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Forum: Ernährung & Diäten

Eröffnungsbeitrag des Themas:

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  • (555 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Hallo,


ich habe da mal ne Frage. Und zwar geht es darum, das ich schon etliche Jahre an einer Nahrungsmittelallergie leide und ich das auch schon ziemlich oft zu spüren bekommen habe, wenn ich was nicht vertragen konnte (Durchfall, Lippen kribbeln und Übelkeit waren die häufigsten Anzeichen). Zusätzlich habe ich den normalen Heuschnupfen. Obst hab ich komplett von der Liste streichen müssen, da ich weder Stein- noch Kernobst essen kann (mit den südländischen früchten kenn ich mich nicht aus.


Jetzt meine Frage. Gibt es eine Möglichkeit eine Ernährungsberatung aufzusuchen und würde das in meinen Fall die Krankenkasse übernehmen (da zurzeit arbeitslos?) und kann man sich testen lassen (außer den Priektest bei Heuschnupfen) auf welche Nahrungsmittel man allergisch reagiert. Ich stehe oft im Supermarkt und lese mir genaustens die Zutaten durch, ist zwar blöd, aber ich kann mir nicht anders helfen und wäre eine Ernährungsberatung für mich sinnvoll? Und alles was Nuss ist, darf ich leider auch nicht mehr essen. Vielleicht weiß jemand einen Rat?


Viele Grüße


Bauzer

Antworten zu diesem Thema:

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  • (218 mal gelesen)
  • Status: Experte

Nach den Leitlinien Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie und des Ärzteverbands Deutscher Allergologen ist für die Diagnostik einer Nahrungsmittelallergie in vielen Fällen eine gezielte Nahrungsmittelanamnese und ein Hauttest bzw. in-vitro-Test ausreichend – nur bei unklarer Anamnese ist ein oraler Provokationstest erforderlich. Genau Infos hierzu unter [www.uni-duesseldorf.de]


Bei einer Nahrungsmittelallergie besteht die Therapie in der Karenz des Allergens, d.h. Nahrungsmittel, die eine allergische Reaktion auslösen, müssen gemieden werden. Bei Obst ist das relativ einfach (da meist frisch verzehrt), bei Nüssen muss man genau auf die Zutatenliste schauen. Nüsse gehören zu den häufigsten Allergenen und müssen deklariert werden. Sicherheitshalber geben viele Firmen auch auf Produkten, die eigentlich frei von Nüssen sein sollten (z.B. Vollmilchschokolade) den Warnhinweis "Kann in Spuren Nüssen enthalten" an, da produktionsbedingt ein minimaler Gehalt nicht sicher auszuschließen ist. Damit soll das Risiko für einen Nussallergiker minimiert werden.


Ob Ihre Krankenkasse eine Ernährungsberatung in Ihrem Fall anbietet weiß ich nicht – am besten fragen Sie einfach nach.

  • (156 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Sehr geehrte Frau Dr. Ellinger,


vielen Dank für Ihren Rat, ich werde mich mal bei der zuständigen Krankenkasse zwecks Ernährungsberatun in meinen Fall erkundigen.


Viele Grüße


Bauzer

  • (151 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

siehe unter Thema: "bitte um Antwort ganz dringend" von Lollyy

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