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Forum: Darmkrebs

Eröffnungsbeitrag des Themas:

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Hallo,


ich schreibe, weil ich mir unheimliche Sorgen um meinen Vater mache und ich mir er einen Rat/Beruhigung von den Experten verhoffe.


Mein Vater (69, Übergewicht, Nichtraucher seit über 25 Jahren) hat unregelmäßigen Durchfall. Habe das nur durch Zufall erfahren und bin kurz vorm durchdrehen vor Angst. Der Durchfall tritt alle paar Tage auf (nur einmal täglich) und dann ist wieder für ein paar Tage Ruhe. Als es vor kurzem so warm war, hatte er das täglich und nahm Imodium. Die nimmt er sonst auch in und wieder und findet das ganz normal.
Ich wollte ihn schon lange zu einer Darmspiegelung schicken, aber er will nicht. Als er das jetzt endlich mal seinem Arzt erzählt hat, hat der ihm jetzt eine Überweisung zur Darmspiegelung gegeben. Die Blutuntersuchungen haben nur Top-Werte ergeben, Stuhluntersuchung auf Bakterien ist negativ, wie auch die Untersuchung auf okkultes Blut.
Er hat schon seit zig Jahren hin und wieder Durchfall, ist also nichts wirklich Neues, aber nicht in dieser Regelmäßigkeit. Er nimmt auch einiges an Tabletten wegen Wassereinlagerungen, leichter Diabetes und noch ein paar Kleinigkeiten. Er hatte auch kurzfristig eine Gewichtsabnahme von 4 Kilo, allerdings hat er zu dieser Zeit hart körperlich gearbeitet und auf Süßigkeiten verzichtet.


Ich (36) habe auch seit ca. 6 Jahren Probleme mit dem Darm. Zuerst hatte ich Verdacht auf Crohn, aber nach Magen- und Darmspiegelung habe ich jetzt "nur" noch eine chronische Gastritis und einen Reizdarm (an den ich allerdings nicht glaube). Durch einen Gentest habe ich herausgefunden, dass ich eine LI habe (kann aber Käse essen).


Hier nun meine Fragen:
Kann das Darmkrebs bei meinem Vater sein?
Hilft da noch Imodium?
Kann er auch eine LI haben (von irgendwoher muss ich das ja haben, oder? Er weigert ich jedenfalls auf Milchprodukte zu verzichten)?
Kann das auch von den Tabletten kommen?


Vielen Dank im Voraus.


Mit freundlichen Grüßen
Susa

Antworten zu diesem Thema:

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  • (213 mal gelesen)
  • Status: Experte

Da mag ich nicht spekulieren, selbst wenn Ihr Vater Darmkrebs hätte so stünde das wahrscheinlich in keinem Zusammenhang mit den (jahrelangen!) Beschwerden. Das ist leider die Tücke gerade beim Darmkrebs, der sich so selten äußert. Gerade deswegen ist die Vorsorgekoloskopie ja so wichtig.

Datum/Zeit von Autor Thema
23.06.08 06:18 susa172Darmkrebs bei Vater ?
23.06.08 07:30 Dr.HennesserRe: Darmkrebs bei Vater ?
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