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Meine Frau wurde Anfang April an Colon-ca operiert (T3N1M0), G2, 3 lokale LK betroffen. Inzwischen hat sie 7 Bloecke Chemotherapie hinter sich.
CEA bei Diagnose war 3.3, nach OP 2.8, vor 2 Wochen 5.7 und heute 7.1
Ca19-9 ist normal.
Ultraschall von Leber und Bauch waren normal. Sie hat heftige Durchfaelle und starke Nebenwirkungen. Muss man sich bei diesen ansteigenden Markern Sorgen machen oder kann es bedingt sein als Reaktion auf die heftigen Durchfaelle.
Soll man ein CT vom Bauch machen?
Was raten Sie?
Danke fuer Ihre Meinung.
CEA ist unspezifisch und kann durch Infektionen (auch Durchfälle, die hier aber am ehesten auf die NW der OP oder Chemo zurückzuführen sind) oder auch Nikotin ansteigen. LAufende Untersuchungen wie Ultraschall und CT sind ohnehin sinnvoll im Abstand von 3-6 Monaten. Ich würde hier bei unauffälliger Leber den VErlauf zunächst abwarten.
Sehr geehrter Herr Dr Hennesser,
Meine Frau hat am 2.9. ihre Chemo mit 12 Zyklen FOLFOX beendet. Am 7.9. war das CEA 9.8, im Vergleich zu 5.9 am 20.6. Davor war es 7.1 und sie litt an starker Sinusitis die i.v. Antiobiose erforderte. CA19-9 war immer normal.
Nach der letzten Behandlung hatte sie starken Durchfall, Appetitlosigkeit, kein Geschmacksinn, Ovarialinsuffizienz (Hormontherapie), leicht erhöhte Leberwerte, Thrombozytopenie (80000), Leukozytopenie, Polyneuropathie, Müdigkeit und insgesamt 17 kg an Gewicht abgenommen.
Sie ist sehr besorgt dass es bereits auf ein Rezidiv (z.B. Peritonealkarzinose) hindeuten könnte. CT Abdomen und Lunge waren normal. Sollte man beunruhigt sein oder ein PET-CT machen? Wie häufig sollte man CEA bestimmen? Sie soll erst mal zur Kur und dann 2 Monate nach Therapieende erneut ein CT haben.
Danke für Ihre Meinung.
Sehr viele der genannten Probleme sind auf das Medikament Oxaliplatin zurückzuführen. Hier maß mun weiter abwarten und nicht in Sorge verfallen wobei ich natürlich die Verunsicherung verstehen und sehr gut aus Ihrem Beitrag herauslesen kann. Der CEA-Wert ist auch mit 9,8 in den meisten Labores noch im Normalbereich, auch die weiteren Untersuchungen waren alle in Ordnung. Ein PET bringt in so einer Situation mehr Fragen als Antworten und ist hier m.E. keineswegs sinnvoll. Gerade der Abfall auch der Thrombozyten spricht sehr dafür daß hier noch ein erhebliches Maß an Chemotherapiewirkung nachbesteht den ich weiterhin als ursächlich für die Beschwerden ansehe.
| Datum/Zeit | von Autor | Thema |
|---|---|---|
| 08.06.11 19:04 | nikolai | |
| 10.06.11 07:58 | Dr.Hennesser | |
| 15.09.11 13:14 | nikolai | |
| 20.09.11 09:31 | Dr.Hennesser |
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