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Hallo Zusammen
ich habe eine frage bezüglich glucose 40% bei einer schweren unterzuckerung mit bewustlosikeit habe ich schon gehört das es ärtze geben sollte die Glucose 40% in die Vene injizieren unverdünnt, ist das richtig dachte dafür gibt es Glucagon Notfall set.
Wenn die Glucose 40% in den muskel oder s.c injiziert wird bringt das überhaupt was oder esteht ie gefähr von entzündungen. Kann mir nicht vorstellen das man glucose 40% in die vene injizieren kann den diese lösung kann man ja auch eifnach nur trinken.
Hmm - wichtig ist das die Unterzuckerung "beendet" wird. Grundsätzlich funktioniert es ja auch Traubenzucker nur im Mund zu haben, da die Schleimhäute sofort darauf "reagieren"...
Aber ich kenn dieses Glucose 40% auch nicht (ist es dieses Gel?) - kann mir aber schon vorstellen, dass es im Notfall (wenns ein bischen schneller gehen muss) auch direkt in den Körper gespritzt wird...entzündungen sind bei ner schweren Unterzuckerung meiner Meinung nach auch erst mal nebensächlich..
bei einer unterzuckerung mit bewusstlosigkeit wird glucose 40% intravenös gegeben, das ist eigentlich standard meines wissens nach.... bei dem glucagon ist ja die frage ob es schnell genug ausreichend glucose freisetzen kann....
allerdings darf glucose nur intravenös gespritzt werden i.m. oder s.c. führt zu schweren gewebsnekrosen...
die injektionslösung gibts in 10 oder 20ml plastikampullen oder auch als infusion...
bei der rettungswache wo ich zivi gemacht hab war das absolut üblich und aufm rettungssanitäter-lehrgang wurde es auch so gelehrt...
der orale weg fällt weg, da man bewusstlosen grundsätzlich nichts einflößen darf wegen der gefahr das die flüssigkeit in die lunge läuft...
und was an traubenzucker eventuell über die mundschleimhaut resorbiert wird dürfte nicht unbedingt ausreichen...
Also ich kenne es in 10ml Glasampullen, aber ich frage mich einfach, da es ja 40%glucose ist hat die ja auch eine gewisse dicke, und das einfach so in die Vene ins Blut , da muss man ja auch sehr langsam injizieren eben wegen der dicke und ob das den da keine entzündungen gibt ist ja ziemlich klebrig. Ok der BZ wird aber so ganz sicher schnelelr wieder ansteigen als durch orale gabe da man ja den Magen darm trakt umgehet und wie ja schon erwähnt wurde, glucagon selber kann viellleicht nicht schnell genug glucose freisetzen.
glucose 40% ist schon stark venenreizend... und klebrig... aber das muss in diesem fall eben akzeptiert werden... wenn die unterzuckerung zu lange besteht, kann das gehirn schaden nehmen...
wie das genau mit dem glucagon ist weiß ich nicht... wir hatten es nicht auf dem rettungswagen, aber das muss nichts heißen...
aber i.v. glucose gibts auch nur wenn der patient eben bewusstlos ist, sonst hilft man sich eben durch orale zuckerzufuhr...
hallo ihr retter, und ihr betroffenen,
mein doc hat mir damals zusammen mit dem insulin das glucagon notfallset verschrieben,
dieses wird alle zwei jahre erneuert.
bisher wars nur einmal in ge/verbrauch, wirkung : schnell, spritzen in das gesäß(muskel) selbst beim zucken problemlos, habe anschließend "übelkeit" gehabt., aber keine venenentzündung.
da zudem ohne alkohol im spiel ne gegenregulation eintritt, glaube ich (nur für mich) daß die gefahr mit den hypos gewaltig übertrieben wird.---> und mit der glucosespritze oft zu schnell gearbeitet wird.
denn ich kann nicht mehr reden, aber die spucke läuft ja auch nicht in die lunge.
mich interessiert aber mal die meinung des forendoc.
mfg klaus
natürlich kann speichel und auch alles andere in die lunge laufen wenn du bewusstlos bist, da der schluckreflex nicht mehr da ist... bei speichel wäre das nur nicht sonderlich dramatisch, da es auch nicht gerade viel und auch isoton...
konzentrierte glucose dagegen ist hyperosmolar und würde wasser in die lunge ziehen und auch die alveolenmembran beschädigen... das ganze würde zu erheblichen atemproblemen und wahrscheinlich auch ein paar tage später zu einer lungenentzündung führen (aspirationspneumonie...)
man flößt bewusstlosen nunmal nichts ein... aus oben genannten gründen...
ne venenentzündung bekommt man von glucagon nicht, weil es erstens ein deinem fall in gar keine vene, sondern in den muskel gespritzt wurde... und weil wenn es i.v. gespritzt werden würde die venenwand auch nicht reizen würde so wie die konzentrierte glucose....
ein ganz anderer faktor warum glucose in der rettung der vorzug gegeben wird dürfte lagerung und preis sein... ich weiß jetzt nicht was glucagon kostet... aber glucose ist definitiv billiger und hinzu kommt noch das problem, das glucagon nur gekühlt 18 monate haltbar ist... ungekühlt dürfte es wesentlich kürzer haltbar sein... und so verbreitet sind kühlfacher auf rettungswagen nicht.
ich würde sagen dass mit der glucose sind eher alt eingefahrene strukturen, die wohl so schnell nicht verschwinden werden... beides scheint ja genausogut zu wirken...
NEIN, es ist nicht dieses Gel!
Glukoselösung wird bei Hypoglykämie mit Bewusstlosigkeit intravenös gespritzt, es ist die schnellste Hilfe. Glukagen-sets sind für den subcutanen oder intramuskulären Gebrauch von Nichtmedizinern anwendbar, Glukagen ist keine Glukose, sondern ein Hormon, das eine Glukoseausschüttung aus der Leber im Organismus hervorruft und hilft z.B. bei einem bewusstlosen Diabetiker, der zuvor einen Vollrausch hatte, nicht.
Ich empfehle euch eine gute Diabetikerschulung, in der man euch die Unterschiede erklärt.
Grüße, Atomi
perfekte Antwort :-)
| Datum/Zeit | von Autor | Thema |
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| 11.03.06 16:37 | Nicole76 | |
| 12.03.06 13:44 | supermega | |
| 12.03.06 18:56 | Nemesisthe2nd | |
| 12.03.06 19:04 | Nicole76 | |
| 12.03.06 21:09 | Nemesisthe2nd | |
| 13.03.06 23:03 | gast44 | |
| 14.03.06 15:29 | Nemesisthe2nd | |
| 02.05.06 13:13 | Atomi | |
| 02.05.06 13:08 | Atomi | |
| 02.05.06 13:07 | Atomi | |
| 15.03.06 20:08 | Dr. Keuthage |
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