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Forum: Ernährung & Diäten

Eröffnungsbeitrag des Themas:

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Datum
Anina
  • (273 mal gelesen)
  • Status:

Vielen Dank erstmal für die Antworten zu meinem 1. Beitrag. Bin ein bißchen schlauer geworden, aber leider habe ich nicht die Informationen bekommen, die ich mir erhofft hatte, deshalb frage ich einfach nochmal:
- Kann man während einer Diät Light-Produkte zu sich nehmen oder behindern diese die Diät durch den ansteigenden Blutzuckerspiegel?


Zur Info: Ich esse nicht mehr durch Light-Produkte und bekomme auch keinen Heißhunger.


2. Auf meinen 1. Beitrag wurde geantwortet, dass Light-Produkte den Alterungs-Prozess beschleunigen, weil das Insulin sich nicht an die Süßstoffe anketten kann usw.
Das beunruhigt mich auch. Kann das jemand noch genauer erklären?



Antworten zu diesem Thema:

Titel
Autor
Datum
w_paul
  • (94 mal gelesen)
  • Status:

>- Kann man während einer Diät Light-Produkte zu sich nehmen oder behindern diese die Diät durch den ansteigenden Blutzuckerspiegel?<


ist oft genug untersucht, du brauchst dir keine Sorgen machen, Insulin wird nicht beeinflusst.
Es macht auch nicht älter.
um welche Tagesmengen und welche Getränke handelt es sich denn genau?
Gruß
Paul

Mausal14
  • (77 mal gelesen)
  • Status:

hallo anina!
ich war dass das des mit den alterungsprozess gsagt hat, aber ich wollte dich in keinsterweiße beunruhigen, aber dass hat uns unser bio-lehrer so gsagt (der is a bissal komisch drauf).
ich glaube selber nicht dass das stimmt, weil meine mutti seit ca. 10 jahren möglichst immer light-produkte (vorallem cola light) zu sich nimmt und sie ist jetzt 40 jahre. sie schaut aber, meines erachtens, weit jünger aus. so wie ca. 32. und da kann mir keiner erzählen wenn man 10 jahre nur cola light zu sich nimmt, dass angeblich älter macht, wegen den zuckerersatz, jünger aussieht als man ist. man muss natürlich immer auf sein aussehen achten und wenn man dass tut kann man auch beruhigt light produkte zu sich nehmen, weil wenn diede älter machen würde müsste meine mutti wie 50 aussehen. uns wenn ich in der zukunft nur mehr cola light trinke werde ich mit 20 aussehen wir 30 oder wie?? des kann nicht sein, also sei nicht beunruhigt und iss oder trink weiter light produkte ( ohne bedenken)
bis bald bussal mausal

Anina
  • (59 mal gelesen)
  • Status:

Danke für die Antworten.
Ich trinke gelegentlich mal Cola Light - aber nicht täglich. Vielleicht so in der Woche 1 - 1,5 Liter und gelegentlich esse ich das Obst von Natreen. Außerdem täglich Joghurt oder Quark mit nur 0,1% Fett und Zuckeraustauschstoffen. Das ist es so, was ich an Light-Produkten zu mir nehme.

w_paul
  • (75 mal gelesen)
  • Status:

hi Anina,
das ist wirklich harmlos.
Bei den zugelassenen Süßstoffen wird nur ein bischen bei Aspartam (Cola light) dikutiert, alle anderen besonders Natren sind absolut sicher.
Dagegen gibt es es keinerlei Vorteile für die sog. Zuckeraustauschstoffe. Die solltest du eher meiden. Traubenzucker (Glucose) und Haushaltszucker (Sacharose) sind bekömmlicher und ungefährlicher als alle Zuckeraustauschstoffe (nicht gemeint die kalorienfreien Süßstoffe).
Ein gutes Beispiel dafür sind die Intoleranzen für die Zuckeraustauschstoffe, die Krümel in ihren Beiträgen beschrieben hat.
Gruß
Paul

Anina
  • (48 mal gelesen)
  • Status:

Hallo Paul!


Vielen Dank für die ganzen Informationen. Warum wird über Aspartam diskutiert? Was kann das bewirken? Habe nämlich festgestellt, dass auch der Joghurt, den ich meist esse, mit
Aspartam gesüsst ist.
Was ist der Unterschied zwischen Zuckeraustauschstoffen und Süßstoffen?

w_paul
  • (95 mal gelesen)
  • Status:

Künstliche Süßstoffe haben eine sehr aufregende Geschichte, die vor allem industriemonopolistische Ursachen hat. Zum Schutz der Zuckerindustrie wurden sie zeitweise verboten, teilweise verteufelt, wie der Verdacht für deutsche Süßstoffe in USA, die Krebs auslösen sollten, was eindeutig widerlegt ist. Aspartam (USA) wird aus den gleichen Gründen geschützt.
Bei uns muß jeder Süßstoff eine gesetzliche EU-Zulassung haben, die den Verbraucher wirklich schützt (E-Nr.), da hat Aspartam bereits Bestandsschutz, ich zweifle allerdings daran, dass es bei einer Neuzulassung eine Schance hätte. Es ist eine komplexes Molekül, dass im Stoffwechsel zerfällt u.a. in Phenylalanin und Methylalkohol, so dass Menschen mit der seltenen Krankheit Phenyketonurie das nicht nehmen dürfen.
Einige Menschen klagen über Kopfschmerzen nach Aspartam, das ist aber sicher auch ein Mengemproblem (Allergie?), Jedenfalls halten die Zulassungsbehörden die Dosisgrenzen für so sicher, dass sie keine Bedenken haben. Aspartam ist hitzeinstabil, so dass es für Kaffee oder zum Backen und Kochen nicht geeignet ist.
Die anderen (billigeren und einfacheren) künstlichen Süsstoffe Acesulfam, Saccharin (Deutschland), Cylamat (USA) reagieren überhaupt nicht im Stoffewechsel und werden unverändert wieder ausgeschieden. Sie enthalten damit auch keinerlei Kalorien, was ihr großer Vorteil für Diäten ist. Leider sind viele Prudukte zusammengemischt, es gibt auch noch natürliche Süßstoffe, aber außer Aspartam mit wirklich kleinem Fragezeichen habe ich keinerlei Bedenken.


Im Gegensatz dazu sind die Zuckeraustauschstoffe kalorienhaltige Nahrungsmittel (Polyalkohole) wie Zucker mit 4kcal/g, die im Prinzip in der Leber in Zucker (Glucose) umgewandelt werden. Die bekanntesten sind Milchzucker (Lactose, Galactose) und Fruchtzucker (Fructose), für alle "Zuckeraustauschstoffe" gibt es potentielle Resobtionsstörungen (Intolleranz) und teilweise gefährliche Stoffwechselstörungen (Fructose), die "günstige" Wirkung auf den Blutzuckerspiegel ist Augenwischerei, weil hier ja nur die Glucose gemessen wird, nicht der Spiegel der Austauschstoffe und Kalorien werden, wie schon gesagt damit nicht eingespart.
Gruß
Paul

Thomas777
  • (58 mal gelesen)
  • Status:

was für Stoffwechselstörungen können bei Fructose auftreten? Trinke of ein sog. Sportlergetränk, das mit Fructose gesüsst ist.
Noch eine Frage: Wird eigentlich Fructose und Malzzucker (Fremdwort fällt mir nicht ein) wie Glucose bereits im Mund verdaut und wirkt demnach kariesauslösend?
Gruss, Thomas


w_paul
  • (56 mal gelesen)
  • Status:

>bereits im Mund verdaut und wirkt demnach kariesauslösend?<
soviel ich weiss ja, kariessicher ist aber Sorbit und Xylit.
Für Fructose sind ca. 6 verschiedene teils vererbliche Stoffwechselstörungen bekannt.
Auch bei Gesunden ist schon die Resorbtion im Dünndarm quantitativ deutlich gegenüber der Glukose eingeschränkt. Negative Effekte sind also dosisabhängig. Im Stoffwechsel (nach der Resorbtiton) können alle Zuckerersatzstoffe (bis auf Xylit) nur in der Leber metabolisiert werden, nicht in den peripheren Geweben, was bei größerer Dosierung (Infusionen) zu Problemen führen kann (Lactatacidose), die bei Glucose (fast) niemals auftreten. Fructose kann also z.B. nur in die Muskulatur, wenn sie vorher in der Leber in Glucose umgewandelt worden ist. Deshalb gerade für Stress oder Krankheitszustände, lieber nur Glucose, nur diese kann man in ihrer Wirkung und Nebenwirkung optimal kontrollieren (BZ-Spiegel).
Gruß
Paul

Thomas777
  • (44 mal gelesen)
  • Status:

Wow! Ich bin begeistert von Deinem grossen Wissen. Könntest Du mir erklären, was Lactatacidose ist?


Gruss
Thomas

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