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Forum: Ernährung & Diäten

Eröffnungsbeitrag des Themas:

Titel
Autor
Datum
Martin
(628 mal gelesen)
Status:

ich habe immer wiede probleme mim essen, es gibt tage/wochen wo ich hungere, kaum was zu mir nehme, im gegensatz dazu stehn dann so "fressattacken" wo ich wirklich uur viel in mich hineinstopf, aber danach ein schlechtes gewissen davon bekomme und wieder zu hungern anfang... im moment versuche ich zwar, möglichst gesund mich zu ernähren und dafür vernünftige mengen, aber heute hatte ich jetzt wieder so einen "fresstag" und mir gez jetzt ur scheisse ich frag mich ob da jemand mir helfen kann was ich dagegen tun kann... oda wie man sowas in den griff bekommen kann...

Antworten zu diesem Thema:

Titel
Autor
Datum
jen
(207 mal gelesen)
Status:

hallo martin!


einen guten rat kann ich dir zu deinem problem LEIDER keinen geben. vielmehr wollte ich dir sagen, daß du mit diesem problem nicht alleine bist.
ich wiege momentan 58 kg bei 168 cm, wobei mein gewicht eigentlich immer zwischen 50 und 59 kg schwankt - was ja eigentlich total viel ist.
es nervt mich total, und ich bin dann auch immer total depressiv, wenn ich meine "fresstage" habe, und dann halten mich meine mitmenschen auch überhaupt nicht aus. doch bisher hab ich auch keine lösung dafür bekommen.
vielleicht kann uns ja jemand einen rat geben!


ich weiß, helfen werden dir diese zeilen nicht, aber jetzt siehst du, daß du nicht allein bist.


liebe grüße
jen

Ari
(201 mal gelesen)
Status:

Hallo Jen! Da kann ich dich ja voll verstehen - mit deinen 58kg bei 168cm - is ja vieeeel zuviel!

Sei froh, wenn du dein Gewicht bis 60kg halten kannst, wie du sagst, wenn du da schon depressiv bist, liegt meiner Meinung nach das Problem bei Dir wirklich nicht im Bauch, sondern im Kopf, verstehe deine Mitmenschen...

qu
(194 mal gelesen)
Status:

ich weiß nicht... das kommentar von Ari da oben halte ich nicht wirklich für passend... ich weiß nicht ob der eine Ahnung hat, was es bedeutet, immer ein schlechtes Gewissen zu haben wenn man was isst, zu hungern weil man mit seinem aussehen nicht zufreiden ist und mit "fressattacken" nicht zurechtkommt... natürlich spielt sich alles im kopf ab, nur ist dieses problem wohl nicht ohne hilfe zu lösen... da hilft jeder gute rat und jedes aufmunternde wort, und solche vorwürfe wie von Ari sind da wohl wirklich das letzte... mir geht es im moment wirklich schlecht, ich weiß nicht wie ich meine "essgewohnheiten" unter kontrolle bekommen soll... ich wiilll dir nur sagen, jen: 58kg sind voll ok für deine größe, ich weiß genau wie du dich fühlst und was du dir zu solchen aussagen denkst, und wie schwer es ist... und da ich selbst die sache nicht unter kontrollle hab kann ich dir auch nicht wirklich helfen... ich freu mich ja selbst über jedes kilo weniger, auch wenn ich weiß, dass ich laut tabellen o.ä. zu wenig wiege... aber ich kenne magersüchtige, die ins krankenhaus mussten, weil sie soo untergewichtig warn, man sieht dann wirklich nur noch haut und knochen das sieht einfach nicht mehr gut aus, einfach nur zum kotzen, und ich bitte dich dass du nict so einen scheiss machst... das bringts nicht!!! du hast sicher eine gute figur, und ausgewogene ernährung oder vielleicht sport ist in jedenfall besser als hungern mit daraus resultireenden fressattacken... es ist schwer, auch ich schaff es nicht, aber vielleicht mutnern dich solche zeilen zumindest ein bisschen auf.... und leute wie ari ignorier einfach ;-)

jen
(157 mal gelesen)
Status:

vielen dank für deine worte!!!!!!!
ich weiß ja auch nicht, was ich so schlimmes geschrieben habe, daß ich so angegriffen werde - schließlich hab ich ja nur versucht dem martin ein wenig "hoffnung" zu geben, daß er nicht so allein ist.
find ich schade, daß das falsch verstanden wurde!!!!! naja, man kanns ja nicht jedem recht machen - und warum eigentlich auch.
wie gesagt, ich bedanke mich herzlichst für deine lieben worte. ich weiß ja, ich bin nicht zu dick (hat mir mein freund heute morgen schon wiedermal bestätigt) - doch dieses eigentartige gefühl, das man hat wenn man zum beispiel in der u-bahn fährt und lauter andere mädels sieht, von denen man denkt, daß die alle ja viiiiiel dünner als man selbst ist, kann ich nicht wirklich verdrängen. doch ich versuche das zu bessern.
das mit dem sporteln werde ich mir zu herzen nehmen, ich war jetzt seit august total faul - heute fang ich mit dem training an (werde im mai an einem lauf teilnehmen - ohne zu trainieren geht da ja nix).
so genug geschrieben.


alles liebe jen

Rowena
(163 mal gelesen)
Status:

Hallo!
Mir gehts eigentlich genauso wie euch beiden!
Manchamal da gibts Tage wo ich wirklich wenig ess vielleicht gerade mal 2 Mahlzeiten und dann gibts auch wieder Tage so wie heute, wo ich NUR fresse!ALLES!!
Kekse Svhokolade Süßes Obst ... einfach alles!
Und dann hab ich auch wieder so ein schlechtes gewissen, dass ich schon so weit bin und ich mir den Finger in den hals stecke ( heute leider auch wieder)!
Ich weiß selbst dass das nicht gut ist, aber ich denke Bulämie hab ich nun wirklich noch nicht, aber ich habe einfach mega große Angst, dass ich meine 7 kilo die ich im letzten Jahr abgenommen hab so schnell wieder draufgehen, wie nix...!!!
Und momentan ist besonders schlimm, da ich wegen der Weihnachtszeit insgesamt so um die 3 Kilo zugenommen habe und bei mir jetzt schon totale Panik ausbricht!Ich versuche schon durch 4 mal in der woche fitnessstudio es wieder einigermaßen zu regenulieren aber ich pack es momentan einfach nicht, und habe sooooo.. terische Angst, dass alles wieder drauf geht!!!
Ich bin zwar gerade mal 15 Jahre und bin 1.81m groß und wiege eigentlich 68kg momentan jedoch leider 71-72kg! Ich weiß dass das so einigermaßen geht mit meinem BMI aber trotzdem hab ich wahrnsinnige Angst.....!!!!
Also ihr seit wirklich nicht die einzigen mit diesem problem!!!
Rowena

G.Walter-Friedrich
(182 mal gelesen)
Status:

Lieber Martin!
Sogenannte Fressattacken sind ein Phänomen unserer Zeit. Dies trifft besonders Menschen, die sich einer rigiden Gewichtskontrolle unterziehen. D.h.
Diese Menschen haben Phasen in denen Sie sich versuchen gesund und rigide beim Essen zu verhalten und keine Kompromisse machen. Dann kommt der Kontrollverlust, und es wird auf alle guten Vorsätze verzichtet, die Fessattacke nimmt ihren Lauf!
Versuchen Sie die Kontrolle darüber zu bekommen, indem Sie flexibler kontrollieren, d.h. Versuchen Sie sich ein für Ihren Tagesablauf gutes Essverhalten anzutrainieren. Sollten Sie mal Appetit auf ein Stück Kuchen oder Schokolade habe, dann essen Sie es eben - und zwar bewußt ohne schlechtes Gewissen.
Danach machen Sie Ihren gesunden Essplan weiter und eventuell ein bißchen Sport, um die zusätzlichen Kalorien abzubauen.
Wichtig ist, das das alltägliche Konzept gesund gestaltet wird. Ausnahmen verträgt der Körper ohne Entgleisungen, also ohne Gewichtszunahme.
Sollten Sie Fragen haben melden Sie sich bitte wieder.
Und keine Angst, wenn Sie es nicht gleich auf Anhieb schaffen - jeder Tag ist ein neuer Tag um in die Richtung einer gesunden Ernährung zu gehen.
Viel Erfolg und viele Grüße
G. Walter-Friedrich (medicine-worldwide)

G.Walter-Friedrich
(153 mal gelesen)
Status:

Ich habe noch etwas vergessen:
Wichtig ist es die 3 Hauptmahlzeiten tatsächlich zu essen. Ein guter Start in den Tag beginnt immer mit einem Frühstück. Dies sollte vom Umfang die größte Mahlzeit sein.
Memo: Kaiser - König - Bettelmann
Wer morgens richtig frühstücken lernt, hat bei den Fressattacken schon fast gewonnen, da sich die Kohlenhydratspeicher in der Leber füllen und Heißhunger besser reguliert werden kann.
Zwischen den Mahlzeiten nicht mehr als 4 Std - 5 Std. ohne Essen. Werden mehr als 6 Std. Nahrungskarenz überschritten, baut sich ein unkontrollierbarer Heißhunger auf - den wir alle schon erlebt haben. Nachhause kommen - zum Kühlschrank- und "futtern was einem in die Quere kommt".
Das können Sie durch regelmäßiges Essen weitgehend vermeiden.
Also alles Gute erstmal.
G. Walter-Friedrich (medicine-worldwide)

jen
(136 mal gelesen)
Status:

hallo rowena!


lieb von dir, daß du geschrieben hast.
ich finde es auch total gräßlich, dieses ständige auf und ab. in "guten" zeiten kann ich mich total zusammenreißen - da esse ich total gesund, und mach mir auch wirklich gedanken darüber, ob mir das essen gut tut, und ob ich überhaupt hunger habe. zu der zeit trinke ich immer total viel wasser.
naja, dann gibts die phasen, da ist mir alles egal. egal wie ich ausschau, egal wieviel und was ich esse, und egal was ich dafür ausgebe. wenn ich dann von dieser in die dritte - die ekelhafteste - phase komme, haße ich mich total, weil ich mich habe so gehen lassen, und weil ich das alles meinem körper angetan hab. komischerweise stopf ich mich dann noch mehr voll, und je voller der magen ist und mir der bauch schon weh tut, umso besser. ist doch krank, oder?
momentan stabilisiert es sich wieder ein wenig. ich esse jetzt untertags oft joghurt, obst, wenn der hunger ganz schlimm wird, esse ich ein kornweckerl.
abends wird jetzt immer selbst gekocht, und es gibt oft nudeln, reis, kartoffeln mit gemüse (nur ganz ganz selten fleisch). naja, das halt ich jetzt schon seit montag aus - "spitzenleistung", aber ich hoffe ganz stark, daß sich das alles endlich mal einpendelt.
irgendwie hab ich es total satt, daß sich mein leben fast nur ums essen dreht.


ich hoffe auch ganz fest für dich, daß sich bei dir auch alles wieder einrenkt. ich hab eine zeitlang versucht jede mahlzeit wieder im klo runterzulassen, aber nach max. 3 tagen war es mir dann immer zu ekelig, und es war auch immer voll anstrengend einen geeigneten platz dafür zu finden. okay, das hat dich jetzt bestimmt nicht so interessiert, aber ich wollte es gern loswerden.


also, ichdiedaumenfesthalt
liebe grüße
jen


ps: würde mich freuen, wenn du wieder schreibst!!!!!

Mona
(133 mal gelesen)
Status:

Hi Martin!
Ich denke, das Problem liegt genau in den Zeiten dazwischen von denen Du schreibst dass Du dann oft sehr wenig ißt. Irgendwann reagiert der Körper mit Fressattacken. Jedenfalls war es bei mir so. Ich habe in einem 3/4 Jahr 15kg abgenommen, meine Ernährung in der Zeit auf viel Obst und Gemüse umgestellt, Vollkornprodukte zu mir genommen und völlig auf Zucker verzichtet. Die Fressattacken blieben aus. Und sie sind seit dieser Zeit viel seltener geworden.
Versuch doch in Deine Ernährung mehr ballaststoffreiche Dinge einzubauen, Nüsse, Trockenobst, ein Müsli am Morgen (wenn man es mag).
Und noch was zum Schluß: Gegen eine Fressattacke ab und an ist überhaupt nichts zu sagen! Man darf nur danach nicht aufgeben. Sich ohne ein schlechtes Gewissen mal was gönnen und das mit Genuss essen und danach einfach weiter machen!

Derzeit online: LissyLou, pastilla91
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