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Forum: Ernährung & Diäten

Eröffnungsbeitrag des Themas:

Titel
Autor
Datum
Orlando
  • (359 mal gelesen)
  • Status:

Hallo,


seit einigen Wochen mache ich "einen" Fastentag/Woche.


Mir ist folgendes aufgefallen:


- Bauchschmerzen,Übelkeit und Durchfall
- Unwohlsein


Da ich oft von Euphorie und Wohlbefinden - im Zusammenhang mit dem Fasten - lese, möchte ich gerne wissen, ob "auch" die von mir genannten Sachen bekannt sind.


Esse ich wieder, geht es mir besser !


Viele Grüße
Orlando

Antworten zu diesem Thema:

Titel
Autor
Datum
Jasmin**
  • (89 mal gelesen)
  • Status:

Hallo Orlando!


Wie sieht so ein Fastentag denn aus? Ißt du gar nichts? Was trinkst du? Wenn du was ißt, was ißt du?


Gruß
Jasmin

Orlando
  • (83 mal gelesen)
  • Status:

Hallo Jasmin,


ich esse "nichts" und trinke "nur" Wasser - ansonsten, denke ich, esse ich gesund !


Viele Grüße
Orlando


P.S.: Die Beschwerden habe ich "erst" seit dem ich diesen Fastentag einlege. Könnte ihn ja wieder weglassen, ärgere mich aber über meine Körperreaktion und würde schon gerne herausbekommen, warum es mir "nicht" gut-tut.

TinaW
  • (74 mal gelesen)
  • Status:

Hallo Orlando,


warum legst Du überhaupt einen Fastentag in der Woche ein???


Ich glaub so ein Gefühl der Euphrie erhälst Du nur , wenn überhaupt, wenn Du über mehrere Tage hinweg fastest.


Ich habe auch schonmal gefastet, ca. 1 Woche, aber nach Anleitung.1. Tag nur Reis gegessen, 2-6. Tag nur getrunken und zwar Tees, Brühen, Säfte (ohne Zucker) und natürlich Wasser, 7. Tag dann wieder Reis.
Mir ging es dabei ziemlich gut, manchmal kam der Hunger durch, aber dann hab ich eben noch mehr getrunken und dann ging es auch.
Wenn ich jedoch den ganzen Tag nur Wasser tinken würde, dann würde mir auch schlecht werden.


Also, sag doch mal warum dieser eine Tag fasten in der Woche, was versprichst Du Dir davon???


Gruß, Tina

Orlando
  • (75 mal gelesen)
  • Status:

Hallo TinaW,


bzgl. des "Warum" ?


Neugier !


Ich habe einiges über das Fasten - und seine "eigentlich" positiven Einflüsse auf Körper und Geist - gelesen.


Verfahren des Fastens gibt es ja etliche und ich hatte mich für diese entschieden.


Wie schon erwähnt, ich kann es ja einfach wieder lassen, trotzdem würde mich der Grund der Reaktion interessieren.


Viele Grüße
Orlando

Manuele
  • (96 mal gelesen)
  • Status:

Hallo Orlando


Das du einmal in der Woche fastest, finde ich sehr gut. Mache ich auch. Faste leistest wesentlich seinen Beitrag zur Gesundheit bei. Es ist kein Wunder, dass alle Religionen das Fasten empfehlen, auch die Naturvölker, die die längsten Lebenserwartungen haben, Fasten eine gewissen Zeit im Jahr und auch Hippokrates empfahl das Fasten.


Deine Probleme am Fastentag sind typisch. Auch ich hatte ähnliches und die meisten, welche sich lange von der gewöhnlichen Kost ernährt haben, kennen das ebenfalls.

Der Grund für diese Übelkeit sind die Schadstoffe. Dr. Reckeweg schrieb dazu folgendes: "Je nach Vergiftungsgrad, das heisst nach der Menge Deiner aufgestauten Abfälle im Körper, wirdst du einige Tage Unwohlsein in Verbindung mit starken Ausscheidungen zu überstehen haben. Das ist eine natürliche Begleiterscheinung, ein Zeichen dafür, dass Deine Selbstheilungskraft jetzt endlich das Kommando übernommen hat und damit beginnt, bei Dir aufzuräumen. Die unvermeidliche, aber notwendige Heilungskrise hat bereits eingesetzt. ....Die damit verbundenen, zeitweise Unpässlichkeiten solltest du Akzeptieren. Es sind der Beweis dafür, dass Dein Körper noch reagiert. Leider sehen das die meisten Leute diese Entzugserscheinungen als Krankheit an und fallen in die alten Süchte zurück. ..."


Der Arzt Prof. Hackethal beschriebt in seinem Buch "Der Meineid des Hippokrates" ab Seite 309 die angesammelten Abfälle, die seinen Körper verlassen wollen, folgendermassen:" Man erkrankt fast nur, wenn man versteckt krank ist, wenn man sich im Inneren so viele Schadstoffe angesammelt haben...:"
Dies könnte also der Grund für dein Problem sein. Als ich dann mal eine Woche nur Wasser zu mir nahm, waren meine ersten drei Tage nicht sehr gut. Durchfall, Hungergefühle, Kopfweh etc. Aber danach ging es stark aufwärts. Ich fühlte mich leicht, körperlich und geistig fit wie noch nie. Alle die Organ, die sonst immer arbeiten müssen, dürfen mal ein bisschen Schlafen. So erholt sich der Körper. Seitdem faste ich mind. einmal in der Woche, und lege immer wieder längere Tagen ein, wo ich vollkommen faste. Dann ist es nicht mehr schlimm. Ich würde dir also raten, wenn du mal Zeit hast (Ferien) einige Tage zu fasten. Die ersten Tage werden wahrsch. nicht einfach sein, aber danach spurst du wahrscheinlich, wie es dir immer besser geht. Dann werden deine eintägige Fastentage nicht mehr so schlimm sein. Durchfall ist ein typisches Zeichen.
Sehe das Unwohlsein des Körpers positiv. Dein Körper will sich reinigen.


Erwarte aber keine Wunder. Die Rolle der Ernährung, die du vorher die längste Zeit zu dir genommen hast, spielt eine wesentliche Rolle beim Fasten



Ich hoffe, ich konnte dir mit diesen Zeilen ein bisschen weiterhelfen.


Liebe Grüsse
Manuele

Orlando
  • (62 mal gelesen)
  • Status:

Hallo Manuele,


vielen Dank für den "Riesen-Beitrag" und die damit verbundene Mühe !


Viele Grüße
Orlando


Juppes
  • (44 mal gelesen)
  • Status:

Hallo Orlando,
es ist manchmal interessant, auch in älteren Beiträgen zu stöbern.
[www.m-ww.de]


Jeder Beitrag stellt immer nur eine erfahrene oder angelesene Meinung des Verfassers dar. Vielleicht spürt aber auch Dein Körper, was für Ihn gut ist. Es ist deshalb gar nicht so schlecht auf seine Signale zu achten. Letztendlich musst Du herausfinden, was für Dich am besten ist.


Alles Gute
Juppes


Orlando
  • (47 mal gelesen)
  • Status:

Hallo Juppes,


bedanke mich für den Eintrag und den Denkanstoß auf die Signale des Körpers zu hören !


Ich stöbere durchaus auch in älteren Beiträgen. Den Verweis auf den Obsttag verstehe ich nicht so ganz.


Viele Grüße, guten Rutsch
Orlando

Juppes
  • (56 mal gelesen)
  • Status:

Hallo Orlando, es kam mir auf die Aussagen von Frau Walter-Friedrich und w_paul an, zu der These, dass Fasten der "Entfernung schädlicher Stoffwechselprodukte" dienen soll:
Text Frau Dr.Walter-Friedrich:
In der Naturheilkunde gebraucht werden diese Begriffe gerne gebraucht und beschreiben die Vorstellung der "Entfernung schädlicher Stoffwechselendprodkukte" des Eiweisses oder anderer Stoffe, die als gesundheitsschädlich angesehen werden. Z.B. sollen durch Fasten Eiweißreste aus Ablagerungen im Bindegewebe freigesetzt werden ( deren Nutzen in der Schulmedizin umstritten ist).


Text w_paul:
Die harnpflichtigen Substanzen werden nicht vom Vortag oder noch früher ausgeschieden, sondern sie enstehen d u r c h den Obsttag, die erhöhte Harnsäure ist ein regelmäßiger Begleiter des Fastens, genauer des Stoffwechselkatabolismus = Abbau von Körpereiweiss, noch genauer die Harnsäure stammt aus der Zellkern-DNS, bei einem Tag sind das Leberzellen, die absterben.
Wenn vorher schon wenige da waren (Untergewicht), also alles andere als gesund.


Ich selbst hatte vor etwa 15 Jahren mal auf Verordnung einer Heilpraktikerin eine Woche "Heilgefastet". Das fing mit einer Darmreinigung durch trinken einer Glaubersalzlösung an und wurde dann mit Rote Beete-Saft unterstützt. Inzwischen bin ich der Überzeugung, dass diese Woche des "Heilfastens" infolge Eiweißmangels zu einer der schlimmsten meines Lebens wurde.


Wünsche Dir ebenfalls einen guten Rutsch ins neue Jahr
Alles Gute
Juppes

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