Startseite > Foren > Forum Chemotherapie > Port für Oxaliplatin
Sehr geehrter Dr. Hennesser,
ich war schon vor ein paar Wochen hier im Forum.
Es geht um meine Mutti (57 J.), die Darmkrebs-Rezidiv hat. Im Moment keine Metastasen.
Zuerst wurde sie bei mir in Regensburg behandelt. Der behandlende Onkologe meinte damals, dass die Chemo Xeloda 3-0-3 (8 Zyklen) ausreichen würde.
Jetzt gehts meiner Mutter besser, und sie wird bei sich zu Hause in Stuttgart weiter behandelt.
Ihr Onkologe meint, sie braucht eine stärkere Chemo (Oxaliplatin + stärkere Version von 5 FU), um sicher zu gehen:
1. Frage: Was meinen Sie, erhöten sich die Chancen, dass der Krebs nicht mehr kommt dadurch? Sie soll weiterhin Xeloda (3-0-3) + Oxaliplatin (48 Stunden Pumpe) + "verstärkte Version von FU" (alle 3 Wochen)
2. Frage: Meine Mutti hat gestern einen Port bekommen. Was ist ein Port? Es wurde ein Schnitt unterhalb der rechten Schulter gemacht, der noch sehr weh tut... Leider sind die Ärzte sehr sparsam mit Erklärungen und mit der Zeit, deshalb hat uns keiner so richtig erklärt, was ein Port ist??? Und auf was man dabei achten soll.
Vielen herzlichen Dank
Marie
Ein Port ist eine kleine Kapsel, die direkt an eine große Blutvene angeschlossen ist. Diese Kapsel liegt unter der Haut und wird von außen anpunktiert, um die Chemotherapie oder auch alle anderen Medikamente und Infusionen zuzuführen. Ein sehr gutes und vevenschonendes Verfahren.
Xeloda plus 5-FU macht wenig Sinn, Oxaliplatin als Kombinationspartner von einem der beiden Medikamente jedoch umso mehr.
Sehr geherter Dr. Hennesser
Meine Freundin hat metastasierende Pankreas Ca mit sehr schlechte Prognose (sie erbricht seit 3 Wochen, kann nichts essen, ist sehr schwach) und der behandelnde Arzt hat ihr vorgeschlagen eine Theraphie mit Bay 43-9006. Konnen Sie bitte mir sagen was würde diesen Medikament in Ihrem Fall bringen und ob das die optimalle Wall ist, oder es gibt auch andere bessere Möglichkeiten?
Vielen Dank für Ihre Antwort
Dieses Medikament ist zur Zeit in Studien und wird voraussichtlich zunächst zur Therapie des Nierenzellkarznoms zugelassen. Es ist ein Angiogenesehemmer, der die Blutbildung im Tumorgewebe unterdrückt. Die Anwendung dieses in der Welt noch nicht zugelassenen Medikamtes ist gegenwärtig nur in Studien möglich, über Erfahrungen - insbesondere mittelfristige - kann man gegenwärtig nur spekulieren. Und da denke ich, daß aufgrund der bisherigen schlechten Therapierbarkeit eines Pankreas-Ca neue Ansätze auch neue Chancen bieten und ich diesen Studien daher sehr aufgeschlossen gegenüber stehe.
| Datum/Zeit | von Autor | Thema |
|---|---|---|
| 13.01.05 12:30 | Marie26 | |
| 13.01.05 13:12 | Dr.Hennesser | |
| 13.01.05 18:47 | wetter | |
| 14.01.05 07:27 | Dr.Hennesser |
Erfahren Sie im Überblick alles über Krebs, mögliche Therapien und wie Sie vorbeugen können. Lesen Sie außerdem, wie Sie den Alltag mit Krebs meistern und ein weitgehend normales Leben führen können. mehr ...
Bilderpaarsuche ist ein Merkspiel, das Sie sicher noch aus Kindertagen kennen. Halten Sie Ihr Gedächtnis in Schwung und spielen Sie hier Bilderpaarsuche online! mehr ...
Wir erfüllen die afgis-Transparenzkriterien. Das afgis-Logo steht für hochwertige Gesundheits-informationen.
Wir befolgen den HONcode-Standard für vertrauensvolle Gesundheitsinformationen. Kontrollieren Sie dies hier.
Onmeda zählt zu den zertifizierten Gesundheitswebseiten nach den Medisuch-Kriterien.
© 2012 gofeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten.