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Forum: Chemotherapie

Eröffnungsbeitrag des Themas:

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  • (1451 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Meine Mutter hat einen nicht-kleinzelligen Lungenca im rechten Lungenmittellappen von 10 cm.
Und multiple Lymphknotenmetastasen von jeweils 3 cm.
Sie nahm 2 Monate das medikament Tarceva und die Onkologin hat es dannach abgesetzt da er weiter gewachsen ist.
Nun erbrach meine Mutter seit 4 Wochen immer wieder Blut.
Gestern bei der Bronchoskopie stellte sich herraus das das Blut von den Bronchien kam.


Der Arzt sagt das es auch sein könnte das das Med.doch angeschlagen hat und durch die eventuelle verkleinerung des Tumors das Blut käme.
Kann das wirklich so sein man liest nichts davon.


Mfg Tanja

Antworten zu diesem Thema:

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  • (520 mal gelesen)
  • Status: Experte

Ob sich der Tumor unter der Therapie zurückgebildet hat oder nicht läßt sich sehr einfach anhand der Größe in der Bildgebung (Röntgen oder CT oder Ultraschall) beurteilen. Auch der Allgemeinzustand sowie Appetit und Leistung spielen da eine Rolle bei der Bewertung. Bluthusten wird meist dadurch hervorgerufen, daß Tumoranteile sehr gefäßnah sitzen und ein Blutgefäß befallen. Das sagt weniger etwas über die Größe/Wachstum als vielmehr etwas über die (ungünstige) Lage eines Tumorherdes aus.

  • (460 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Sehr geehrter Dr.Hennesser vielen Dank für ihre Antwort.
Meine Mutter kann zur Zeit nicht viel essen und daher sind ihre Leistungen auch nicht sehr hoch.
Am Dienstag wurde bei ihr eine Bronchoskopie gemacht und die Ärzte haben nix in der Lunge endeckt.
Kann das nun sein das der Tumor verschwunden ist samt Metastasen?
Warum wurde sie dann nur palliativ behandelt?
Ich finde alles so recht komisch und weiß auch nicht ob ich mich freuen kann.
CT Bilder vom 13.Dez haben ja noch die größenzunahme des Tumors und die Metastasen in der Lunge gezeigt
LG Tanja

  • (474 mal gelesen)
  • Status: Experte

Es ist natürlich erfreulich, daß man bei der Bronchoskopie nichts gefunden hat. Jedoch müssen Sie berücksichtigen, daß bronchoskopisch nur die großen Bronchien beurteilbar sind, nicht jedoch der Großteil an "weiter außen" liegendem Lungengewebe. Somit ist eine Bronchoskopie als Verlaufsbeurteilung nur dann sinnvoll, wenn es sich um Tumorherde handelt, die auch anfangs bei der Bronchoskopie sichtbar waren. Ich nehme eher an, daß die BRonchoskopie dazu diente, eine evtl. Blutungsquelle zu stillen, da war aber nichts auffindbar.

  • (404 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Genau das hat die Onkologin heute auch gesagt sie meint es ist noch immer der gleiche Stand wie im Dezember und das man den Tumor nicht bei einer Bronchoskopie sehen konnte.
Sie hat wohl nun auch eine Metastase an der Niere.
Die Blutungen stammten wohl aus dem re.Mittellappen.Meine Mutter meinte da wären auch Brocken bei gewesen was war das dann?
LG Tanja

Datum/Zeit von Autor Thema
03.01.07 06:59 DangermausTarceva
04.01.07 07:51 Dr.HennesserRe: Tarceva
04.01.07 20:08 DangermausRe: Tarceva
05.01.07 07:42 Dr.HennesserRe: Tarceva
05.01.07 13:41 DangermausRe: Tarceva
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