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Forum: Diabetes

Eröffnungsbeitrag des Themas:

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  • (238 mal gelesen)
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Guten Morgen,


Theorie und Praxis scheinen ja oftmals nicht aufeinanderzutreffen.
Mein Eigen-Insulin sei da, würde aber verzögert wirken.


Die 2-3h Werte (11,5) nach dem Frühstück geben scheinbar die Auskunft:


Ehe das Insulin mittags endlich ausgepennt hat, ist das Frühstück durch. Und dann macht es aber Rambazamba und innerhalb einer Stunde flattert der Wert von 11,5 auf 5,5 oder tiefer.


Jetzt ist die neue Kampfstrategie meiner Diabetologin, die ursprünglich 2 Dosen von je 2 mg Glimepirid morgens als EINE zu geben. Lieber Herr Dr. Keuthage, ich stell mich sicher wieder mal dusselig an, aber ich verstehe eines nicht:


[de.wikipedia.org]


Hier steht:Resorption [Bearbeiten]
Der peroral verabreichte Wirkstoff wird vollständig aufgenommen, er ist also vollständig bioverfügbar. Die Aufnahme während einer Mahlzeit verringert die Aufnahme nicht, nur geschieht sie etwas langsamer. Etwa 2,5 Stunden nach dem Schlucken der Tablette wird der maximale Glimepirid-Plasmaspiegel erreicht. und:
Üblicherweise geschieht die Einnahme der Tablette unmittelbar vor oder während einer Mahlzeit.



Sie soll unmittelbar mit oder vor dem Essen genommen werden.
Der optimale Plasmaspiegel ist nach 2,5 h erreicht.
Würde es Sinn ergeben, wenn ich (natürlich erst mal mit 2 mg Glimepirid-wie vorher- und einer halben Scheibe Brot um 6 Uhr die BSD "wach mache", damit auch der Leber Bescheid sage, nix mehr Zucker und so um 9 Uhr das Glimepirid samt Eigeninsulin mit max. Spiegel auf das Frühstück trifft?
Also mit Glimeprid einen langen SEA "spiele"?
Ich werd es auf jeden Fall austesten.....aber für Eure Meinungen dazu wäre ich dankbar...

Antworten zu diesem Thema:

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  • (48 mal gelesen)
  • Status: Experte

..unter Glimepirid kann es Unterzuckerungen geben..dann sind BZSK (insbesondere vor Autofahrt) wichtig...Plasmahalbwertszeit sagt wenig über die Wirkdauer eines Medikamenten aus; Glimepirid z.B. wirkt 24 Stunden (also reicht die 1x tägliche Gabe), das Wirkmaximum ist flach (SEA spielt also keine Rolle), verantwortlich ist die Dauer der Bindung des Medikamentes am Rezeptor (in sehr seltenen Einzelfällen dauert diese Bindung Tage und kommt immer wieder zu Unterzuckerungen, daher setze ich Glimepirid nur noch selten ein)

  • (46 mal gelesen)
  • Status: Med-As SternSternSternSternStern

Dankesehr,


also wäre die beste Konsequenz, dem Rat von Klaus zu folgen und mich zeittnah um den Ersatz von Glimepirid durch ein Medikament wie z.B. Novoform zu bemühen, das die BSD fixer wachrüttelt...

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