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Forum: Ernährung & Diäten

Eröffnungsbeitrag des Themas:

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wolfgang E.
  • (694 mal gelesen)
  • Status:

Hallo an alle


Diese Notiz ist heute in der österreichischen Tageszeitung "Der Standard" erschienen. Da das Problem der Laktoseintoleranz hier immer wieder auftaucht, aknn er sicher für viele ineterssant sein.


Weltweit erster Bluttest auf "Laktose-Intoleranz"
Bis zu 25 Prozent der Österreicher vertragen keinen Milchzucker


Graz - Steirische Wissenschafter entwickelten den weltweit ersten Bluttest auf das Vorliegen einer "Laktose-Intoleranz": Betroffene können in ihrem Darm Milchzucker nur ungenügend abbauen. "Verdauungsprobleme und ein deutlich höheres Osteoporose-Risiko können die Folge sein", erklärte Barbara Obermayer-Pietsch von der Medizinischen Uniklinik Graz, deren Team den Test entwickelt hat. Die Arbeit wurde im Journal of Bone and Mineral Research veröffentlicht.
Die Milchzuckerunverträglichkeit betrifft in Österreich bis zu 25 Prozent der Bevölkerung. "Menschen mit Laktose-Interoleranz bilden im Darm zu wenig Laktase. Bisher gab es nur aufwändige und ungenaue, indirekte Tests." Die dafür verantwortliche Stelle im Genom wurde vor etwa einem Jahr in Nature Medicine beschrieben. "Wir haben einen Test entwickelt, der den zugrunde liegenden Gen-Polymorphismus, den Basenaustausch in der DNA, nachweist", erklärte Obermayer-Pietsch. "Trägt ein Mensch diese Veranlagung in seiner Erbsubstanz, wird weniger bis kein Laktase-Enzym gebildet, die Verdauung kommt mit dem zugeführten Milchzucker nicht mehr zurecht."
Die Betroffenen nehmen zumeist automatisch weniger Milch und Milchprodukte zu sich, weil sie Blähungen und andere Probleme bekommen und daher Laktose-haltige Speisen instinktiv meiden. Das führt aber auch zu einer geringeren Kalzium-Aufnahme. Die weitere Folge kann sein, dass etwa Frauen bezüglich des Knochenabbaus mit zunehmendem Alter von vornherein in einer schlechteren Ausgangslage sind.
Den Beweis dafür lieferte Obermayer-Pietsch in einer Studie an 258 Frauen nach der Menopause: 24 Prozent hatten eine Laktose-Intoleranz. Die Aufnahme von Kalzium war im Vergleich zu anderen um 55 Prozent verringert - verbunden mit einer um elf Prozent reduzierten Knochendichte an Rückenwirbeln und am Oberschenkelhals. Mit dem Test könne nun eine Laktose-Intoleranz geklärt und im gegebenen Fall Kalzium empfohlen werden.(DER STANDARD, Print-Ausgabe


Antworten zu diesem Thema:

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Andras
  • (105 mal gelesen)
  • Status:

Das habe ich auch.


Aber ich vertrage Käse, Joghurt und Quark.
Ich muss halt Milch meiden und Sauerrahm oder anderes mit Milchzucker drin, dann geht das schon.

Petronius
  • (92 mal gelesen)
  • Status:

ist ja echt toll, daß man jetzt auch einen dna-test machen kann, anstatt bereits am durchfall nach milchgenuß zu merken, daß man die laktose nicht verträgt ;-)


kapier irgendwie nicht so ganz, wozu das gut sein soll


ManuAusFranken
  • (83 mal gelesen)
  • Status:

Hallo,


meine kleine Tochter(9) scheint das auch zu haben. Sie reagiert auf Milch und Jogurt. Ihr ist nach dem Verzehr schlecht und hat eine Stunde später 1x Durchfall und dann ists auch wieder vorbei. Unser Arzt hat ihr jetzt ein 6-wöchiges Milch und alles wo Milch mit drin ist Verbot gegeben. Angeblich bilden sich dann die Antikörper die sie entwickelt hat zurück.
Jetzt meine Frage: Kann sich da wirklich was zurückbilden, oder wird sie ihr Leben lang auf alles mit Milch verzichten müssen?
Vielleicht wissen Sie das?
Eine Antwort wäre nett.


ManuAusFranken

CMS
  • (84 mal gelesen)
  • Status:

Hallo Wolfgang,
es ist nicht schlimm,wenn man keine Milch und Milchprodukte zu sich nehmen kann, wegen winer Laktose-Unverträglichkeit. Viele Asiaten besitzen das Enzym Laktase gar nicht und diese haben so gut wie keine . Osteoporose, diese ist eine Kalkverwertungkrankheit und keine Kalkmangelkrankheit.
Ein Mensch der sich vollwertig ernährt, braucht keine Milch und deren Produkte daraus.
Im Übrigen entstehen sehr viele Darmerkrankungen durch den übermäßigen Verzehr von Milchprodukten. da diese stark fabrikatorisch verändert sind. Buchempfehlung:
" Der Murks mit der Milch" EMU-Verlag.
Der Mangel an Kalk in den Knochen ist schlicht weg eine Verwertungsstörung, um dies nochmals zu betonen. Nimmt der Mensch genügend naturbelassene Vitalstoffe zu sich, kann der Körper das vorhandene Kalzium ohne Probleme verwerten. Eine Intoleranz gegenüber Laktose entsteht hauptsächlich, wenn Kindern nach der Geburt oder Stillzeit Milchpulvernahrung zugeführt wird. Nicht die genetische Veranlagung ist die Ursache, sondern die Fabrikmilch.
Gruss CMS



Petronius
  • (75 mal gelesen)
  • Status:

"Nicht die genetische Veranlagung ist die Ursache, sondern die Fabrikmilch"


ah ja


asiaten vertragen also keine milch, weil sie so viel fabrikmilch zu sich nehmen


liebe cms, deine wie immer im brustton der überzeugung vorgetragenen theorien sollten wenigstens in sich stimmig sein

CMS
  • (70 mal gelesen)
  • Status:

Hallo Petronius,
hast Du eine andere Ursache? Es gibt schließlich Forschungsergebinsse, die meine Aussage bestätigen.
Du kannst auch gerne Kontakt zur GGB aufnehmen, die Dir meine Behauptung bestätigen.
CMS

CMS
  • (73 mal gelesen)
  • Status:

Hi Petronius,
habe noch was vergessen.


>Asiaten vertragen also keine milch, weil sie so viel Fabrikmilch zu sich nehmen <


Dies ist Deine Kombination, nicht meine. Ich habe mit keinem Wort erwähnt, dass Asiaten Milch trinken und schon gar keine Fabrikmilch.
CMS

Petronius
  • (67 mal gelesen)
  • Status:

hi cms


richtig, diesen zusammenjang habe ich hergestellt. er ergibt sich jedoch logisch aus deiner ersten feststellung, daß asiaten lactoseintolerant sind, und deiner zweiten, daß lactoseintoleranz nicht genetisch bedingt ist, sondern durch den verzehr von fabrikmilch hervorgerufen wird

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