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Hallo,
ich habe eine heftige Insulinallergie (Ende CAP 4) und Insulinunverträglichkeit, Antihistaminika schlagen nicht, bzw. sehr schlecht an, Cortison hift in der derzeitigen Dosis nicht richtig und sit beim Diabetes kontraindiziert. Diagnostik ist mit der derzeitigen Medikamentation unmöglich. Gerade heute früh kam es wieder zu einer Attacke, wo ich das Gefühl hatte, dass mir der Hals zuschwillt, ich nur schwer atmen konnte (Angioödem?) und Magen, Darm verrückt zu spielen drohten. Ich kann das nicht mehr, sitze in der U-Bahn, es überfällt mich und ich fühle mich dem total hilflos ausgeliefert, es kann doch nicht ernsthaft so weitergehen. Wissen Sie "zufällig" ob da eine Immunsuppression möglich ist ohne den Blutzucker zu beeinflussen, ich brauche mit Cortison dann ja auch mehr Insulin.. Hinzu kommt dann Angst und ich weiß nicht mehr ob es nur Angst oder Allergie ist.
Danke und Grüße, Atomi
Der Begriff der Insulinallergie wird meist ungenau verwendet. Gemeint ist in der Regel die allergische Reaktion auf das verwendete Insulinpräparat. Diese Insulinpräparat enthält aber neben Insulin auch zahlreiche andere Substanzen, wie Verzögerungsstoffe, Stabilisatoren, Desinfektionsmittel. Grundsätzlich sind allergische Reaktionen gegen alle diese Substanzen möglich, sodass es erforderlich ist, Tests durchzuführen, um die "schuldige Substanz" zu identifizieren. Meist hilft ein Wechsel auf ein anderes Präparat.
Guten Tag Herr Dr. Hennesser,
die Tests sind alle durchgeführt (bis auf einen LTT), es ist definitv das Insulin selbst UND Zusatzstoffe, ich habe bereits sämtliche Insuline versucht und das derzeitige Präparat ist noch am "harmlosesten".
Nur seit ca. 3 - 4 Tagen bekomme ich nach Insulininjektion kaum noch Luft, zum Luftholproblem irgendwo im Lungen-, oder Bronchialbereich hinzu kommt, dass es mir die Kehle zuschnürt, den Brustkorb zudrückt und mein Herz zu rappeln beginnt. Ist irgendwie unlustig..
Ich kann selbstverständlich meine Cortisondosis erhöhen, aber dann könnte ich auch das Insulinspritzen genausogut sein lassen, der Effekt auf den Blutzucker ist derselbe.. Für das Aussetzen des Insulins spräche dann aber, dass ich dann wenigstens endlich mal wieder nicht mehr so angeschwollen und schmerzfrei wäre.
Das habe ich auch schon versucht, funktioniert nur nicht auf Dauer, da ich ja irgendwann in die Ketoazidose fiele..
Daher meine Frage: Gibt es Immunsuppressiva, die den Blutzucker NICHT erhöhen?
Vielen Dank und freundliche Grüße, Atomi
Hallo Atomi,
soweit ich weiß, ist, wie Du schon schreibst, das Cortison "das" Präparat, dass das Insulin erhöhen kann bzw. auch Diabetes verursachen kann.
Zu Deiner Frage wg. der Immunsuppressiva:
Also da gibt es ganz viele, wie z.B. das Imurek, CellCept, Ciclosporin,...
Diese steigern, meines wissens, auch nicht das Insulin.
Ich habe 2 Jahre Imurek genommen und seit ca. 4 Monaten nehme ich Cellcept.
Für was nimmst Du denn das Cortison?
Solche Immunsuppresiva werden ja haupts. dafür gegeben, damit man mit der Cortsondosis soweit unten wie möglich bleibt oder sogar komplett ausschleichen kann.
Liebe Grüße
Sara
| Datum/Zeit | von Autor | Thema |
|---|---|---|
| 06.01.06 21:51 | Atomi | |
| 09.01.06 11:57 | Dr.Hennesser | |
| 10.01.06 08:00 | Atomi | |
| 27.01.06 19:37 | Sara1 |
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