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Forum: Ernährung & Diäten

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  • (653 mal gelesen)
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Hallo zusammen!


Ich, mit meinen 19 Jahren eigentlich noch recht jung, gehöre wohl auch zu der , von vielen so nett formulierten, spassorientierten Jugend. Möchte mich auch gar nicht davon ausschließen, aber im Vergleich zu meinen Altersgenossen führe ich dann wohl doch eher eine relativ abstinte Lebensweise (bei Frauen zum Glück nicht ganz so verpönt).
Wie das nun mal so ist in der wilden Jugend wird "dann und wann" schon mal etwas zu tief ins Glas geschaut und ich bin auch der Meinung, dass es durchaus viele Gewohnheitstrinker unter uns gibt (ist natürlich auch Definitionssache). Soviel nun zu meiner Motivation.


Meine Frage (rein aus Interesse an physikalischen Vorgängen):
Gibt es einen Unterschied zwischen dem Promillewert bei "Gewohnheitstrinkern/ Abhängigen" und Leuten, die nur äußerst selten mal Alkohol zu sich nehmen?
Unter der theoretischen Voraussetzung, dass sich beide Personen Im Körperbau, Geschlecht, Kondition, Alter, Größe, Gewicht, und was es eben sonst noch zu berücksichtigen gibt, sehr ähneln und auch die gleiche Menge von dem selben Getränk verwendet wird.


Weil sich das körperliche Empfinden beider Personen wahrscheinlich doch stark unterscheiden wird, oder unterliege ich da dem Klisché:
Je mehr Alkohol man regelmäßig zuführt, umso "abgehärteter" ist man.


Was passiert mit dem Körper, wenn man auf "Entzug" ist?


Was genau beschreibt der Promillewert? Die Menge an Alkohol, die im Blut vorliegt???


Wo genau wird der Alkohol abgebaut und welche "Stoffe" werden dabei produziert?
Habe in dem Zusammenhang nur von Fettsäuren gelesen, die im Endeffekt für das Verhalten bzw. das Reaktionsvermögen mitverantwortlich sind.



Hm, ein ziemlich langer Beitrag, was nun hoffentlich nicht all zu viele davon abhält , ihn zu lesen ;o)


Für Antworten bin ich dankbar, aber auch Tipps, wo ich mich genauer darüber informieren kann, würden mir schon weiterhelfen.


Liegen Gruß...
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Antworten zu diesem Thema:

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Tonttu_e
  • (162 mal gelesen)
  • Status:

Hi!
Aus Erfahrung kann ich dir sagen, wenn man lange nichts getrunken hat, braucht man nicht viel um besoffen zu werden. Ich habe über ein Jahr keinen Alkohol getrunken, neulich habe ich dann doch mal Bier getrunken und nach einem halben Liter 4,7 %iges hat sich bei mir alles gedreht.
Früher habe ich sehr viel mehr getrunken bei weniger Gewicht. Es muss schon was dran sein, dass man sich an Alkohol gewöhnt und dann mehr verträgt.
Hier schon mal eine Antwort, mit dem Rest kenne ich mich nicht aus.
Ich bin übrigens 20 und gehöre auch zur Fun-Generation :-)
Viele Grüsse!
Tonttu_e

Petronius
  • (197 mal gelesen)
  • Status:

hatte keine lust, irgendwas nachzuschlagen, also: alle angaben ohne gewähr


die "promille" sind tausendstelanteile im blut. gemessen wird heutzutage aber üblicherweise der atemalkoholgehalt, der sich (in etwa) auf den blutalkohol umrechnen läßt


gleiche alkoholaufnahme (wie von dir postuliert) führt auch zu identischen promillewerten. allerdings kann ein ungeübter schon bei 1 promille unter dem tisch liegen und der alkoholiker u.u. mit 3 promille noch fahrrad fahren (besoffen ist er deshalb trotzdem)


alkohol wird, wie alle gifte, hauptsächlich in der leber abgebaut (das ist sowieso die "chemische fabrik" des körpers). der abbau erfolgt oxidativ, und die erste oxidationstufe (ausgehend von ethylalkohol) ist acetaldehyd. dieser macht in erster linie den kater


die weitere veratmung erfolgt zu essigsäure und letztlich wasser und kohlendioxid


auch methylalkohol ist in erster linie deshalb so giftig, weil sein abbauprodukt formaldehyd eben so schädlich ist

reve
  • (146 mal gelesen)
  • Status:

Ich finde es gut, dass es noch mehr "wie mich" gibt, die nicht bzw nur selten und dann wenig Alkohol trinken.
Mitlerweile bin ich etwas älter und finde, dass ich mit Alkohol vielleicht mehr "Spaß" gehabt hätte, aber das wäre dann nicht ich gewesen.


Mein Partner ist Alkoholiker, allerding bestreitet er das seit Jahren. Bei ihm fing es mit täglich ein Bierchen vorm TV und am Wochenende ab und an in die Kneipe mit Freunden an. Mitlerweile hält er höchstens bis zum Mittag ohne aus. Daher denke ich, dass viele die jedes Wochenende sich betrinken, gefährdert sind. Dieses sogenannte "Komasaufen", was hier grad bei Teenies so beliebt ist find ich echt erschreckend.

Also bleib bei deiner Position.


Es stimmt, dass man sich Alkohol angewöhnen kann, wenn man täglich Alkohol trinkt, braucht man mehr um betrunken zu werden, als jemand, der sonst nie trinkt. Auch Dünnere und Frauen werden schnelle betrunken.
Bei einem Alkoholiker sieht man die typischen Symptome erst wesentlich später. Mein Freund kann zB mit einer Flasche Korn intus noch alles ganz normal machen, wobei ich nach 2-3 Kurzen schon betrunken wäre.

reve
  • (119 mal gelesen)
  • Status:

Wenn du es genauer wissen willst, dann geh zur Drogenberatung oder zu den anonymen Alkoholiker, die geben meistens gern Auskunft.

Degi
  • (197 mal gelesen)
  • Status:

die "promille" sind tausendstelanteile im blut. gemessen wird heutzutage aber üblicherweise der atemalkoholgehalt, der sich (in etwa) auf den blutalkohol umrechnen läßt


gleiche alkoholaufnahme (wie von dir postuliert) führt auch zu identischen promillewerten. allerdings kann ein ungeübter schon bei 1 promille unter dem tisch liegen und der alkoholiker u.u. mit 3 promille noch fahrrad fahren (besoffen ist er deshalb trotzdem)




Genauso sehe ich das auch. Der Promillewert ist gleich, aber der an Alkohol Gewöhnte kann die Situation zunächst besser kontrolliern (zumindest sieht das nach außen hin so aus). Ob er tatsächlich z.B. auch schneller reagiert als der , der einen gleichen Promillewert erziehlt, aber normalerweise nicht trinkt, das wage ich allerdings zu bezweifeln.

juppes
  • (119 mal gelesen)
  • Status:

Hallo Login,


anbei eine Seite, die sich unter anderem mit dem langsamen Alkoholgenuss unserer Kleinsten - den Gewohnheitstrinkern von morgen - befasst:


[www.members.aol.com]


juppes

Paula 24
  • (161 mal gelesen)
  • Status:

Hallo arbeite auf einer Entzugsstation und habe deshalb ein bisschen Ahnung !
Also Entzgssymptome bei Alkoholikern sind :
Schwitzen ,Tremor (Zittern ) in den Händen ,Übelkeit ,Schwindel ,Unruhe ,Angst ,depr.Verstimmung ,Aggression ,Halluzinieren ,Fehlorientierung ,Sprechstörung .
Bei einem Alkoholiker ist der Körper den konstanten Alkoholgehalt gewöhnt ,deshalb kann ein Alkoholiker locker mal 4,4 Promille haben und trotzdem noch orientiert sein ,wo andere schon längst mit einer Alkoholintoxikation im Krankenhaus liegen würden.
Ich hoffe ich hab Dir ein bißchen geholfen !!
Gruß Paula 24

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