Startseite > Foren > Forum Diabetes > Diabetes durch zu viel Genuss von Süssem ?
Sehr geehrter Herr Dr. Keuthage,
wir möchten nur zu gerne einmal wissen, ob man durch viel Nascherei von Süssigkeiten Diabetes bekommen kann. Haben im Internet schon die unterschiedlichsten Meinungen dazu gelesen.Von "niemals" bis "selbstverständlich" war alles vertreten. Wir sind nicht übergewichtig und auch keine genetische Veranlagung, aber wir sind eben " Naschkatzen". Ihre Meinung, Herr Dr. wurde uns sehr interessieren.
Danke für die Antwort.
Eine gesunde vollwertige Kost kann Diabetes vorbeugen, ebenso eine ballaststoffreiche Kost..."Süßes" hat in der Regel viele Kalorien und kann so das Körpergewicht erhöhen, hohes Körpergewicht wiederum erhöht das Diabetesrisiko...wenn Sie diese Dinge beachten, gilt: einen direkten Zusammenhang zwischen Süßem und Diabetes gibt es nicht


Überernährung ( zu viel, zu fett und zu süß) sowie Übergewicht, insbesondere das Fett im Bereich der Bauchorgane, sind die häufigsten Faktoren bei der Entwicklung eines Typ2-Diabetes.
Ausgewogene Ernährung und viel Bewegung kann selbst bei genetischer Disposition sowohl das viszerale Übergewicht als auch den Diabetes weit hinausschieben oder gar verhindern.




Moin Naschkatzen,
offenbar seid Ihr schlauer als die Medizin. Die glaubt zwar an genetische Prädispositionen, aber sie hat noch keine einzige so weit angenagelt, dass ihr Nachweis Diabetes bedeutet. Wie könnt Ihr Eure Veranlagung also ausschließen?
Und dann erliegt Ihr offenbar einem weit verbreiteten Vorurteil. Denn süß im Sinne von Glukose, die dann bei Diabtikern eben zu viel im Blut sein kann, sind nicht erst irgendewlche Süßigkeiten, sondern das ist ganz normal schon der größte Teil der gesunden Nahrung: Verdauungstechnisch ist eine Scheibe Brot eine Scheibe Zucker und eine Kartoffel ein Klumpen Zucker und ein Löffel Reis ein Löffel Zucker. Damit steigt beim Diabetiker der Blutzucker oft schneller und höher an, als z.B. mit nem kaloriengleichen Riegel Schoko.
@Gast
Wie der Organismus sein Fett verteilt, scheint keine Frage der Input-Zusammensetzung. Sonst hätten die letzten 20 Jahre intensiven Forschens in genau der Richtung längst eine eindeutige Bestätigung gebracht.
@Dr. Keuthage
Wenn die gesunde Futterzusammensetzung auch nur näherungsweise eindeutig erkannt wäre, hätte die ADA sie nicht im vergangenen Jahr de facto frei gegeben.
Wenn Mehrgewicht ursächlich zu den Störungen führen würde, die schließlich in einem sehr weit fortgeschrittenen Stadium die Diagnose-Schwellen zum Diabetes überschreiten, dürfte es allenfalls ein paar gesunde dicke Ausnahmen zur Bestätigung der Regel geben.
Bisdann, Jürgen
Hallo hit Jürgen...eine komplizierte Antwort...wenn ich Sie u.a. so verstehe, dass nicht das Verhältnis Kohlenhydrate-Fett sondern die Gesamt-Kalorien-Menge für den Gewichtsverlauf entscheidend sind, dann teilen wir dieselbe Meinung...auch gebe ich Ihnen Recht: trotz Forschung gibt es viele offene Fragen...




zur Ergänzung:
Am Inhalt der Fettzellen lässt sich nicht mehr ablesen, ob der ursprünglich z.B. Schmalz oder Butter gewesen ist oder z.B. die Glukose aus der selben Kalorienmenge Vollkornbrot. Nur dass mit der Glukose der BZ halt bei uns mit DM wieder mal einen größeren krankmachenden Ausflug gemacht hat :-(
| Datum/Zeit | von Autor | Thema |
|---|---|---|
| 19.01.09 18:32 | cleon | |
| 20.01.09 04:56 | Dr. Keuthage | |
| 20.01.09 09:54 | gast 66 | |
| 20.01.09 15:58 | hjt_Jürgen | |
| 27.01.09 02:49 | Dr. Keuthage | |
| 27.01.09 09:59 | hjt_Jürgen |
Erfahren Sie im Überblick mehr über Symptome, Ursachen und Folgen von Diabetes mellitus und wie Sie vorbeugen können. mehr ...
Sudoku spielen fördert das logische Denken und die Konzentrationsfähigkeit und hilft Ihnen, Ihr Gedächtnis spielerisch zu trainieren. mehr ...
Wir erfüllen die afgis-Transparenzkriterien. Das afgis-Logo steht für hochwertige Gesundheits-informationen.
Wir befolgen den HONcode-Standard für vertrauensvolle Gesundheitsinformationen. Kontrollieren Sie dies hier.
Onmeda zählt zu den zertifizierten Gesundheitswebseiten nach den Medisuch-Kriterien.
© 2012 gofeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten.