Startseite > Foren > Forum Ernährung & Diäten > Tochter wird immer dünner
Ich mache mir große Sorgen um meine Tochter (22Jahre). Sie wird immer dünner. Ich wurde schon von vielen anderen auch angesprochen, was mit ihr los ist.
Ihre Kleidung schlottert um den Körper. Ich habe sie schon mehrmals angesprochen, ob sie weiß, warum sie so dünn geworden ist. Sie meint, es wäre sicher der Streß auf der Arbeit und die dazugekommene Bewegung, die sie durch ihren Hund durch mehrmals tägliches Gassigehen hat.
Der Streß auf der Arbeit ist eher psychisch, weil sie mit ihrer dortigen Situation nicht zufrieden ist. (Sie ist gelernte Kinderkrankenschwester und arbeitet seit sie ausgelernt hat in einer Kurklinik, in der ihr die Arbeit keinen Spaß macht, da sie eigentlich nur herumsitzt, falls mal ein KInd erkrankt). Die Suche nach einem Job in ihrem Beruf ist nun seit einem Jahr vergeblich gewesen. Sie auch so dünn geworden, seit sie ihre Lehre beendet hat und wieder hier in ihrem Heimatort wohnt.
Lt. ihrer Aussage wiegt sie 51 kg. Sie ist 1,61 m groß. Sagte mir selbst, sie hat sich ihren BMI errechnet und liegt damit gerade noch an der Grenze.
Für mich sieht sie dünner aus als 51 kg, aber ich kann einer 22jährigen doch nicht sagen, sie soll sich mal vor meinen Augen auf die Waage stellen.
Es handelt sich aber auch meiner Meinung nach nicht um Magersucht, weil sie gerne isst. Sie isst zwar unregelmäßig und mag auch vieles nicht, aber wenn es etwas gibt, was sie mag, isst sie gerne.
Sie hat sich auch noch keine Gedanken um Übergewicht gemacht, dass war also noch nie ein Thema bei ihr.
Nun frage ich mich, was es sein kann und was man dagegen tun kann. Ich lade sie meist schon zu mir zum Essen ein, aber bisher hat sich noch nichts gebessert in der Zunahme.
Habe ihr auch geraten einen Arzt aufzusuchen. Sie geht aber nicht.
Haben Sie irgendeinen Rat für mich?
Gruß
Carrie




hallo carrie,
die anderen die damit erfahrung haben werden bestimmt noch mit mit schilddrüse sich melden.ua.
aber extremes abmagern wie du beschrieben hast ,trotz essen, kann auch diabetes t1 sein,
das kostet zum test entweder ne frage an einen betroffenen, oder ca 1e in der apo, dauer 30 sec gesamt.(einfach blutzucker messen, dann weiß man mehr)- bitte immer daran denken, die vielbeschriebenen symptome -durst.....usw können müssen aber nicht sein.
mfg klaus
Ein ungewollter Gewichtsverlust kann viele Ursachen haben. Wenn man untergewichtig wird, ist das in der Tat bedenklich – aber Untergewicht ist nicht gleichzusetzen mit Magersucht. Die Unzufriedenheit mit dem Job kann den Appetit hemmen und längerfristig zur Gewichtsabnahme führen – eine psychisch bedingte Essstörung ist auf lange Sicht nicht auszuschließen. Insofern sind Ihre Sorgen verständlich. Aber natürlich könnten auch organisch bedingte Störungen (Schilddrüse, Diabetes) vorliegen, wobei hier natürlich noch andere Symptome vorliegen (Diabetes: ständiger Durst; Schilddrüsenüberfunktion: Unruhe, Hitze), die Ihre Tochter als gelernte Krankenschwester mit Sicherheit kennt und sich bei Vorliegen weiterer Alarmsignale wahrscheinlich auf eigene Initiative um einen Arzttermin kümmern würde. Der Knackpunkt ist wahrscheinlich die Unzufriedenheit - sprechen sie mit ihr darüber – vielleicht gibt es ja doch alternative Jobangebote, die den Erwartungen entsprechen? Bei der heutigen Arbeitsmarktsituation wird eine gewisse Mobilität natürlich vorausgesetzt.
| Datum/Zeit | von Autor | Thema |
|---|---|---|
| 06.01.07 20:04 | Carrie | |
| 06.01.07 20:34 | klausdn | |
| 07.01.07 14:48 | Dr. Sabine Ellinger |
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