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Forum: Ernährung & Diäten

Eröffnungsbeitrag des Themas:

Titel
Autor
Datum
Soraya
  • (422 mal gelesen)
  • Status:

Hi liebe Leute


Ich hab mal so ne Frage.


Wenn eure Tochter, Schwester, Nichte, was weiss ich, halt jemand der euch nahe steht, wenn ihr sehen/erfahren würdet, dass sie an MS leidet, was würdet ihr ihr raten, wie würdet ihr versuchen ihr zu helfen? Von der wohl letzten Möglichkeit, in eine Klinik zu gehen einmal abgesehen?


Ist möglicherweise eine (zu?) schwierige Frage, aber, vielleicht gibt es ja Leute, die tatsächlich in dieser Situation sind...


Soraya

Antworten zu diesem Thema:

Titel
Autor
Datum
Gutemine
  • (91 mal gelesen)
  • Status:

Hallo Soraya,
ich würde ihr auf jeden Fall zu einer Therapie raten.
Ansonsten geht es, so denke ich, darum, daß ich ihr dabei behilflich bin, ihr positives 'ich' wiederzufinden.
Das geht in Gesprächen und mit Unternehmungen wohl am besten. Und indem ich ihr helfe, herauszufinden, was sie wirklich will. Es ist wichtig, ein anderes Thema zu finden, was positiv 'fesselt' um wieder zu einem gesunden Selbstbewustsein zu kommen.
Außerdem, wenn sie selber gesund werden will, ist es wichtig, gemeinsam das Essen zu überwachen - planen, einkaufen, essen.


Fälllt mir auf die Schnellejetzt ein ... .


Gruß,
Sabine

Ursa
  • (72 mal gelesen)
  • Status:

Liebe Soraya,
das ist wirklich eine sehr schwere Frage. Ich will versuchen, Dir eine Antwort zu geben, weil ich als Mutter einmal in einer ähnlichen Situation gewesen bin.
Zuerst würde ich meiner Tochter meine vorbehaltlose Liebe zeigen. Ich würde, egal was kommt, an ihrer Seite stehn, jederzeit gesprächsbereit sein und ich würde ihr zeigen wie schmerzhaft das auch für mich ist.
Ich würde mich genau über diese Krankheit informieren und sie beraten, was man tun kann und sie motivieren, sie bestärken, ihr immer wieder mut machen dagegen anzukämpfen, denn nur sie kann entscheiden, ob sie leben oder sterben will.
Aber ich sage Dir, das kostet einer Mutter unendlich viel Kraft.
Liebe Soraya, und was willst Du? Willst Du leben?






JollyJumper
  • (72 mal gelesen)
  • Status:

und jetzt mal die andere seite....


und wie kann man seinen eltern klar machen, dass man vielleicht gesund werden möchte, sie sich aber bitte raushalten sollen (ohne dass es gleich wieder zu streit kommt)? das heißt also nicht ständig darauf schauen, was ich esse oder wieder ein kritischer blick auf den teller... etc.
ich möchte ja vielleicht mein leben ohne elterliche hilfe in den griff bekommen..


liebe grüße, jolly

Ursa
  • (71 mal gelesen)
  • Status:

Liebe Jolly,
Deine Eltern haben Angst um Dich. Das ist doch verständlich, weil sie Dich lieben. Aber sie wissen nicht wie sie sich verhalten sollen.
Also sprich mit ihnen, sag ihnen, was Du von ihnen erwartest aber ruhig und freundlich, auch wenns aufgrund der Emotionen schwerfällt (sie Dich nerven). Suche Dir Informationen für Angehörige Betroffener (gibts im Internet viele....drucke sie aus)und lege diese Deinen Eltern vor, wenn sie Deinen Forderungen (Bitten) nicht glauben.


Rede sachlich mit ihnen, es ist gut, wenn sie wissen, dass Du gegen Deine Krankheit ankämpfen willst. Wie ich aus Deinen vorhergehenden Postings gelesen habe, bist Du doch bereits in Therapie.


Es ist oftmals die Unwissenheit und daraus resultierende Hilflosigkeit der Eltern. Also, JollyJumper, ruhig bleiben und reden.
Ich verstehe Dich, dass Du Dein Leben ohne Eltern regeln willst. Aber solange Du noch bei Deinen Eltern wohnst, werden sie sich immer verantwortlich fühlen und auch so reagieren.


Das ist das, was mir dazu einfällt.
LG
Ursa

JollyJumper
  • (58 mal gelesen)
  • Status:

hai ursa,


mit meinen eltern hab ich schon geredet. seitdem klappt das zusammenleben auch wieder besser. sie lassen mich wieder mehr in ruhe.
und trotzdem, sie sollen sich doch bitte um ihre angelegenheiten kümmern. halloho, ich werde zwanzig... ich kenne keinen in meinem alter, dessen eltern ihn/ sie bei jeder mahlzeit am tisch sitzen haben wollen...
naja.


trotzdem liebe grüße, jolly

Soraya
  • (59 mal gelesen)
  • Status:

Hmm, doch!!


Ich, (werde 19)! Ehrlich, ich mag es in Gesellschaft zu essen. Allerdings natürlich nur, wenn ich meinen Kram essen kann, aber, essen in Gesellschaft ist doch so etwas schönes! Dann kann ich es auch viel eher geniessen.


Wenn ich alleine bin, dann ist es schwieriger für mich die Kontrolle zu bewahren, also, ich nicht plötzlich Gedanken an das "wieder rauskotzen" verschwende. Nein, an sich, ich finde gemeinsames Essen gemütlich. Und insofern lassen mich meine Eltern auch essen, was ich möchte und unterlassen es derweil auch mich vollstopfen zu wollen, sie wissen, wo dann das Essen endet... Also akzeptieren sie meinen Salat & Gemüse...


"hauptsache, sie isst etwas..." Tja, so sieht das bei mir so aus...


Soraya

JollyJumper
  • (61 mal gelesen)
  • Status:

hai soraya,


ich hasse essen in gesellschaft. nicht, weil man dann sieht was ich (nicht) esse oder so... weiß auch nicht genau warum. aber irgendwie fühl ich mich immer so komisch, wenn ich mit anderen leuten am tisch sitze. schon immer.
naja.


aber ich find's toll, dass du das mit deinen eltern so regeln kannst.


liebe grüße, jolly

Schlachs
  • (54 mal gelesen)
  • Status:

Hi. Ich kann dir nur raten ,das Thema auf jedenfall möglichst offen anzusprechen und sie nicht totschweigen. Es ist wichtig sich bei Ärzten zu informieren und vielleicht auch als nicht direkt betroffener ein buch zu lesen , damit man überhaupt weiss womit man es genau zu tun hat. Es gibt sehr gute Ärzte die einfach nur bei allgemeinen Fragen helfen( was das alltägliche betrifft) oder auch selbsthilfegruppen. Wichtig ist es meiner meinung nach auch zu überlegen wo man diese Person unterstützen kann, fällt es ihr zm Beispiel schwer Treppen zu putzen, oder schwere Dinge zu tragen.
So kann man auf jedenfall mal einen Anfang machen und der betroffenen Person zeigen das man für sie da ist und sie sich auch mal gehen lassen kann wenn sie Angst oder Frust hat.
Hoffentlich hilfts ein bisschen

w_paul
  • (52 mal gelesen)
  • Status:

hallo Jolly, mein Schätzchen,
wann willst du dich denn mal endlich durchringen, ne Therapie zu machen, is ja wirklich kaum auszuhalten was du uns da katastrophales erzählst.
Reden reicht nicht, du mußt langsam mal was unternehmen.
ok????
Paul

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