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Forum: Diabetes

Eröffnungsbeitrag des Themas:

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  • (89 mal gelesen)
  • Status: Med-As SternSternSternSternStern

Moinmoin,


"glaubst du, dass 1 IE sooo viel ausmacht?" - Was heißt, sooo viel? Ich weiß, dass 1 IE Kurzzeitanalog egal welches meinen BZ um etwa 10mg/dl senkt, wenn ich bis zum Wirkauslauf am Compi sitze, und um bis zu 40mg/dl, wenn ich mich ne halbe bis ne Stunde nach dem Spritzen wenigstens ne halbe Stunde wie dieser hier im kl. Video bewege. Und wo sich die Wirkung im Compi-Sessel bei mir über 3-4 Stunden ziehen kann, ist sie nach der halben Stunde wie im Video bei mir komplett gelaufen. Bei mir! Bei anderen kann das anders sein! Ich weiß von Betroffenen, bei denen 1 IE gut für 60mg/dl Absenkung ist, und mit der Bewegung, die bei mir für 40mg/dl sorgt, für etwa 240mg/dl.


Dazwischen gibt es reichlich verschiedene Wirkungen, und die beiden Beispiele sind auch noch keine Extreme, so dass sich für jeden neuen Insuliner (und auch manchen alten) die Frage stellt, wie denn nun seine Insuline bei ihm persönlich wirken. Dazu braucht man nur die übliche Ausrüstung und ausreichend Zeit. Und dann nimmt man sich eine Mahlzeit vor, z.B. das Frühstück, misst und spritzt dann z.B. für eine Scheibe Brot und isst die. Und dann macht man das, was man jeden Tag nach dem Frühstück macht, und dabei misst man alle halbe Stunde, wie der BZ zunächst ansteigt und dann wieder absinkt, bis er nicht mehr weiter absinkt.


Wenn der BZ schließlich nicht mehr weiter absinkt, hat das Insulin ausgewirkt. Wenn der BZ dann wieder bei dem vor dem Essen angekommen ist, hat die Insulinmenge gepasst :-)


Das ist der erste Schritt, der meistens auf Anhieb nicht so schön hinhaut und bis zum zuverlässigen Passen mit mehr oder weniger Insulin öfter wiederholt werden will. Und wenn das Frühstück passt, kommt das Mittagessen an die Reihe und dann das Abendbrot und dann die Häppchen zwischendurch und...


Bisdann, Jürgen

Antworten zu diesem Thema:

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  • (41 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Hallo Jürgen!


Mag ja alles richtig sein, was du da schreibst. Aber leider hat der erste Teil deines Texts garnichts mit dem zweiten Teil zu tun.


Im ersten Teil geht es um den Korrekturfaktor.
Im zweiten Teil beschreibst du, wie man seinen BE-Faktor herausfindet. Sind nunmal zwei unterschiedliche Dinge.


Seinen Korrekturfaktor findet man nur raus, wenn man nach Ende des letzten Bolus einen zu hohen BZ hat und diesen dann korrigiert.


Viele Grüße,
Mona

  • (37 mal gelesen)
  • Status: Med-As SternSternSternSternStern

Moin Mona,


mach's einfach ein bisschen länger. Iss die Frühstückscheibe ohne zu spritzen und miss in Halb- oder auch Viertelstunden-Schritten, wie Dein BZ ansteigt. Dann weißt Du auch gleich, in welcher Zeit und um wie viel mg/dl oder mmol/l Hausnummer 2BE Deinen BZ ansteigen lassen.


Und wenn der BZ nicht mehr weiter ansteigt, dann spritzt Du, und wenn die Spritzmenge dafür passt, kommst Du damit nach dem Wirkauslauf auf dem BZ raus, mit dem Du vor dem Essen gestartet bist. Ok, dann hast Du nach Deiner Lesart nur Korrektur gespritzt, und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass dann erstaunlich gut passt, wenn Du diese Menge dann odentlich vor dem Essen spritzt :-)


Bisdann, Jürgen

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