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Startseite > Foren > Forum Haarausfall > 3 J. keine Besserung - jetzt Naturheilkunde?

Forum: Haarausfall

Eröffnungsbeitrag des Themas:

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(1532 mal gelesen)
Status: Med-Insider SternSternStern

Hey, hier bin ich mal wieder. (w, 24 J.)


Hab mich eine Weile nicht mehr hier eingeklinkt, weil ich ein wenig Abstand von dem Ganzen haben wollte. Es ist mir nur leider nicht gelungen. Gerade habe ich mal wieder eins meiner vielen Tiefs.


Ich weiß nicht mehr, was ich machen soll. Im Sommer 2009 habe ich es nach ganzen 9 Jahren endlich geschafft, meine Essstörung zu begraben und dachte, dass der Haarausfall dann auch aufhört. Ich habe 2 Monate gewartet - nichts. Ich habe 3 Monate gewartet - nichts. Ich habe 4 Monate gewartet - nichts. Und jetzt, nach 7 Monaten, ist immernoch keine Besserung eingetreten. Zwar schwankt es hin und wieder für ein paar Tage in den "u100"-Bereich, aber danach schlägt es dafür wiede rumso schlimmer zu.
Und langsam glaube ich, dass es mit der Essstörung nichts zutun hatte. Obwohl das eigentlich auf der Hand lag. Garantiert hatte/habe ich einen Nähr- und Mineralstoffmangel und die Elektrolyte wren sicher auch durcheinander. Ich habe es auch mit dem Absetzen der Pille versucht, davon wurde es weder schlimmer noch besser. Seit 1,5 Jahren nehme ich keine Pille mehr und will sie auch nie wieder nehmen.


Die Blutwerte waren immer in Ordnung, allerdings wurde im August 2009 das erste Mal ein Ferritinmangel festgestellt. Seit September nehme ich fast täglich Eisen ein, aus der Apotheke.
Nach 2 Monaten war mein Eisenwert gut angestiegen, jedoch immernoch zu niedrig. Seitdem habe ich ihn nicht wieder messen lassen. Aber nach 4 Monaten Eiseneinnahme auch keine Besserung.


Meine Geduld war am Ende, ich bin dann im Dezember zu einer Heilpraktikerin gegangen, aber nur 1x. Sie erzählte was von Säure-Basen-Haushalt und Entschlackung. Seit 1,5 Monaten nehme ich Silicea D6, seit 2 Wochen nun noch Calcium fluoratum D3 und Kalium phosphoricum D6. Zusätzlich nehme ich noch Wurzelkraft von P. Jentschura und trinke täglich Basentee.


Nun meine Frage: Hat jemand Erfahrung mit Schüssler-Salzen, Entsäuerung und Entschlackung? Wie lange dauert es, bis ein Erfolg sichtbar wäre? Hat es bei jemandem auch gar nicht geholfen?


Liebe Grüße und schonmal Danke für Antworten


Eure Insecuritate

Antworten zu diesem Thema:

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(518 mal gelesen)
Status: Med-Insider SternSternStern

Hallo,
ich war vor einigen Jahren auch mal bei einer Heilpraktikerin...
Ich bekam ein Basen-Pulver welches ich mir täglich.1x 1 Teelöffel in 1,5 L Wasser mischen sollte u. über den Tag verteilt trinken sollte. Auch Schüssler Salze bekam ich.
Ich habe das allerdings nur 2 Wochen im Urlaub durchgezogen, da ich im Beruf nicht so oft zum Trinken komme.. (hört sich jetzt doof an - ist aber so) - somit hatte ich damals natürlich nicht den erwünschten Effekt. Ich war auch nicht wieder bei der Heilpraktikerin.
Viele Grüße u. alles Gute Dir.

(560 mal gelesen)
Status: Med-Insider SternSternStern

Hi, ich hab gelesen, dass man für einen sichtbaren Erfolg in puncto Haare schon 6 - 12 Monate basenlastig essen und entschlacken muss. Ich trink übrigens auch Basentee (P. Jentschura 7x7) und futter Wurzelkraft ;-) Allerdings erst seit Ende Dez.


Machst du auch basische Bäder?? Die sollen sehr sehr wichtig sein, denn: Zusammenhang zwischen Übersäuerung und Haarausfall besteht, sofern man denn daran glaubt, darin, dass der Körper viel über die Kopfhaut ausscheidet. Er muss die Säuren ja verstoffwechseln, braucht dazu Mineralstoffe und findet diese reichhaltig in der Kopfhaut. Zieht sie raus, ergo kriegen die Haarwurzeln nich mehr genug ab und außerdem verschlackt die Kopfhaut. Hier ein sehr interessanter Link dazu:


[www.candida-info.de]


Also hilft man dem Körper immens durch ein basisches Vollbad (alternativ Fußbad) von mindestens 40. Dann kann über die gesamte Hautoberfläche ausgeschieden werden, und die Kopfhaut wird entlastet.


Zusätzlich sollen viele Mineralstoffe eingenommen werden, um das Defizit in der Kopfhaut auszugleichen. Spirulina (gepresste Süßwasseralgen) soll gut sein, sind sehr sehr viele wichtige Stoffe drin und ist sehr bioverfügbar. Futter ich natürlich auch :-D


Ich hab vor, das jetzt mal ein Jahr mehr oder weniger konsequent durchzuziehen. SCHADEN kanns ja nicht.


Buchtipp zu genau diesem Thema:
Haarausfall natürlich heilen: Das Geheimnis schöner und gesunder Haare von Brigitte Hamann

(376 mal gelesen)
Status: Med-Insider SternSternStern

Zitat:
Coraaa
Also hilft man dem Körper immens durch ein basisches Vollbad (alternativ Fußbad) von mindestens 40. Dann kann über die gesamte Hautoberfläche ausgeschieden werden, und die Kopfhaut wird entlastet.


Das muss natürlich heißen "von mindestens 40 MINUTEN." ;-)

(367 mal gelesen)
Status: Med-Insider SternSternStern

Guten Abend,
Schüssler Salze habe ich auch probiert(Silicia).Gebracht hat es nichts.
Ebenso eine Heilpraktikerin.Auch nichts,außer 170 € auf ihrem Konto.
LG Ernestine

(313 mal gelesen)
Status: Med-Insider SternSternStern

Hey!
Danke für die Antworten.


Also basisches Badesalz hab ich noch nicht ausprobiert, weil ich grad noch in einer WG wohne, in der die Wanne wirklich ekelerregend ist. Aber ich hab mir sagen lassen, dass ich auch basische Wickel damit machen kann. Mit einer elastischen Binde. Werd ich mal ausprobieren. Das Salz hab ich schon, und auch schon eine Lotion. Mal sehen.


Was, 6-12 Monate basisch ernähren und einreiben, bis evtl. mal ein Erfolg auf dem Kopf sichtbar wird (falls es denn am Säure-Basen-Haushalt liegen sollte)?? Oh mein Gott... :(


So ein Mist mit den Haaren, echt. Ich weiß gar nicht, was ich noch machen soll. Eisen, Schüssler, Basen... Wer sagt mir denn, dass ich nicht einfach damit leben muss? Es ist halt so wie es ist. Ich kann nichts machen, hab ich das Gefühl. Ja, ich bin ein Pessimist. :(

(352 mal gelesen)
Status: Med-Insider SternSternStern

Tja, Haare reagieren blöderweise immer total zeitverzögert seufz Haarwuchs ist fürs Überleben derart unwichtig, dass er bei der Versorgung immer als letztes dran ist.


Ich denke mal, wenn man konsequent entsäuert und basenlastig futtert und wirklich DAS der Grund für den Haarausfall ist, müsste man definitiv nach 6 Monaten - eventuell auch früher! - etwas davon merken. Die 12 Monate sind mit Sicherheit so ne Art Benchmark nach dem Motto "so lange muss man mindestens durchhalten, damit der HA dauerhaft gestoppt wird."


Hast du eigentlich schonmal deine Schilddrüse anständig untersuchen lassen? Bei mir scheint sich nämlich DA gerade die Ursache abzuzeichnen! Schilddrüsenfehlfunktionen machen sehr häufig Haarausfall, den man meistens mit der richtigen Medikation wieder gut in den Griff bekommt - inklusive Neuwuchs ;-)

(301 mal gelesen)
Status: Med-Insider SternSternStern

Naja, in den normalen Blutuntersuchungen beim Hausarzt hat man immer die SD mit untersucht und man meinte, da wär alles ok. Aber ich habe grade ein bisschen hier rumgelesen und denke, ich könnte mir mal einen Endokrinologen suchen. Braucht man dazu eine Überweisung oder kann man einfach hingehen und sagen: "Ich hab Haarausfall, bitte nehmen Sie mir Blut ab und untersuchen ALLE Werte!", ohne dafür selbst blechen zu müssen??

(286 mal gelesen)
Status: Med-Insider SternSternStern

Hol dir ne Überweisung, manche Endos behandeln nicht ohne! Das ist normalerweise gar kein Gezacher - du sagst zur Praxishilfe deines Hausarztes, dass du ne Überweisung zum Endokrinologen brauchst, und basta.


Dann solltest du dir einen GUTEN Endokrinologen suchen. Wenn du magst, schick mir mal deine Postleitzahl - ich schau mal nach, ob es da Empfehlungen gibt!


Falls du bei nem 08/15 Mediziner landest (sind leider sehr viele), musst du selbst drauf achten, dass folgende Werte bestimmt werden:


TSH
ft3 und ft4
Antikörper: TPO-AK (manchmal auch MAK genannt), TG-AK (oder auch TAK), TSH-AK (oder auch TRAK und TSH-R-AK)


(oder auch Tick Trick und Track g)


So, und wenn du dann abgefertigt werden solltest im Sinne von "Sie ham da nix", stell die Werte ruhig hier ein oder schick sie mir per PN. Ich schau gern mal drauf.


Hast du zufällig außer dem Haarausfall noch Symptome? Irgendwelche körperlichen oder auch psychischen Auffälligkeiten? Schilddrüse kann irre viele Sachen verursachen.

(298 mal gelesen)
Status: Med-Insider SternSternStern

Naja, ich habe eine kleine Schuppenschicht auf dem Kopf. Sicher durch mangelndes Kämmen (ich kämm gar nicht mehr, hab viel zu viel Panik davor - ja ich weiß, dass das schlecht ist), mangelndes Rubbeln beim Waschen und Haarspray. Aber ich hatte in den letzten 4 Wochen 2x an verschiedenen Stellen entlang des Scheitels einen akuten Schuppenbefall gehabt, als würde sich die Kopfhaut ablösen. Ich hab gekratzt und auf einmal gings los mit richtig dicken, harten, krümeligen, weißen Schuppen, die an den Haaren klebten. Ekelhaft. :( Das ging jeweils 2-3 Tage, dann wars weg, nachdem ich das mit den Fingern abgekratzt habe alles.


Kann es sein, dass sich durch Silicea die Haut erneuert, oder dass es eine Art "Shedding" oder Erstverschlimmerung durch Schüssler Salze gibt? Ich kanns mir einfach nicht erklären, warum es zur Zeit wieder so extrem ist mit dem Haarausfall. :(


Ok, dann hol ich mir mal ne Überweisung. Die PLZ hab ich dir per Privatnachricht geschickt.

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