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Forum: Diabetes

Eröffnungsbeitrag des Themas:

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  • (190 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Hallo zusammen,
ich hab eine Frage und zwar mein Freund hat seit er ein Baby ist Diabetis und muss Insulin spritzen.
Er hat Typ 1.
Nun ist meine Frage und hoffe ihr habt da genug Erfahrung: er ist ganz normal in meiner Autoversicherung mit drin als "gesunder Fahrer" (also ich hab da nicht angegeben das er Diabetiker ist). Er hat vom Arzt die Auflage bekommen das er sich vor (und während der Fahrt, bei längeren Fahrten) sich messen muss und der Wert muss bei ca. 170 mg/dl liegen. Er darf dich davor und währenddessen nicht spritzen (bzw. zu viel essen).


Nun nochmal meine muss ich das bei der Versicherung so Angeben? Was sind da eure Erfahrungen???


Vielen Dank für eure Antworten!
Grüße

Antworten zu diesem Thema:

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  • (97 mal gelesen)
  • Status: Senior Moderator

hallo julie,
daß dein freund "diabetes" t1 hat und das seit frühester kindheit, ist absolut nichts besonderes, wenn du mal bei diabetes-kids reinschaust findest du viele denen es genauso geht.
zu deiner frage.
bei autoversicherungen ist ja das "auto" seltsamerweise versichert,
und du hast einen eingeschränkten vertrag (damit rabatt) daß nur du und eine nähere person/oder zwei das auto fahren dürfen.
wenn dein freund einen gültigen führerschein hat, ist alles erledigt,
auch du brauchst deiner autoversicherung nicht zu melden, wenn du zb eine brille tragen mußt, diabetes bekommst, usw.
ein arzt kann empfehlen vor dem fahren bz zu testen, und nach einiger zeit, kann werte "empfehlen". aber keine auflagen erteilen, die kommen wenn überhaupt vom amt.
grundsätzlich sollte dein freund inzwischen selbständig genug sein seinen dm zu steuern, und solche sachen selbst zu entscheiden.
das nennen wir "erfahrung".
1. denn ich weiß daß ein bz wert von 170 (erstens sehr hoch) ist und zweitens keine garantie für die nächste halbe stunde ist.
2. weshalb sollte er während der fahrt nicht ab und an eine kleingkeit essen ? (ich nutze da eine halbe scheibe roggen knäcke=1/4tel be) stabilisiert klasse den bz.(denn die basis wirkt ja ständig)
wenn ich aus erfahrung weiß wie sich mein bz in der nächsten zeit entwickelt, fahre ich im laufenden bolus, wann denn sonst,
und ohne probleme auch mit werten 80-120, denn höher will ich nicht. und mit leerem magen fährt man doch keine größeren strecken, und wer ißt muß spritzen.
sprich mal mit deinem freund er ist hier genau wie du willkommen.
mfg. klaus

  • (53 mal gelesen)
  • Status: Med-Insider SternSternStern

Klaus kann ich nur zustimmen. Ich meine auch 170 ist sehr hoch gegriffen. Ich sehe auch zu ,daß er vor längeren fahrt nicht zu niedrig ist ca. 140 . Unterwegs würde ich auch noch mal messen
und mir etwas Trinken ( Apfelsaft ) und etwas Brot mitnehmen.
Man sollte natürlich aufpassen ,daß man während der Fahrt
nicht unterzuckert und schlangenlinie fährt , dann kann es kriminell werden.

  • (62 mal gelesen)
  • Status: Senior Moderator

das was ich unter dem oberbegriff erfahrung verstehe, ist ja nicht nur für dm-ler wichtig sondern gehört zur verantwortung für alle die an kritischen arbeitsplätzen stehen.
es gibt busfahrer, taxifahrer, und polizeibeamte die typ 1 sind und ihre zuverlässigkeit bewiesen haben, in canada einen aktiven flugkapitän, einen amerikaner der im alleinflug um die welt flog.
und verantwortung sollte man nicht nur auf eine erkrankung beschränken, verantwortung müssen alle tragen/zeigen/beweisen.
mfg. klaus

  • (56 mal gelesen)
  • Status: Experte

Ich sehe kein Pflicht zur Meldung an die Autoversicherung. Wenn es zum Unfall kommt, kann es je nach Unfallursache (und sehr selten) dazu kommen, dass der Patient seinen Führerschein nur gegen Auflagen (zB regelmäßiger Bericht vom Arzt) erhält!

Datum/Zeit von Autor Thema
01.06.10 19:16 Julle88Diabetis und Autofahren
01.06.10 20:16 klausdnRe: Diabetis und Autofahren
02.06.10 22:59 WunnekeRe: Diabetis und Autofahren
02.06.10 23:15 klausdnRe: Diabetis und Autofahren
03.06.10 19:12 Dr. KeuthageRe: Diabetis und Autofahren
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