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Forum: Darmkrebs

Eröffnungsbeitrag des Themas:

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Sehr geehrter Herr Dr. Hennesser, liebe Forumsteilnehmer,


Mir wurde vor 3 Jahren (nach mehrmaliger Divertikultis) ein Teil des Dickdarmes entfernt.
Die Operation verlief gut und auch bei der jährlichen Kontrollspiegelung ist immer alles in Ordnung.
Nur leide ich seit dem Eingriff an Verdauungsbeschwerden. Mir wurde am Anfang immer gesagt, dass es eine Zeit bräuchte, bis sich wieder alles einstellt. Und die meisten Patienten klagten über Durchfälle.


Mittlerweile ist es so, dass ich 1 bis 2 mal die Woche Stuhlgang habe und dann nur unter großen Schmerzen,da alles total eingetrocknet ist.


An der täglichen Trinkmenge kann es nicht liegen,da ich seit einem Nierenstein mindestens 2l pro Tag trinke.


Bewegung hab ich auch genug( Mutter als Pflegefall, 260qm Wohnfläche zum Sauberhalten,4 Hunde täglich zum Auslaufen).


Essen sollte ich lt. Ärzte körnige und fädige Lebensmittel nicht, da ich bis zum Dünndarm hinauf Divertikel habe.


Was mir zusätzlich Sorgen macht ist, dass ich auf einige Abführhilfen seit der OP nicht mehr anspreche.(Glycerinzäpfchen,Agiolax Körnchen und sogar vom Mikroklist brauch ich 2).
Zur Darm- Kontrolle kann ich momentan nicht, da ich im Juni das 1.Mal einen GRAND MAL Anfall hatte,regelmäßig zum Einstellen mit LAMICTAL TABLETTEN auf die Neurologie muss und niemanden für meine Mama habe.


Entschuldigung, dass es so lange geworden ist, aber unseren Hausarzt interessiert das alles nicht.


Vielleicht wissen Sie einen Rat.


Danke im voraus.


Margareta (47Jahre)

Antworten zu diesem Thema:

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  • (392 mal gelesen)
  • Status: Experte

Zunächst: Jährliche Spiegelungen sind überflüssig, Divertikel müssen nicht überwacht werden.
Sie haben ganz normale Koprostase (Verstopfungsprobleme), also einen trägen Darm und sollten zunächst überprüfen, ob Sie Medikamente einnehmen, welche den Darm träge machen. Und wenn es Abführmittel sein müssen, dann helfen oft Kombinationen besser (bspw. Lactulose tgl. und 2x/Woche Duclolax). Jedoch sind alle Stuhlfrequenzen zwischen 1 und 7mal / Woche normal, sodaß ich hier keineswegs von einer Erkrankung oder etwas Beunruhigendem ausgehen muß und evtl. gar keine Maßnahmennotwendig sind!

Datum/Zeit von Autor Thema
06.01.09 17:06 GretiHilfe bei chronischer Verstopfung
07.01.09 07:36 Dr.HennesserRe: Hilfe bei chronischer Verstopfung
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