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Um mein „Problem“ zu beschreiben, muß ich ein wenig in die Vergangenheit gehen, ohne jedoch wissen zu können, ob all das in einem Zusammenhang steht oder stehen könnte.
Ich hatte schon immer einen eher empfindlichen und zuweilen „launischen“ Verdauungsapparat. Vor ungefähr 1 ½ Jahren hatte ich dann plötzlich und ohne Vorankündigung grünen Stuhl. Ich ging zum Arzt und es wurde eine etwas vergrößerte Leber (Fettleber) festgestellt. Der grüne Stuhl blieb ein einmaliges „Erlebnis“.
Vor einem ¾ Jahr häuften sich dann Durchfälle und Krämpfe. Daraufhin habe ich eine Darmsanierung durchgeführt, weil ich den Verdacht hatte, daß durch Antibiotikaeinnahme die Darmflora gestört war. Die Durchfälle hörten nach der Darmsanierung auf bzw. traten nur sehr selten auf, wenn ich etwas mit Sahnesoße gegessen habe. Offenkundig liegt eine Unverträglichkeit von Sahne vor. Ansonsten ist die Stuhlkonsistenz weitestgehend normal.
Was mir jedoch auffällt ist, daß im Stuhl Schleimbeimengungen sind. Diese sind recht hell, z.T. mit hellem Blut. Ich würde es als Ockerfarben bezeichnen. Die Schleimbeimengung wird deutlicher bei eher kleinen Stuhlmengen. Ich vermute mal, daß es tatsächlich nicht mehr ist, sondern einfach mehr auffällt.
Stuhlgang findet ziemlich regelmäßig statt. Jedoch meist recht viel. Bei kleineren Mengen habe ich irgendwie ein Gefühl der Völle. Ich kann es nicht besser beschreiben. Die Farbe des Stuhls ist normal, nicht dunkel oder gar schwarz. Winde gehen ziemlich viele, finde ich. Ab und zu habe ich im rechten Bauchraum ein ganz leichtes Ziehen. Es ist nicht schmerzhaft. Zu vergleichen vielleicht mit einem leichten Seitenstecher, nur eben tiefer.
Ich bin 41, männlich, 1,84 mit ca. 86 kg. Mein Gewicht hält sich schon seit Jahren. Meine Ernährung ist zugegebenerweise etwas ungesund. Viel zu wenig Gemüse oder Salat. Dafür habe ich aber sehr geringen Alkoholgenuß. Eine einschlägige Vorbelastung in der Familie ist nicht bekannt.
Womöglich eine ernsthafte Erkrankung (z.B. Darmkrebs)?
Ihre Schilderung läßt eher eine VErdauungsstörung bestimmter Nahrungsmittel vermuten und ist untypisch für einen Darmkrebs. Die Farbe des Blutes läßt auch an eine Blutung aus dem Afterbereich oder Enddarm denken, dennoch sollte sie geklärt werden. LEtztlich kann dann nur eine Spiegelung Klarheit bringen.
| Datum/Zeit | von Autor | Thema |
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| 10.02.12 09:02 | Marano | |
| 14.02.12 07:59 | Dr.Hennesser |
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