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Eine erschreckende Tatsache ist das es bis ins Jahr 2015 ca. 8-10 millionen Diabetes Typ 2 Patienten geben wird mit wahnsinnig hohen Kosten,leider,traurig aber war.Kennt irgendjemand von Euch Postern das Verhältniss zum Typ Diabetes 1, Consalus,kannst Du als Ernährungsspezialistin mir da Fakten nennen,Das gilt aber auch für die anderen hier im Forum,Gruss Franco
Typ I- diabetes ist etwas ganz anderes, hat mit Übergewicht und Insulinresistenz nichts zu tun. Hier kommt es schon in der Jugend zur Zerstörung der Insulinproduktion (Autoimmunerkrankung), so dass ein Leben lang künstliches Insulin gespritzt werden muß.
Man experimentiert hier mit Pankreas- oder Inselzelltransplantation.
Diese Krankheit nimmt also nicht zu wie der Typ II
Gruß
Paul
hei franco,
siehe meinen beitrag zum thema insulin.
grüße,
demian.
Soweit ich weiß, ist die Bauchspeicheldrüse nicht vollständig zerstört, sonder nur die Insulinproduzierenden Zellen.
... die Bauchspeicheldrüse :
Die Pankreas ist gehört, gemeinsam mit der Leber, zu den wichtigsten Drüsen des Organismus.
Sie produziert nicht nur Hormone, wie Insulin und Glukagon (der Gegenspieler), sondern sobald die Nahrung den Magen verlässt, gibt sie einen Enzymcocktail zur Verdauung in den Darm ab.
Ohne Bauchspeicheldrüse is künstliche Ernährung angesagt.
demian.
Gibt es nicht irgendeine Möglichkeit, die Bauchspeicheldrüse wieder anzuregen, Insulin zu produzieren?
Hallo Franco,
der Typ I Diabetes wird auch zunehmen, denn durch die Diabeteserkrankung der Eltern, Großeltern kommt es zu "Veränderungen" im ERbgut. Die veränderte Information wird weitergegben und so kommen kranke Kinder mit Typ 1 zur Welt. Ist aber nicht die einzige Möglichkeit.
Diabetes wird ja meist erst festgestellt, wenn es schon vorhanden ist (also messbar ist, wobei wir wieder bei den Messwerten wären.). Störungen vorher kann man meist noch nicht messen. Ist der Verlauf dann schon zu weit, gibt es eigentlich kein Zurück mehr. Diabetes ist auch nicht mehr heilbar,man kann nur durch richtige Ernährung sie zum Stillstand bringen.
Unsere Zivilisationsernährung und Umwelt zeigen eben allmählich ihre Auswirkungen.
Gruß Consalus
so weit ich weiß, nein.
es gibt wohl versuche mit transplantation dieser speziellen zellen, aber selbst regenerieren kann die pankreas diese zellen nicht.
es gibt nun mal zellen in unserem körper, die nur einmal hergestellt werden, und anfänglich sind es ja auch ein paar millionen.
die probleme merkt man erst, wenn über 80% dieser zellen zerstört sind, und dann ist es schon zu spät, den prozess zu stoppen.
sicher wird es bald eine möglichkeit geben, das spritzen von insulin mag lästig sein, aber wenigstens hilfts.
demian.
hei consalus,
kleiner einwand :
man kommt nicht als "krankes kind mit typ 1 zur weil" .
viele menschen tragen diesen gen-defekt, ohne jemals daran zu erkranken. dazu bedarf es einer zusätzlichen infektion, z.B. masern, mumps, oder grippe. dann erst werden die antikörper gegen die insulinproduzierenden zellen gebildet.
die zivilisationsernährung und die umwelt zeigen doch schon seit langem ihre auswirkungen, an gezielte veränderungen im erbgut glaube ich nicht.
das leben, die natur, ist alles viel zu komplex, weitaus mehr zufälle als deterministische augenscheinlichkeiten.
grüße,
demian.
| Datum/Zeit | von Autor | Thema |
|---|---|---|
| 21.07.03 23:54 | franco | |
| 22.07.03 07:45 | w_paul | |
| 22.07.03 14:27 | mine1975 | |
| 22.07.03 14:39 | georgina | |
| 22.07.03 15:14 | demian | |
| 22.07.03 15:45 | mine1975 | |
| 22.07.03 16:11 | demian | |
| 22.07.03 23:16 | w_paul | |
| 22.07.03 10:56 | demian | |
| 22.07.03 16:07 | Consalus | |
| 22.07.03 16:32 | demian | |
| 22.07.03 16:35 | demian | |
| 22.07.03 20:25 | franco |
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