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Startseite > Foren > Forum Durchblutungsstörungen > Dringende Frage an die Experten- Thrombose

Forum: Durchblutungsstörungen

Eröffnungsbeitrag des Themas:

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  • (74 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Sehr geehrte Experten,


ich hatte am Donnerstag eine Bauchspiegelung für eine Zystenentfernung am Eierstock. Ich bekam bis Samstag noch jeden Tag eine Thrombosespritze. Am Samstag die letzte Spritze. Eigentlich sollte ich auch aufhören die Thrombosestrümpfe zu tragen. Ich bin Raucherin, 29 und momentan ist es so, dass ich einige Stunden am Tag sitze, mich versuche viel zu bewegen..und ungefähr den halben Tag im Bett liege.


Ich habe etwas Angst,w eil ich meine Tante nach einer Brust-Op verlor, weil sie eine Lungenembolie erlitt. deshalb bin ich sehr anfällig auf Ängste dahingehend. Wie lange nach so einer Op ist man denn noch Thrombosegefährded? Heute hatte ich tagsüber beim rumlaufen nicht die Strümpfe an. Aber heute abend wieder angezogen.


Ansonsten traue ich mich kaum auszuruhen und renne ständig durch die Wohnung. Ist die Behandlung (mit nur 3 Thrombosespritzen nach der OP) und eigentlich absetzen der Strümpfe, so Standard und unbedenklich? Oder sollte ich mir noch zusätzlich Spritzen verschreiben lassen? Wie lange sollte ich die Strümpfe vorsorglich tragen? Kann es eine Thrombose wirklich verhindern?
Besten Dank

Antworten zu diesem Thema:

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  • (42 mal gelesen)
  • Status: Med-As SternSternSternSternStern

Wenn kein erhöhtes Thromboserisiko vorliegt, muss man wegen einer Bauchspiegleung nicht unbedingt eine Thromboseprophylaxe machen.


Ihr Risiko ist durch das Rauchen, die Thrombose in der Familie und ggf. vieles Sitzen erhöht. Ob sich hinter der Thrombose in der Familie ein Gendefekt verbirgt, kann man mit einer Blutuntersuchung abklären. Weitere Risikofaktoren wären z.b. Hormone und Übergewicht.


Mit dem Tragen der Strümpfe und der vielen Bewegung haben Sie bereits die wichtigsten Maßnahmen zur Vorbeugung ergriffen. Wenn möglich sollten Sie die Blutuntersuchung machen lassen, auch im Hinblick auf zukünftige Risikosituationen.


Dr. Schaaf

  • (14 mal gelesen)
  • Status: Experte

Hallo, ich möchte mich kurz vorstellen. Mein Name ist Dr. Siegers und ich betreue als Gefäßspezialist ab dem 1.4.2012 dieses Forum. Ich bin niedergelassener Chirurg und Phlebologe (Venenfacharzt)
Bezug nehmend auf Ihre Frage, möchte ich Ihnen folgendes mitteilen.


Aus meiner sicht sind Sie nicht aktuell thrombosegefährdet. bei sitzender Tätigkeit ist das Tragen eines Unterschenkelkompressionsstrumpfes in erwägung zu ziehen.


Die Thrombosespritzen brauchen Sie nicht mehr (Ich gehe aber davon aus, dass sie noch nie eine Thrombose hatten!)



Beste Grüße,


Dr. Siegers

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