Startseite > Foren > Forum Chemotherapie > MDS/AML und KMT autolog vs. allogen
Hallo,
ich habe eine Frage im Bezug auf die autologe Stammzelltherapie.
Ich habe die Diagnose MDS und bin nach einem Behandlungsschema wie einer AMl behandelt worden, da die Blasten über 30% gestiegen sind. Danach bin ich über drei Jahre mit einer Erhaltungstherapie behandelt worden, da ein allogene KMT nicht möglich war, weil ein Spender nicht vorhanden ist. Da ich im Moment wieder Probleme wie niederen HB und Tk´s soll ich nun eigene Stammzellen spenden, damit falls ein Rezidiv eintritt eine weitere chemotherapie durchgeführt werden kann. Es käme dann die SHAI STudie zum Einsatz.
Nun meine Fragen: Müssen die Stammzellen unbedingt direkt aus dem KM entnommen werden, oder könnte ich auch peripher "sammeln".? Warum wäre eine allogene KMT besser?
Wie risikoreich ist die SHAI Behandlung?
mfg Chaos
Peripher befinden sich weniger Stammzellen als im KM. Man wird diese zwar mobilisieren, aber der Gehalt im KM bleibt dennoch höher.
Das geplante Vorgehen entspricht höchsten Standards und stellt die für Sie sicherlich beste Wahl dar. Allogen bevorzugt man - sofern Spender vorhanden! - weil man sich von Fremdzellen einen zusätzlichen "Killereffekt" gegen evtl. verbleibende Leukämiezellen verspricht.
| Datum/Zeit | von Autor | Thema |
|---|---|---|
| 09.01.08 16:19 | Chaosgirl | |
| 10.01.08 07:35 | Dr.Hennesser |
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