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Forum: Ernährung & Diäten

Eröffnungsbeitrag des Themas:

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  • (1213 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Ich bin verwirrt und weiß einfach nicht mehr weiter... Seit 14 Wochen bin ich am Abnehmen und habe auch schon 13 Kilo weniger auf der Waage!


Allerdings achte ich nur darauf, wenig Süßes und Fettige Sachen zu Essen, viel Obst Gemüse und mageres Fleisch und Fisch.


Immerzu lese ich davon, dass man NIEMALS unter seinem Grundumsatz essen sollte.. Ich habe jetzt schon 3-4 mal meine Kalorien am Tag ausgerechnet und kam immer so auf 1.300 - 1.400 Kalorien - mein Grundumsatz liegt aber bei ca. 1.600 Kcal - also müsste ich ja MINDESTENS 1.700 Kcal essen damit es gesund ist?


Ich nehme auch im Durchschnitt 1 Kilo die Woche ab, ist das zu viel und liegt daran, dass ich wirklich zu wenig ess? Meines Erachtens nach esse ich genug und hab auch nie Hunger oder gehe hungrig schlafen oder so.. Immer wenn ich Hunger hab dann ess ich was!


Muss man sich unbedingt an diesen Grundumsatz halten? Ich mein, wenn man im Fernsehen so Dokumentationen oder solche Serien anschaut in denen Leute abnehmen, dann ist da nie die Rede von Grundumsatz oder solchen Sachen. Da wird nur gesagt man soll auf Fette, Zucker, Süßes und solche Sachen verzichten und einschränken und mehr Obst, Gemüse und Vollkornprodukte essen.


Was ist jetzt richtig? Ich weiß nimmer weiter :-(

Antworten zu diesem Thema:

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Autor
Datum
  • (647 mal gelesen)
  • Status: Experte

Als Faustregel beim Abnehem gilt: max. 1 kg Gewichtsverlust pro Woche. Insofern ist Ihr Gewichtsverlust von 13 kg in 14 Wochen ok.
Wenn die Energiezufuhr bei einer Reduktionskost unterhalb des Grundumsatzes liegt, ist das nicht unbedingt dramatisch. Allerdings muss man wissen, dass der Grundumsatz abnimmt, wenn die Energiezufuhr über einen längeren Zeitraum stark gedrosselt wird (Überlebensstrategie des Organismus).
Nimmt man nach Beendigung der Diät mehr Kalorien auf (aber weniger als vor der Diät), kann aufgrund des reduzierten Grundumsatzes die Energieaufnahme höher sein als der Energieverbrauch. Man erzielt eine positive Energiebilanz und legt an Gewicht zu, weil die überschüssigen Kalorien gespeichert werden. Dieses Phänomen nennt man Jojo-Effekt. Vermeiden lässt sich der Jojo-Effekt durch eine kontinuierliche Steigerung der Kalorienaufnahme nach Beendigung der Reduktionsdiät und durch Vermeidung von stark energiereduzierten Diäten (nicht < 1000 kcal!).

  • (400 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Vielen Dank für die schnelle Antwort!


Gerade eben habe ich meine Kalorien grob ausgerechnet! Mit dem Abendessen, was ich vorhabe zu Essen komme ich auf ca. 1.400 Kcal.


Ich liege ungefähr immer so zwischen 1.200 und 1.400 Kcal und habe deswegen Angst dass es zu wenig ist und ich in den JojoEffekt rutsche.


Allerdings habe ich auch vor, meine Ernährungsumstellung so beizubehalten, da meine Gewichtszunahme größtenteils nur durch die vielen Süßigkeiten erfolgte.


Meinen Sie, dass ich mit dieser Art von Plan dauerhaft abnehme und mein Gewicht halten kann ohne groß zuzunehmen?


Früh:
30 g Haferflocken (111 kcal)
Birne (48.88 kcal)
Milch 1,5% Fett(49.44 kcal)


Mittags:
Kartoffel (355.00 kcal)
FrühlingsQuark leicht (164.00 kcal)


Abends:


Sonnenblumenbrot
1 Scheibe Maasdamer 45%
1 Ei
125 Magerquark
eine halbe Banane
1 Apfel


(ca. 600 kcal)


Zwischenmahlzeit:
einen Optiwell-Pudding essen
1-2 Mandarinen

  • (386 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Hallo Josie,


ich kann kaum glauben, dass du mittags 500g Kartoffeln ist. Außerdem glaube ich, dass deine Ernährung eventuell zu wenig Eiweiß enthält, vor allem, wenn du kein Sport machst, weil so die Muskeln abgebaut werden und du trotzdem Gefahr läufst, einen Jojo-Effekt zu kriegen.
Aber das kann ich nicht genau beurteilen.
Schönes Wochenende noch.

  • (349 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Wieso kann man nicht glauben dass ich 500 g Kartoffeln esse? Das waren 4 mittlere Kartoffeln mit 355 Kcal und dazu Quark. Man wird richtig satt davon und hat wenig Kalorien verbraucht. Und es ist einfach ein leckres essen ;-)

  • (516 mal gelesen)
  • Status: Experte

Langfristig sollten Sie die Energieaufnahme erhöhen, weil bei der geringen Energieaufnahme weder die Energiezufuhr, noch die Aufnahme an essentiellen Nährstoffen in bedarfsgerechten Mengen möglich ist.
Wenn Sie die Energiezufuhr langsam aber kontinuierlich steigern ist kein Jojo-Effekt zu befürchten.

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