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sehr geehrter dr. glöckner,
ich bin 26 jahre alt und bin mutter einer 20 monate alten tochter. in der schwangerschaft hatte ich ohne ersichtlichen grund ein starkes druckgefühl und der kopf lag schon sehr tief im becken.
die folge: unsere tochter kam in der 35.woche zur welt, was ich nicht tragisch nahm. sie ist gesund und munter. allerdings habe ich während der geburt die doppelte blutmenge verloren, sagte der gynäkologe vom krankenhaus.
nun wurde ich vor zwei monaten wieder schwanger, bei der ersten kontrolle wurde ein hinterwand-
myom 6cm und rechts seitlich ein myom 3 cm festgestellt. zwei wochen später hatte ich leider einen abbort und ausscharbung.
mein gynäkologe sagte mir, dass eine neue schwangerschaft sehr risikoreich sein wird. nicht nur in hinblick auf die frühgeburt, sondern vorallem auf die gefahr, dass die myome nach der geburt zu bluten beginnen und eine entfernung der gebärmutter dann unumgänglich wäre. dies wäre natürlich lebensbedrohlich. nun komme ich endlich zu meiner frage: ist es möglich eine zweite zu überstehen? und welche therapiemöglichkeiten außer einer operation gibt es noch ? lieben dank.
Praktisch sollte man die Myome tatsächlich am besten entfernen, um die Gebärmutter zu erhalten.
Meist geht dies über eine Bauchspiegelung, sonst aber auf jeden Fall über einen kleinen Bauchschnitt.
Theoretisch gibt es noch die Möglichkeit einer Embolisation.
Dabei schrumpfen die Myome aber meist nicht so deutlich, dass es keine Probleme bei einer Schwangerschaft geben könnte.
| Datum/Zeit | von Autor | Thema |
|---|---|---|
| 09.07.06 22:45 | anabelle | |
| 11.07.06 10:18 | D. Glöckner |
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