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Hallo, ich habe seit ca. 2 Monaten Schmerzen im Enddarm. Angefangen hat alles mit extremer Verstopfung aufgrund des Weglassens von Nahrungsmitteln mit Laktose, da eine Laktose-Intoleranz bei mir festgestellt wurde. Ich musste beim Stuhlgang stark pressen und so hat sich nach kurzer Zeit bei mir eine diagnositizierte Analfissur eingeschlichen. Diese behandelte ich mit Analtampoons, Sitzbädern und Salben. Durch das starke Pressen hatte ich Schmerzen im gesamten Unterleib, ebenso teilweise in den Beinen. Nachdem ich Flohsamen eingenommen habe regulierte sich mein Stuhlgang und der Druck im Unterleib ging weg. Was blieb war ein nicht definierbarer Druck im After-/Enddarmbereich. Auch nach ca. 10 proktologischen Untersuchungen wurde ausser einer Zyste und wohl Hämorrhoiden (Stufe I + II) keine wesentliche Diagnose gestellt. Ich leide nun seitdem (ca. 2 Monate) unter einem dumpfen Schmerzdruckgefühl im After und Enddarm, das morgens nicht existiert und sich erst nach längerem Sitzen zum Abend hin verschlimmert. Wenn ich abends im Bett liege verringert sich das Druckgefühl ebenfalls. Ich habe das laienhafter Gefühl mir mit den vielen Untersuchungen und dem starken Pressen irgendetwas "kaputt" gemacht zu haben. Ich erwähne vollständigkeithalber, dass ich aktuell wegen Angst- und Panikstörungen mit einer VT behandelt werde und kurz vor dem Entstehen der Druckschmerzen Schlittenfahren war. Der Schmerz - wenn ich ihn genau lokalisieren müsste - befindet sich vor allem im Bereich zwischen After und Steiss und im Bereich nach Innen "kurz nach dem After" und äußert sich in dumpfen Schmerzen, sowie teilweise leichtem Brennen. Ich kann das Druckgefühl mechanisch verstärken, indem ich mich ca. mit der Mitte meines Gesässes gegen eine Stuhl-/Tischkante lehne. Beim Husten, lautem Reden und Singen habe ich das Gefühl, dass ein allgemeiner Druck "nach unten" entsteht. Ich merke dabei deutlich, dass irgendetwas im Enddarmbereich zusätzlichen Druck ausübt.
Ich hoffe meine Probleme ausführlich genug beschrieben zu haben, um mögliche Erkrankungen in Erwägung zu ziehen, denn derzeit weiss ich nicht, ob ich beim Proktologen, Internisten oder Orthopäden am besten aufgehoben bin.
Vielen Dank voraus für Ihre Mithilfe.
Hallo,
noch ein kleiner Zusatz: Ich kann jeden morgen ohne Probleme und lediglich mit einem kleinen "Anschieben" auf Toilette. Farbe, Form und Konsistenz sind völlig i.O. Habe in den letzten 3 Monaten ca. 3 Kilo verloren - hier gehe ich aber eher davon aus, dass es der psychische Leidensdruck ist. Ich verliere prinzipiell seit Kindheit sehr schnell an Gewicht.
Besten Dank
Hallo Fritz M, mein Name ist Jürgen Hehn. Ich habe seit 4 Wochen genau die selben Symptome. Auch deine Vorgeschichte ähnelt meiner sehr. Ich hatte in den letzten 3 Jahren 7 Eingriffe wegen einer Analfistel. Da dein Beitrag schon ca. 1 1/2 Jahre zurückliegt habe ich die Hoffnung das es bei dir miterweile geklärt ist was es ist/war. Es würde mich freuen eine Info von dir zu bekommen, das ich mir überflüssige Besuche bei diversen Ärzten ersparen kann. Gerne auch telefonisch unter 06724-941120 oder 0151-24299350 Kurz reinrufen ich melde mich dann zurück!!!
In der Hoffnung schnell was von dir zu hören verbleibe ich
mit freundlichem Gruß
Jürgen Hehn



. Gerne auch telefonisch unter 06724-941120 oder 0151-24299350 Kurz reinrufen ich melde mich dann zurück!!!
In der Hoffnung schnell was von dir zu hören verbleibe ich
mit freundlichem Gruß
Jürgen Hehn[/quote]
Hallo, bitte geben sie ganz persönliche Daten nicht hier an, denn es kann jeder mit lesen, MfG
Hallo Jürgen, zunächst ein Tipp: Editiere Deinen Beitrag und entferne Deine persönlichen Daten. Sie sind für jeden ersichtlich - auch für Suchmaschinen, wie Google & Co. Ich habe mich nach langem Leiden zu einer Darmspiegelung entschlossen. Dabei wurde kein Befund festgestellt. Mein Leiden wurde vermutlich durch Stress, Hypochondrie und Verstopfung durch falsche Ernährung herbeigeführt. Ich verzichte seitdem auf Lebensmittel, die zu Vertopfung führen, insbesondere auf Alkohol und Brot. Alles Gute!
Hallo
Entschuldigung, wenn ich störe. Ich habe Ihren Beitrag gelesen und musste feststellen, dass ich derzeit die gleichen Symtome aufweise auf welche Sie bei fritzm999 Bezug genommen haben.
Dumpfe bis äußert ekelhafte Schmerzen außerhalb des Enddarms. Am Morgen geht es, jedoch im Laufe des Tages werden die Schmerzen schlimmer. Wie gesagt - eigentlich die gleichen Symtome. War beim Proktologen. Er entfernte mir mittlerweile 2 Hämorrohiden und bestätigte kleinste Risse am Enddarmeingang, welche ich derzeit mit einer Wundsalbe und einer kortisonhaltigen Salbe bekämpfe. Jedoch ohne große Erfolge.
Nun meine Frage: Konnten Sie Ihre Beschwerden beseitigen bzw. was haben Sie gemacht, um die Schmerzen los zu werden?
Sofern es Ihre Zeit erlaubt, könnten Sie mir kurz Tipps und Hinweise geben.
Vielen Dank.
Gruß
Werner Klostermeier
Ja, konnte ich. Bei war es die Ernährung, die mir einen harten Stuhlgang beschwerte, der immer wieder auf eine ehemalige Analfissur drückte und somit Schmerzen entstanden. Zudem habe ich Hämorrohiden und anscheinend eine Lebensmittelunverträglichkeit auf bestimmte Sachen (/wie z.B. Rotwein). Ich achte nun wesentlich mehr auf Ernährung, trinke sehr viel (ganz wichtig! Mindestens 2 L Wasser / Tag), treibe Sport und vermeide gewisse Speisen (Schokolade, Rotwein..) Es hat bei mir sehr lange gedauert - verlieren Sie nicht die Geduld.
Hallo fritzm999,
vielen Dank für Ihre Antwort. Wenn es wieder vergeht, beruhigt dies ungemein. Wobei ich sagen muss, derzeit ist es nicht lustig. Am kommenden Freitag habe ich einen weiteren Proktologentermin. Er wird mir vermutlich wieder sagen, es sind kleine Risse am Aftereingang zu sehen und man kann fast nichts machen. Außer schmieren mit Wundsalbe in Kombination mit einer cortisonhaltigen Salbe.
Noch kurz eine Frage: Wie lange hatten Sie Beschwerden, bis Sie schmerzfrei waren?
Nochmals vielen Dank für Ihre Antwort.
Gruß
Werner Klostermeier
hallo, 1,5 lange jahre... hing auch viel mit der psyche zusammen. man konzentriert sich irgendwann drauf.
bitte beachten sie, dass sie hier öffentlich ihren vollständigen namen anzeigen. das müssen sie nicht. gute besserung!
Hallo, Ich habe seit einiger Zeit die gleichen Probleme. Ich habe festgestellt, wenn ich in Gesellschaft bin oder mich Unterhalte, merke ich nichts. Meine Beschwerden sind
hauptsächlich wenn ich sitze. Man kann sich das doch nicht einbilden, denn man hat ja die Beschwerden tatsächlich. Ich weiss nicht mehr was ich noch machen soll. Ich möchte noch erwãhnen, dass ich auch unter Angst und Panikstörung leide, bzw. gelitten habe. Kann die Psyche solche Gesundheitsstörungen hervorrufen? Über eine Antwort am liebsten mit einer Hilfestellung würde Ich mich sehr freuen.
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