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Forum: Chemotherapie

Eröffnungsbeitrag des Themas:

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  • (6944 mal gelesen)
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Sehr geehrter Dr. Hennesser!
Mein Vater hat ein Pankreasschwanzkarzinom mit Lebermetastasen und Infiltration der Milz. Die Prognose war äußerst schlecht, da der CA 19-9 bereits bei über 8ooo war!
Er hat jetzt 6 Chemos mit Gemcitabine hinter sich. Die Verträglichkeit ist "eigentlich" gut, die Zwischenuntersuchung war ein kleines Wunder: Tumormarker auf 200, Lebermetastasen nicht mehr nachweisbar, Tumor von 8x3 cm auf 2x2 cm geschrumpft. Wir sind sehr froh, es bedeutet etwas mehr Zeit!
Jetzt wird aber ein bisher kleineres Problem richtig groß. Die regelmäßige Anwendung der Chemo konnte von Anfang an nicht eingehalten werden, da die Thrombos und Leukos immer im Keller waren. Nach einer Woche Pause war das dann aber wieder O.K.!
Jetzt sind es bereits 4 Wochen seit der letzten Chemo und die Blutwerte normalisieren sich so unendlich langsam. Mein Vater ist verzweifelt, er will das neue Wachstum natürlich aufhalten. Aber das geht ohne Chemo ja nicht.
Können wir alternativ auf diese Blutwerte einwirken? Biologische Therapien?
Bitte helfen Sie uns mit Ihrem Rat. Herzlichen Dank!

Antworten zu diesem Thema:

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  • (2282 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Hallo,


ich weiß nicht, ob ich so richtig helfen kann aber als meine Blutwerte im Keller waren ( habe CML ) da habe ich von meinem Arzt Neupogen verschrieben bekommen. Das konnte ich mir sogar alleine 2x in der Woche spritzen.
Also Mittel, um die Werte steigen zu lassen, gibt es, ob Ihr Vater da was bekommen kann, weiß ich jedoch nicht.


Alles Gute.


Grüße,
Kira

  • (2450 mal gelesen)
  • Status: Experte

Leider ist es eine häufige Nebenwirkung von Gemzar, daß die Blutwerte eine regelmäßige Fortsetzung verhindern. Manche Patienten profotieren hier "länger" als andere von der Therapiewirkung, jedoch nicht nur im Blick auf die Nebenwirkungen, sondern offenbar auch im Blick auf die positiven Wirkungen. Die Leukozyten lassen sich mit G-CSF steigern, für die Thrombozyten gibt es derzeit noch kein verfügbares stimulierendes Medikament. Wichtig ist, daß die Thr. nicht durch andere begleitende MEdikamente zusätzlich unterdrückt werden. In manchen Fällen kommt durch die Gabe von G-CSF auch die Thr-produktion wieder in Gang.

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