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Forum: Ernährung & Diäten

Eröffnungsbeitrag des Themas:

Titel
Autor
Datum
kunze
  • (389 mal gelesen)
  • Status:

Hallo,


ich nehme sei langem Nahrungsergänzungen, die mir auch gut tun. Ich habe mir das selbst zusammentgestellt. Da ist ein Basis-Vitaminpräperat, was alle wichtien Vitamine enthält, ein Präperat mit Mineralstoffen, eines mit Coenzym Q10 was auch noch einige Vitamine enthält. Weiterhin ein B Komplex Präperat, Omega 3 Fettsäuern, sowie seit kurzem eine Nahrungsergänzung mit Phosphorlipiden die die Gehirnleistung fördert. Mit diesen ganzen Präperaten fühle ich mich sehr gut und fit und auch mein Blutdruck und Blutbild sind völlig in Ordnung (mit knapp 42), was früher mal ganz anders war. Soweit - sogut. Nachdenklich hat mich jetzt eine Sache gemacht, die die Folsäure betrifft. In den meisten Präperaten, die ich nehme ist Folsäure enthalten. Im Gegensatz zu den anderen Vitaminen ist diese jedoch immer recht hoch dosiert, zwischen 200 und 400 µg. So kommen bei meiner Zusammenstellung etwa 1300 µg Folsäure pro Tag zusammen. Eigentlich kein Problem, denn Folsäure soll ja erst ab 150000 µg Nebenwirkungen haben. Nun hat mir aber jemand erzählt, Folsäure sollte nich höher als 1000 µg pro Tag dosiert werden. Ist da etwas dran oder ist das Unsinn?

Antworten zu diesem Thema:

Titel
Autor
Datum
kunze
  • (111 mal gelesen)
  • Status:

Ich meinte natürlich 15.000 mg, habe mich um eine Null vertippt!

Parmenion
  • (109 mal gelesen)
  • Status:

Wie viel den jetzt 15000 Mikro- oder Milligramm.

kunze
  • (96 mal gelesen)
  • Status:

15.000 µg

Parmenion
  • (98 mal gelesen)
  • Status:

Nur um deine Hoffnung bezüglich einer Antwort meinerseits nicht gänzlich zu enttäuschen: Ich hab nicht wirklich Ahnung von solchen Sachen, aber von Berufswegen fallen mir Einheitenfehler sofort. Deshalb mein Posting.


Weiterhin alles Gute

Manuele
  • (123 mal gelesen)
  • Status:

Hallo kunze


Eine Überdosis von Folsäure ist nicht toxisch. Grosse Mengen an Folsäure können jedoch bei Epileptikern die Wirkung von Krampf lösenden Medikamenten beeinträchtigen und vermehrte Anfälle hervorrufen. Falls du aber sonst Krankheitsfrei bist, brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Es ist gerade bei Vitaminen Extrem schwer, soviel des jeweiligen Vitamin zuzuführen, dass eine Überdosis entsteht. Bei dir ist das nicht der Fall.


Grüsse
Manuele

Parmenion
  • (126 mal gelesen)
  • Status:

Bezüglich der Vitaminüberdosierung, ist zu sagen, dass - soweit ich weiß - bei einer Vitamin-A Überdosis, Skorbut ähnliche Sympthome auftreten. Einige Polarforscher die sich von den Innereien ihrer Hunde oder Polarbären zu ernähren mußten das am eigenen Leibe feststellen. Wo diese Grenzen liegen weiß ich allerdings nicht.

Manuele
  • (110 mal gelesen)
  • Status:

Ja, bei Vitamin A kann es bei einer Tagesdosis von über 50-100´000 IE über längere Zeit toxische Wirkungen auftauchen. Dies ist aber nur durch eine Zufuhr von Nahrungsmittel so gut wie unmöglich, ausser man isst wortwörtlich tonnenweise Fleisch, aber auch dies ist wieder unmöglich. Anders sieht es bei Spurenelemente wie EIsen aus, wo auch kleinere Mengen schädlich sein können.


Manuele

kunze
  • (96 mal gelesen)
  • Status:

Hallo Manuele,


das mit der Epilepsie ist ein wichtiger Aspekt. Meine Mutter (77) ist nämlich Epileptikerin und sie nimmt auf meinen Rat hin ich gebe ihr die gleichen Präperate, die ich auch nehme. Wenn Du zufälligerweise weißt, ab wann Folsäure anfallsfördernd wirkt, würde es mich freuen, wenn Du mir einen Tipp geben könntest, damit ich da keine Fehler mache. Leider kann ich den Arzt nic ht fragen, denn der hält die ganzen Vitamine nur für unsinnige Geldverschwendung Zitat: "das kommt unten so wieder raus wie sie es oben eingenommen haben, ohne was zu bewirken". Der würde mich für verrückt halten, wenn ich diese Nahrungsergänzungen mit ihm diskutieren würde. Wenn ich allderdings sehe, wie viel besser es meiner Mutter geht, seit sie auch die Präperate nimmt, bin ich vom Gegenteil überzeugt.


Gruß


kunze

Parmenion
  • (82 mal gelesen)
  • Status:

Hi kunze,


du kannst dich statt an den Arzt auch an einen Apotheker wenden. Die haben von Pharmazie eh mehr Ahnung als viele Ärzte.

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