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Forum: Diabetes

Eröffnungsbeitrag des Themas:

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  • (981 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Hallo zusammen, hatte heute 5 Std. lang heftige Migränekopfschmerzen. Habe dann nach langem Warten 7 Trpf. Novalgin mit 15 Trpf MCP eingenommen. Ist sonst immer so meine Standarttherapie gewesen bei Migräne, das Ganze habe ich dann nach 1,5 Std wiederholt.
Mein Zucker schnellte dann aber gleich in die Höhe auf 175. Leider kann ich auf den Beipackzetteln keine Angaben zum Kohlehydratinhald der Medikamente finden. Vieleicht weiß ja hier jemand etwas dazu. Wegen der begleitenden Übelkeit nehme ich MCP zu den Novalgin trpf. Gegessen hatte ich sehr wenig, davon konnte der BZ nicht ansteigen.
Danke für die eventuellen Antworte, Nonanissimo

Antworten zu diesem Thema:

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  • (352 mal gelesen)
  • Status: Med-As SternSternSternSternStern

Zu Deiner Tropfen-Kombi kann ich nichts sagen, außer dass darin nicht ausreichend Zucker für einen nennenswerten Anstieg gewesen sein kann (oder nimmst Du die Tropfen auf Zucker?)


Aber der BZ steigt ja nicht nur mit von außen zugeführter Glukose. Die Leber hat ne ganze Menge gespeichert, und es ist ein Charakteristikum des Typ2, dass sie infolge Fehlsteuerung davon und von der, die sie per Glukoneogenese aus Eiweiß herstellt, häufig mehr als notwendig ausgibt. Macht sie ja z.B. auch morgens, wenn wir mit nem höheren Nüchtern-BZ aufstehen. - Möglich wäre immerhin, dass Deine Tropfen die Fehlsteuerung begünstigt haben, aber rausfinden kannst Du das nur, wenn Du immer fein alles aufschreibst und wenn Dir dann bei den nächsten Migräne-Malen ähnliche BZ-Verläufe auffallen - und wenn Du dann noch bei weiteren Migräne-Malen schaust, wie der BZ dann ohne Tropfen verläuft ;-(

  • (301 mal gelesen)
  • Status: Senior Moderator

da sich migräne ja bekanntlich durch wahnsinnige krampfartige schmerzen bemerkbar macht,
würde ich eher auf hormonausschüttung, adrenalin uä . tippen die den bz ansteigen ließen.
und nicht auf novalgin schieben(ist ne vermutung)
denn auch streß erhöht bei vielen den bz, schmerzen sich auch streß.
mfg. klaus

  • (314 mal gelesen)
  • Status: Med-As SternSternSternSternStern

Wie Klaus es sagte, Schmerzen sind negativer Stress und die treiben den BZ eindeutig nach oben. Hier darfst du einen erhöhten BZ zugunsten von Schmerzfreiheit in Kauf nehmen, die Schmerzfreiheit hat bei Migränepatienten oberste Priorität, sag ich mal als Schmerzpatient.

  • (255 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Hallo Tom61
das kann ich nur bestätigen,den ich muß seit 6 jahren Voltaren nehmen und wenn ich sie einmal vergessen habe (Schmerzen) geht der DM rauf, und ich muß mehr spritzen.

  • (286 mal gelesen)
  • Status: Experte

...der Anstieg des Blutzuckers hat nichts mit dem Medikament, sondern mit dem natuerlichen Hormonausstoss bei Schmerzen zu tun...sammeln Sie Erfahrungen mit einem hoeheren BE-Faktor und spritzen Sie ggf. beim naechsten Mal mehr...weitere Infos in einer ICT-Schulung beim Diabetologen

  • (245 mal gelesen)
  • Status: Med-As SternSternSternSternStern

Hi nona,


du schriebst, dass du das Schmerzmedikament nach langem Warten erst genommen hast. Falls du Schmerzpatient bist, also du dich mit Migräne seit vielen Jahren herumschlagen musst, ist es sehr wichtig, dass du dir in einem Schmerzzentrum einen ordentlichen Schmerztherapeuten suchst.
Leider doktern Hausärzte, Orthopäden und Neurologen oft viel zu lange mit herkämmlichen Medikamenten herum, die so richtig auch Leber und Niere gehen, anstelle den Patienten zu einem Schmerztherapeuten zu überweisen. Das hat auch zur Folge, dass die Patienten, wenn oder falls sie dann endlich dahin überwiesen werden, in den meisten Fällen medikamentensüchtig sind und die Schmerztherapie erst mal mit einem Entzug beginnt.
Bei chronischen Schmerzen ist es wichtig, eine Basisschmerztherapie und eine Notfallmedikation zu haben, das heißt, Schmerzmedikament zu regelmäßigen Zeiten, um zu verhindern, dass der Schmerz sich überhaupt erst aufbauen und entwickeln kann.
Du hast einen Anspruch auf Schmerzfreiheit. Kein Mensch muss Schmerzen "aushalten".
Denke daran, dass chronische Schmerzen auch nicht nur den BZ nach oben schießen, sondern auch z.B. den Blutdruck und es Stress für den gesamten Kreislauf bedeutet.
Schmerzzentren findet man meist in den Universitäten.

  • (251 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Vielen Dank nochmals für eure Ratschläge, aber nochmals zu Tom61 Migränekopfschmerz kenne ich seit Jahrzehnten, ist nun aber erst wieder schlimmer geworden im Klimakterium. Komme mit meiner Schmerzmedikation ansonsten sehr gut zurecht. Brauche evtl.alle 8 -12 Wochen mal was dagegen, komme eigentlich auch ganz gut mit Globulis (Homöopathie) zurecht. Aber manchmal reicht es nicht und ann greife ich zur gewohnten sehr niedrig dosierten Mixtur aus Novalgin mit MCP.
Gruß Nonanissimo

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