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Sg Frau Dr. Ellinger!
Ob ich hier wirklich richtig bin, weiß ich nicht. Aber ich versuche es einmal. Ich stehe unter Chemotherapie und habe zur Zeit große Probleme mit meiner Ernährung.
Ich erbreche (trotz Medikament dagegen) in der Zwischenzeit jeden Morgen. Ich bin zu diesem Zeitpunkt immer nüchtern und das ist einfach schlimm, denn ich erhole mich dann ganz schwer. Nun ist mir aber auch untertags aufgefallen, daß die Übelkeit immer schlimmer wird wenn ich nüchtern bin. Nun gut seither zwinge ich mich untertags zumindest jede Stunde irgendeine Kleinigkeit zu essen. Aber wie löse ich das Problem in der Früh? Dieses tägliche Erbrechen schwächt mich ja doch sehr.
Vielleicht kann mir in diesem Forum jemand helfen?
Herzlichen Dank im Voraus
Claudia
Hallo Claudia
tut mir leid, dass es dir so schlecht geht, leider kann ich nur auf andere Beiträge verweisen:
vielleicht hilft dir das :
[www.m-ww.de]
Gute Besserung
Lili
sieh mal unter dem Link:[www.m-ww.de]
den folgenden Absatz:"
Die Anwendung von Lactobacillus acidophilus kann bei Durchfallerkrankungen erfolgen, die keine organische Ursache haben. Zusätzlich können die Mikroorganismen zur Vorbeugung und Behandlung von Verdauungsstörungen nach Antibiotikagabe oder Strahlenbehandlung gegeben werden......"
Vielleicht auch was für dich??
Liebe Lili!
Herzlichen Dank für deine Tipps.
Claudia
Übelkeit, Erbrechen und Appetitlosigkeit treten leider sehr häufig als Nebenwirkungen bei einer Chemotherapie auf. Wie häufig chemotherapeutisches Erbrechen auftritt, und in welchem Ausmaß, hängt von vielen Faktoren ab, vom Chemotherapeutikum selbst, aber auch von Alter, Geschlecht, Vorerkrankungen mit Übelkeit und Erbrechen. Frauen unter 50 J. haben eine hohes Risiko, d.h. sind besonders häufig betroffen.
Möglicherweise kann eine Änderung der medikamentösen Behandlung, d.h. Verwendung eines anderen Chemotherapeutikums und die Wahl bzw. Dosis von Medikamenten, die gegen Übelkeit und Erbrechen hilfen sollen, das Problem behoben oder zumindest reduziert werden. Bitte fragen Sie dazu ihrem Arzt.
Spezielle Ernährungstipps gegen chemotherapie-induzierter Übelkeit und Erbrechen kann ich Ihnen leider nicht geben. Im Allgemeinen sind mehrere kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt besser verträglich als wenige große Mahlzeiten. Wichtig ist auch ein Ausgleich von Flüssigkeitsverlusten, daher reichlich trinken! Auch die Einnahme vom Vitamin- und Mineralstoffen kann zur Bedarfsdeckung sinnvoll sein, weil häufig eine ausreichende Zufuhr über normale Nahrungsmittel aufgrund von Unverträglichkeiten nicht möglich ist. Falls der obere Verdauungstrakt (Mund, Speiseröhre, Magen) bei Ihnen entzündet ist - auch das kommt häufiger bei einer Chemotherapie vor - sollten sie keine säurehaltigen Lebensmittel (z.B. Essig, Tomaten, Zitrusfrüchte und -säfte), keine scharfen Gewürze und keine stark gesalzenen Speisen essen. Kohlensäurehaltige Getränke (z.B. kohlensäurehaltiges Mineralswasser) werden dann häufig nicht gut vertragen und sollten gemieden werden. Weitere Tipps kann Ihnen eine individuelle Ernährungsberatung geben.
| Datum/Zeit | von Autor | Thema |
|---|---|---|
| 04.03.05 02:28 | ClaudiaM | |
| 04.03.05 19:46 | Lili | |
| 05.03.05 09:24 | Lili | |
| 05.03.05 18:12 | ClaudiaM | |
| 05.03.05 20:20 | Dr. Sabine Ellinger |
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