe, eine hochdosierte androgenetisch wirkende Pille zu nehmen, kaum noch Haare ausfallen; aber dass mir eben immer ganz viele kurze feine Haare ausfallen, täglich, Haare, die nur 1 cm lang sind, und ich mir doch eigentlich wünsche, dass meine (glänzende) Kopfhaut irgendwann nicht mehr so stark zu sehen ist. :(


Und meine Erfahrung mit den Ärzten - ich war bei so vielen "Spezialisten" - war bisher leider nicht die beste.


Ich werde aber, wie bereits gesagt, auf jeden Fall nochmal demnächst zu dem Haarspezialisten gehen, wo ich zuletzt war. Wobei er gesagt hatte, dass es mit der Pille nach 6 Monaten auf jeden Fall wieder "besser" wäre. Fakt ist eher, dass mein Haarvolumen noch weiter abgebaut hat. Ja, da macht man sich natürlich 24/7 Gedanken! :( Ich bin 28 und sehe ständig nur Frauen mit dichten Haaren um mich herum. Wenn ich 50 wäre, würde ich das wohl lockerer sehen. Und früher habe ich nur Komplimente wegen meiner schönen langen lockigen Haare bekommen. Das geht an die Substanz.


LG

(251 mal gelesen)
Status: Med-Insider SternSternStern

So ein Quatsch .Mit 50 sieht man das auch nicht lockerer.

J. Latz
(261 mal gelesen)
Status: Experte

Hallo Thaya,


Ich denke, Sie können sicherlich nachvollziehen, dass ich schon sehr verzweifelt bin.


Davon können Sie ausgehen.


Jeden Tag sehe ich, dass mir zwar allgemein, nachdem ich wieder angefangen habe, eine hochdosierte androgenetisch wirkende Pille zu nehmen, kaum noch Haare ausfallen; aber dass mir eben immer ganz viele kurze feine Haare ausfallen, täglich, Haare, die nur 1 cm lang sind, und ich mir doch eigentlich wünsche, dass meine (glänzende) Kopfhaut irgendwann nicht mehr so stark zu sehen ist. :(


Seien Sie mir bitte nicht böse, aber je mehr Sie sich auf Ihre Haare konzentrieren, um so schlechter für Ihre Psyche. Wovor haben Sie Angst? Was macht Ihnen solche Angst?


( Ich bin 28 und sehe ständig nur Frauen mit dichten Haaren um mich herum.


Wenn man vom Partner verlassen wurde, sieht man auch nur glückliche Paare. Das ist ganz normal.


Wenn ich 50 wäre, würde ich das wohl lockerer sehen.


Danke! Ich bin 55 und lege dennoch Wert auf meine Aussehen. Aber eben nicht nur auf die Haare. Da habe ich auch in meinem Alter noch mehr zu bieten.


Und früher habe ich nur Komplimente wegen meiner schönen langen lockigen Haare bekommen.


Wegen sonst nichts?


HG
Jenny Latz

(226 mal gelesen)
Status: Med-Junior SternStern

HAllo


Ich weiss wie das ist, ich bin selber betroffen seit über einem Jahr!
Hast Du mal die Schilddrüse testen lassen?


liebe grüsse

Derzeit online: Peter_
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