Startseite > Foren > Forum Gynäkologie > Zyste am Eierstock
Hallo,
am Montag war ich beim Frauenarzt zur Routineuntersuchung. Sie hat auch einen Ultraschall gemacht und dabei festgestellt, dass ich eine größere Zyste habe und das sich mehrere kleinere Zysten daneben befinden. Sie hat mich zum Facharzt für gynäkologische Endoskopie verwiesen, der die weitere Behandlung übernehmen soll. Auf dem Überweisungsschein meiner Frauenärztin steht folgendes als Diagnose: "unklarer zystischer UB-Tumor". Sie meinte, dass ich mir keine Sorgen machen müsste, aber ich bin schon ziemlich beunruhigt. Da sie mich auch nicht wirklich aufgeklärt hat (sie hat nichts über die Größe oder an welchem Eierstock sich die Zyste befindet gesagt). Kann das etwas Ernsteres sein (Eierstockkrebs)? Beschwerden habe ich keine.
Vielen Dank für die Antworten.
Hallo,
keine Sorge, solche Zysten sind so gut wie nie bösartig. Ab einer Grösse von ca. 6cm sollte dabei eine endoskopische Entfernung erfolgen.
Gruss,
Doc
Vielen Dank für Ihre Antwort.
Diese Woche war ich noch einmal beim Frauenarzt und er konnte bzw. er und sein Kollege konnten im Ultraschall nicht genau erkennen, woher der Tumor kommt, so dass ein CT angeordnet wurde.
Es sieht jetzt nach dem CT so aus, dass es sich um einen zystischen Oviartumor mit soliden Anteilen vom linken Eierstock ausgehend handelt (Größe=9 cm). Auf dem CT war ansonsten nichts festzustellen, also keine weiteren Auffälligkeiten. Laut Radiologe bringt erst die histologische Untersuchung Aufklärung über Gut- oder Bösartigkeit, da die Dignität unklar ist.
Jetzt soll ich Anfang März opereriert (Endoskopie) werden, wobei der Tumor und der linke Eierstock entfernt werden sollen.
Meine Fragen: Ist es unbedingt erforderlich, dass der Eierstock mitentfernt wird und wie hoch ist die Möglichkeit, dass es sich um einen bösartigen Tumor handelt? Meine Sorge ist auch, ob ich mit nur einem Eierstock ein Kind bekommen kann? Und ist es ratsam weiterhin die Pille zu nehmen, da ich vermute, dass das die Ursache sein könnte?
Momentan bin ich etwas durcheinander wegen der ganzen Sache, deshalb musste ich mich nochmal neu hier im Forum anmelden, deswegen der andere Name. Sorry!!
Hallo,
das operative Vorgehen per Bauchspiegelung ist dabei die richtige Konsequenz. Ob der Eierstock dabei vollständig entfernt werden muss hängt davon ab, was die feingewebliche Untersuchung ergibt und ob noch gesundes Gewebe vorhanden ist. Auch mit nur einem Eierstock ist eine Schwangerschaft möglich, von einem Zusammenhang mit der Pille ist bei einem solchen Befund nicht auszugehen.
Gruss,
Doc
Ich empfehle Ihnen, das Krankenhaus wieder gehen.
1-mal bearbeitet. Zuletzt am 21.02.12 10:14.
Vielen Dank für Ihre Antwort.
Das beruhigt mich schon ein wenig. Mein Frauenarzt hat selbst nichts von Bösartigkeit des Tumors gesprochen und auch der Radiologe hat vermutet, dass es sich um ein Kystom handelt, da sonst alle Werte in Ordnung sind und ich keine Beschwerden habe sowie auch keine Schwierigkeiten mit meiner Periode hatte. Aber ich vermute mal, dass erst die histologische Untersuchung Klarheit bringen wird, ob es Krebs sein könnte oder nicht.
Danke für Ihre Antwort. Das beruhigt mich ein wenig.
Mein Frauenarzt hat selbst nichts von Bösartigkeit des Tumors gesprochen und auch der Radiologe hat vermutet, dass es sich um ein Kystom handelt, da sonst alle Werte in Ordnung sind und ich keine Beschwerden habe sowie auch keine Schwierigkeiten mit meiner Periode hatte. Aber ich vermute mal, dass erst die histologische Untersuchung Klarheit bringen wird, ob es Krebs sein könnte oder nicht.
| Datum/Zeit | von Autor | Thema |
|---|---|---|
| 09.02.12 12:36 | Antibes498 | |
| 09.02.12 17:04 | Dr. Scheufele | |
| 16.02.12 22:38 | Muriel49 | |
| 17.02.12 10:42 | Dr. Scheufele | |
| 16.02.12 22:42 | Muriel49 | |
| 17.02.12 11:26 | robbigpt | |
| 17.02.12 12:02 | Muriel49 | |
| 17.02.12 12:03 | Muriel49 |
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