Startseite > Foren > Forum Ernährung & Diäten > Woher das Eiweiss?
Woher bekommt eigentlich der Elefant, Ochse oder der Gorilla sein Eiweiss? Das sind ja reine Pflanzenesser.
Wenn also das Tier es fertig bringt, aus Einseiter Grasnahrung ein wertvolles Eiweiss aufzubauen, wieso kann der Mensch das nicht, wobei er sich doch vielseitiger und >>viel ausgewogener<< ernährt? Dabei muss die arme ausgebeutete Kuh grosse Mengen Milch mit hohem Eiweiss- Fettanteil abgeben, statt ihr Kalb zu ernähren. Ganz Schlaue fügen hinzu, wir benötigen für unser Gehirn mehr Proteine als das Tier.
Die Wahrheit ist, dass unser Organismus sein Protein selbst aus den zugeführten Aminosäuren in den rohen Obst- und Gemüsesorten aufbaut. Wir benötigen kein Fertigeiweiss aus Tiernahrung. Fremdes Eiweiss muss zuerst wieder mühselig und Energieberaubend in die 24 wichtigen Aminosäuren zerlegt werden, um dann das arteigene Eiweiss neu aufzubauen. Das fremdes Eiweiss Gift für den Körper ist, ersieht man an den Abstossereaktionen bei Transplantationen. Wenn Fertigeiweiss direkt in das Blut gespritzt wird, so wirkt dieses schweres Gift und führt zum Tode!
Die Völker mit dem sparsamsten Eiweissverzehr leben am längsten. Das ist ein Hinweis darauf, dass wir in den westlichen Ländern alle mit zuviel Eiweiss überfüttert sind. Siehe Prof. Dr. Lothar Wendt von der Goethe Universität Frankfurt, der seit 50 Jahren diese Überernährung angreift. Er spricht von den schädlichen Eiweissspeicherkrankheitren! Jeder Eiweissabbau ist Säurebildend, auch der tägliche Abbau des eigenen unbrauchbar gewordenen Zellgewebes, dabei sind wir Menschen schon 99% total übersäuert: die Grundursache aller Krankheiten.
Obst hat im Durchschnitt ca. 1% Aminosäuren, Gemüse 1% (Karotten) bis 3,3% (Spinat). Die Muttermilch hat 2,36, von diesen soll aber der Säugling noch stark wachsen. Wir Erwachsene benötigen aber nur der Ersatz des täglich abgebauten Proteins. Darum sind 1-2% native(lebendige) Aminosäuren aus dem Verzehr von Obst und Gemüse ausreichend. Wenn man die Ernährung mit den proteinreichen Avocados (5%) ergänzt, so ist man reichlich mit Eiweiss versorgt. Ausserdem kennt unser Organismus die Wiederverwendung unseres täglich abzubauenden Eiweissmülls, er verwendet bis zu 70% (Recycling der Natur!). Der Mensch verhungert eher, als dass er an Eiweissmangel stirbt.
Liebe Grüsse
Hannes
lieber Hannes,
warum versucht sich Ideologie immer das Mäntelchen der Wissenschaft umzuhängen,
anstatt klar zu sagen, dass es um ethisch-moralische Überzeugungen geht?
Wissenschaftlich war da jedenfalls nicht, wir sind nun mal keine Elefanten und keine Kühe.
Gruß
Paul
[www.upali.ch] so viel zu der Nahrung von Elefanten, sie sind
wie viele andere Tiere reine Pflanzenfresser. Andere Tiere wie die Katze, sind reine Fleischfresser und wieder andere Allesfresser.
Der Mensch gehört zu den Allesfressern, denn Fleisch spielte in der Geschichte des Menschens seit je eine bedeutende Rolle und ist mit seiner Entwicklung eng verbunden. Vor etwa 2 Millionen Jahren erfolgte das eigentliche Auftreten der Gattung Mensch. Steinwerkzeuge wurden erstmals zur Jagd eingesetzt, und es kam zu einem Anstieg des Fleischverzehrs. Diese Epoche wird auch als Zeit der Jäger und Sammler bezeichnet.
Milchprodukte können nicht verdaut werden, weil wir die Enzyme Lab (zur Kasein- Eiweiss-Aufspaltung) und Laktose
Zur Milchzuckerverdauung nach der Entwöhnung von der Mutterbrust (nach ca. 3 Jahren)nicht mehr besitzen. Kasein bindet grosse Mengen Kalzium, aber was nützt Kalzium, das nicht freigesetzt werden kann. Ausserdem sind heute alle Milchprodukte homogenisiert, pasteurisiert und sterilisiert. Die Milch ist damit wertlos geworden, die Vitamine und Mineralstoffe wurden in den anorganische, nicht mehr verwertbaren Zustand versetzt.
Leute die dennoch Milch trinken, neigen zu diesen Krankheiten: Allergien, Asthma, dichte Nase, Mandelentzündungen, Erkältungen, Verschleimung der Atmungsorgane, Hautausschläge, Milchschorf bei Kindern. Milch kleistert ausserdem noch mehr als Weizen.
Jedes Eiweiss muss zunächst in Aminosäuren zerlegt werden. Hieraus baut unser Körper sein eigenes Eiweiss auf. Bei totem Tiereiweiss (.ca. 70-100g) hat unser Körper zu „kämpfen“, er benötigt eine viel grössere Menge als vom lebendigen pflanzlichen Eiweiss (nur ca. 20g). Daher ist die Zellteilung bei grösserer Eiweisskost intensiver. Diese verstärkte Teilung bedeutet aber kürzere Lebenserwartung. Dabei wird übermässig Hitze und Schweiss entwickelt.
Der Mensch lebt auf diesem Planeten ungefähr seit 150 Millionen Jahren. 149.5 Millionen Jahre lang davon (ca. 99,67%) ass er durch rohe Pflanzennahrung: Früchte, Gemüse, Nüsse und Samen, alles frisch und unverarbeitet. Feuer und Werkzeuge waren unbekannt. Der Mensch musste das sammeln und essen, was die Saison jeweils hergab. Forscher sind der Ansicht, dass diese Menschen Jahre lang hauptsächlich ein Früchteesser war.
Wie lang ist denn 1 Million Jahre? Nehmen wir zum Vergleich einen 50 Jahren alten Mann. Dann hat er 49 Jahren und 10 Monate lang Pflanzen bevorzugt und erst 2 Monate auch Fleisch und gekochte Stoffe. Monate von 50 Jahren. Sicher wirst du bei diesem Vergleich erkennen, dass wir in den Genen, unseren Anlagen, noch voll auf pflanzliche Frischkost eingestellt sind..
Was ist der Anatomisch gesehen, Fleisch- oder Früchteesser? Nach den Nahrungsgewohnheiten kann man die Lebewesen in vier Hauptklassen einteilen:
1-Herbivoren(Gras und Kräuterfresser)
2-Frugivoren (Früchteesser)
3- Karnivoren(Fleischfresser)
4- Omnivoren (Allesfresser)
Es gibt natürlich noch verschieden Untergruppen, wie die Gramnivoren, die Körnerfresser, wie die Mäuse und die Vögel mit einem Kropf (zur Vorderverdauung), oder die Nagetiere, die Wiederkäuer, die Kreaturen ohne Zähne!
Beginnen wir mit unseren verschiedenen Organen, welche Rolle diese bei der Zuführung von Nahrung spielen.
Wir wollen immer voraussetzen, dass man die Nahrung so geniessen muss, wie sie die Natur geschaffen hat, denn nur an diese unveränderten Naturprodukten sind unsere Gene und Enzyme angepasst! Dann wird man feststellen, dass die Zähne für die reine, reife Fruchtnahrung geschaffen sind. Da gibt es keinereli Komlikationen. Es sitzen keine Fleisch- oder Salatreste zwischen den Zähnen nach einer Mahlzeit. Die Zahnstocher kann man vergessen. Wir können unsere Zähne nicht nur rauf und runter, sondern mit den Backenzähnen auch quer bewegen. Die Gras- und Kräuterfresser, wie die Kühe und Schafe, können mit ihren grossen Schneidezähnen, zusammen mit der rauen Zunge, bestens das Gras abreissen und kauen. Das Tierfressende Tier kann mit seinen scharfen Eckzähnen das Fleisch in Stücke reissen und ganz hinunterschlingen. Es kaut nicht, es kann auch nicht kauen, weil die spitzen Zähne sich nur auf und abwärts bewegen lassen.
Der Allesfresser, wie das Schwein, kann sowohl tierische als auch pflanzliche Nahrung kauen, und hier haben wir das Argument vieler, dass auch der Mensch ein Allesfresser sei, er können also unbeschadet eine Mischkost zu sich nehmen, wie Fleisch, Körner, Früchte, Wurzeln, Kräutern usw. Dieses Argument stimmt nie, denn erstens müsste er ds Fleisch wie anfangs erwähnt, roh und frisch direkt vom Tier nehmen, er müsste die harten Körner seh lange Kauen, sich auch in Gras satt essen. Aber machen das die Zähne alles mit?, Nie, wie wir gesehen haben. Ohne Kochtopf geht hier dabei nichts. Hast du das spitze Maul und die Zähne wie das allesfressende Schwein?
Auch das Argument, wir hätten noch die Eckzähne, zählt nicht, denn diese sind doch derart klein, dass wir damit kaum etwas anfangen können. Willst du mit diesen kläglichen Resten aus unsere anatomischen Entwicklung wirklich ein Tier reissen ein Stück Fleisch mit dem Fell in Deinen Mund bekommen? Nein, selbst diese Spuren von Ähnlichkeit zwischen unseren Zähnen und denen der Fleisch und Allesfresser sind total verschwunden.
Der Gorilla hat diese Eckzähne noch stark ausgeprägt und ist doch ein Fruch- Blatt- und Knospenfresser. Jane Goodall, die 25 Jahre unter den sich ähnluich ernährenden Schimpansen gelebt hat, demonstriert uns anschaulich in ihren Filmen das Leben unserer nächsten Verwandten im Tierreich.
Was passiert, wenn diese Menschenaffen die übliche Menschennahung erhalten? Diese müsste ihm doch genauso „gut“ bekommen wie uns, da wir ja die gleichen Verdauungsorgane haben? Weit gefehlt. Darüber schreibt Dr. Hartmann in „Anthropoid Apes“:“ Solche gefangengehaltenen Menschenaffen mit Menschennahrung leiden an Karies der Zähne, chronischem und akutem Bronchialkatarrh, Lungenentzündungen und Tuberkulose, Leberentzündungen, Herzwassersucht, Parasiten auf der Haut und in den Eingeweiden.“
Das war ein Beispiel für Zähne, gleich könnte ich es dir anhand von Extremitäten, Verdauungskanal, Magen, und Leber erklären, dass der Mensch kein Mischköstler ist.
endlich mal jemand der die ernährung des menschen mal erkannt hat
typische fleischfresser haben sehr kurze dickdärme um möglichst wenig giftstoffe des fressopfers aufzunehmen ,
der vom mensch ist sehr viel länger als der im verhältnis als z.B. vom tiger
und mellie als vor einigen 10.000 jahren die steinkeulen erfunden worden sein sollen ,so glaube ich das es eher selten fleisch auf den tisch gab...
denn wir stammen nun mal in erster linie vom affen ab...
zugegeben die sind auch allesfresser ,doch in erster linie gemüse ,obst und getreide(in form von samen ,nüssen usw.)
gruß kaplar
Glauben und Wissen schließen einander aus.
Was ist denn ein Mischköstler, doch ebenfalls ein Allesfresser.
Der Mensch hat sich weiterentwickelt und das ist gut so.
Fakt ist, dass Eiweiss der wichtigste Grundnährstoff für den Baustoffwechsel ist.
Eine gesunde Mischung aus pflanzlichem und tierischem Eiweiss ist am besten geeignet den täglichen Bedarf zu decken.
Eines steht jedenfalls fest, ich werde nicht zum Vegetarier werden, weil für mich ein gutes Stück Fleisch auch ein Stück Lebensqualität bedeutet und ich damit meinen Bedarf an Eiweiss leichter decken kann als mit Bergen von Pflanzen, Nüssen usw.
Wer hat gesagt, dass du Vegetarier wreden musst.? Hat ja nicht viel mit dem Thema zu tun. Mischköstler ist gleich Allesfresser, und das ist der Mensch sicher nicht. Der Mensch hat sich zwar weiterentwickelt, Anatomisch gesehen ist aber immer noch der gleiche.
Und wenn du glaubst, man muss Berge von Pflanzen essen, um Eiweiss zu decken, dann lebst du wirklich in einr Illusion.
Ich esse auch lieber Fleisch als Körner und Pflanzenfutter.
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