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Hallo,
mein Freund hat ein Papillenkarzinom im zwölffingerdarm im Bereich eines Gallenausganges. Die Chirurgen haben daraufhin großzügig alles weggeschnitten (Wipplesche OP). Beim Befund war dann noch in einem Lymphknoten nahe bei dem betroffenen Polypen Metastasen entdeckt worden. Der Polyp war wohl schon älter und recht groß, hatte aber wohl nur ganz drinnen ein paar Krebszellen. Es sind 8 Lymphknoten mit entfernt worden von dem nur der eine mit Metastasen betroffen war. Zuerst haben die Ärzte überlegt ob eine Chemotherapie gemacht werden soll und haben sich jetzt dagegen entschieden mit den Worten das sie davon ausgehen das alles weggeschnitten worden sei. Jetzt wissen wir nicht so richtig ist das gut oder schlecht. Nach welchen Kriterien wird sowas entschieden - Kosten-Nutzenfaktor?- Sollte man sich selber dafür entscheiden, kann mein Freund das überhaupt, ich meine damit kann er sagen "ich möchte eine Chemo" und das Krankenhaus macht das dann auf Krankenkassenkosten. Ich wäre Ihnen sehr dankbar wenn sie mir antworten würden.
Gruß
Beate
Bei einem Papillenkarzinom kann man sehr froh sein, wenn chirurgisch alles zu entfernen war. Denn eine andere Art der Therapie. also bspw. Chemo oder Bestrahlung ist kaum wirksam. Auch bei nicht operablen Tumoren kann man bei dieser Diagnose mittels Chemotherapie allenfalls ein paar Monate gewinnen. Insofern ist es sicherlich keine Kosten-Nutzen-Rechnung, daß man Ihnen jetzt von einer Therapie abrät. Vielmehr kann man mit den derzeit zur Verfügung stehenden auch neuartigen Therapien bisher nicht nachweisen, daß sich eine Chemotherapie im Anschluß an eine OP auf die - leider bestehende - Gefahr einer späteren Metastasierung auswirkt.
Zitat:Meine Frau hatte im Dez 2009 ein kleineres PK, entdeckt durch einen fiesen Juckreiz (Bilirubin).bettybarkley
Hallo,
mein Freund hat ein Papillenkarzinom im zwölffingerdarm im Bereich eines Gallenausganges. Die Chirurgen haben daraufhin großzügig alles weggeschnitten (Wipplesche OP). Beim Befund war dann noch in einem Lymphknoten nahe bei dem betroffenen Polypen Metastasen entdeckt worden. Der Polyp war wohl schon älter und recht groß, hatte aber wohl nur ganz drinnen ein paar Krebszellen. Es sind 8 Lymphknoten mit entfernt worden von dem nur der eine mit Metastasen betroffen war. Zuerst haben die Ärzte überlegt ob eine Chemotherapie gemacht werden soll und haben sich jetzt dagegen entschieden mit den Worten das sie davon ausgehen das alles weggeschnitten worden sei. Jetzt wissen wir nicht so richtig ist das gut oder schlecht. Nach welchen Kriterien wird sowas entschieden - Kosten-Nutzenfaktor?- Sollte man sich selber dafür entscheiden, kann mein Freund das überhaupt, ich meine damit kann er sagen "ich möchte eine Chemo" und das Krankenhaus macht das dann auf Krankenkassenkosten. Ich wäre Ihnen sehr dankbar wenn sie mir antworten würden.
Gruß
Beate
| Datum/Zeit | von Autor | Thema |
|---|---|---|
| 15.11.06 13:33 | bettybarkley | |
| 16.11.06 07:56 | Dr.Hennesser | |
| 19.01.12 17:16 | Schwerte |
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